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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Ich habe einen 12-jährigen altdeutschen Hütehund mit

Kundenfrage

Ich habe einen 12-jährigen altdeutschen Hütehund mit folgender Problematik: Vor zwei Tagen hat er sich in der Nacht nicht mehr hingelegt (schmerzbedingt) worauf ich notfallmässig die Tierklinik aufgesucht habe. Das Röntgenbild zeigte den Verdacht auf einen Tumor im Bauchraum. Die Symptome sind Leistungsabfall (plötzlich), vor drei Tagen konnte er problemlos noch ein bis zwei Stunden laufen, momentan nur noch ganz kurz. Die Thrombozytenzahl ist deutlich erhöht. Die Tierärztin in der Notfallpraxis hat mir mitgeteilt, dass zur endgültigen Diagnostik die Öffnung des Bauchraums notwendig wäre oder eine Computertomographie. Zu beidem bräuchte man eine Narkose, was für das Alter meines Hundes sowie kardialer Problematik (er ist unter der Herzmedikation Vetmedin noch komplett kompensiert) nicht unproblematisch ist. Ich weiss momentan nicht, welche weiteren diagnostischen Abklärungen ich machen soll, OP-versichert ist er, ich möchte zu seinem Besten entscheiden. Welchen Rat erteilen Sie mir? Freundliche Grüsse xxxxxx

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag Frau Schultheiss,

die Symptomatik Ihres Hundes erfordert leider ein möglichst schnelles Eingreifen. Ob eine sog. Probelaparotomie zu einem Ergebnis führen würde ist allerdings fraglich. Da man momentan nicht wissen kann, ob ein eventeull vorhandener Tumor operabel wäre, oder nur dazu führen würde die OP abzubrechen, um den Hund nicht wieder wach werden zu lassen, würde ich mich zu diesem Zeitpunkt dagegen entscheiden.
Im Röntgen ist bereits der Verdacht auf ein tumoröses Geschehen geäußert worden.
Ob man diesen Hund allerdings einem so invasiven Schritt wie einer OP unterziehen sollte, bleibt fraglich.
Ich würde zunächst ein Ultraschall, was ohne Narkose möglich ist, von den Bauchorganen anfertigen lassen, um dann gezielter entscheiden zu könenn, wo der Tumor sitzen könnte und ob er überhaupt operabel wäre.
Scheint er dies nicht zu sein, würde ich den Hund (evtl. mit flankierenden Massnahmen, die unter günstigsten Umständen zu einer Stagnation des Tumorwachstumes führen könnten) unoperiert lassen, weil durch Narkosezwischenfälle Lebenszeit verlorengehen könnte.


Verschlechtert sich das Allgemeinbefinden schnell, ist eigentlich schon davon auszugehen, daß kein operabler Zustand vorliegt.
Ich persönlich würde meinen Hund in diesem Alter und mit der Herzproblematik nur dann einer OP unterziehen, wenn diese augenscheinlich Sinn macht. Ich denke leider, daß dies bei Luca nicht der Fall sein dürfte.
Natürlich muß dies jeder für sich selbst entscheiden. Aber man muß sich die Frage stellen, was es im besten Fall bringen kann:
- das Wissen darum, daß es ein Tumor ist
- das Wissen, welche Art von Tumor es ist
- zu bestätigen, daß er inoperabel ist

Zwei der drei Punkte sind in meinen Augen schon fast bestätigt, da Luca deutliche Ausfallserscheinungen hatte/hat und das Röntgenbild den Verdacht Tumor bestätigt zu haben scheint.



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Christiane Jahnke