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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
47154271
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Kleintierärztin ist jetzt online.

Hallo ! Meine DSH-Hündin Jule ( 7,5J ) hat Probleme mit

Kundenfrage

Hallo !

Meine DSH-Hündin Jule ( 7,5J ) hat Probleme mit ihrem Zyklus .
Im Januar war sie ganz regulär und ohne Probleme läufig , seit dem immer mal wieder für ein paar Tage . Sie macht ansonsten keinerlei Grund zur Besorgnis .
Mein TA , den ich schon sehr lange und gut kenne , rät zur Kastration , da derartiges wohl sehr gern in eine Gebärmuttervereiterung ausartet .
Da ich kein großer Freund dieser OP bin würde ich gern andere Meinungen zu diesem Problem einholen ...
Vor etwa 19 Jahren hatte ich eine DSH , die dringend operiert werden sollte - ein anderer TA verschrieb Globuli und meine Maus brachte 4 Würfe zur Welt und wurde 12J alt ... Mit GB ... Ich vertraue meinem Ta wirklich sehr , wir kennen und fast 30J , aber man sollte manche Dinge ja immer mal hinterfragen ;-) ... Damals war er übrigens hocherstaunt über den Erfolg ...
Über eine Antwort würde ich mich wirklich freuen , lieben Dank bereits im Voraus :-) !

Lieben Gruß ,

Tina Stolze
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Abend,

für eine immer wieder auftretende oder sehr unregelmäßige Läufigkeit sind meist Eierstockzysten (Ovarialzysten) verantwortlich. Diese Umfangsvermehrungen, welche sich am Eierstock bilden, produzieren meist Hormone, unter anderem Östrogene. Aus diesem Grund zeigen an Eierstockzysten erkrankte Hündinnen immer wieder Symptome der Läufigkeit.

Leider ist das Risiko dieser Hündinnen stark erhöht, dass sich eine Gebärmuttervereiterung oder auch bösartige Veränderungen der Gebärmutter bzw. der Eierstöcke ausbilden. Auch Störungen der Blutgerinnung mit erhöhter Blutungsneigung oder symmetrischer Haarausfall können auftreten.

Leider bilden sich Eierstockzysten in der Regel nicht von alleine wieder zurück. Die empfohlene Therapie Ihres Tierarztes ist daher auch die üblicherweise gewählte Therapie. Nur durch die Kastration der Hündin lassen sich die Eierstockzysten entfernen und vor allem eine Bildung neuer Zysten verhindern. Es gibt auch die Möglichkeit die vorhandenen Zysten endoskopisch zu veröden, allerdings besteht hier immer ein Risiko, dass sich neue Zysten ausbilden.

Ich würde hier auf jeden Fall erst einmal einen Ultraschall machen um zu sehen, ob tatsächlich Eierstockzysten die Ursache für die Problematik sind. Vor allem kann man durch eine Ultraschalluntersuchung erkennen, ob es sich um Ovarialzysten oder tumoröse Entartungen des Eierstocks handelt, welche die gleichen Symptome auslösen können.

Sind es tatsächlich Eierstockzysten, so ist die Therapie der Wahl die Kastration der Hündin. Kommt dies absolut nicht in Frage, kann man eine konservative Therapie mit humanem Choriongonadotropin probieren. Dies wirkt in der Regel sehr gut, ist aber keine Garantie, dass die Zysten nicht erneut auftreten.

Ich benutze zwar in vielen Fällen Homöopathika, bei Ovarialzysten verspreche ich mir hier jedoch keinen Erfolg und kann Ihnen daher leider auch kein entsprechendes Medikament nennen. Laut einer meiner Tabellen kann man Lachesis muta probieren, ich wäre hier aber vorsichtig, da Ovarialzysten möglichst schnell therapiert werden sollten.

Alles gute für Ihre Hündin

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