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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Guten Abend, wir haben seit 6 Wochen eine junge Hündin (8

Kundenfrage

Guten Abend,
wir haben seit 6 Wochen eine junge Hündin (8 Monate) aus Rumänien. Am Anfang war sie sehr scheu und ängstlich aber das hat sich vollkommen gelegt.
Jetzt ist es aber so, dass sie alles anknabbert ... ob Plastik, Holz oder Papier ganz egal ....
wie können wir ihr das austreiben?
Vielen Dank XXXXX XXXXX paar Tipps
Lioba
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.
folgende Ursachen kommen für das Verhalten in Frage:

1. evtl. organische Urachen
-Darmparasiten, wenn Ihr Hund nicht innerhalb der letzten 3 Monate entwurmt wurde, würde ich Ihnen auf jeden Fall eine Entwurmung empfehlen (z.B. mit Drontal plus, Bayer);
-Ernährung, Rohfasermangel (bei Fertigfutter eher unwahrscheinlich)

2. psychogene Ursachen (häufiger)
- Spielverhalten
- Langeweile
-Stress (Ausgleichsverhalten, vermute ich bei Ihrem Hund aber nicht)

Folgendes können Sie tun:
- Gegenstände anbieten, die beknabbert werden dürfen (z.B. Kauknochen)
- Abwechslungsreicher Tagesablauf: viele Suchspiele (Hund soll sich einen Teil seines Futters suchend erarbeiten müssen, Spielzeug wechseln (von ihnen zugeteilt, wird dadurch interessanter) Sehr gut ist auch der Kontakt mit anderen Hunden (am allerbesten: Welpenspielgruppen), dann ist der Hund zu Hause zu müde, um zu Knabbern
-Geben Sie bitte täglich ein Stück Limburger- oder Harzer-Käse (befriedigt oft den Drang nach "geruchvollem" Futter), rohe Karotten (manche Hunde nagen da sehr gern dran) und weiterhin Kauknochen (zugeteilt)
Falls Ihr Hunde gestresst wäre, können zum Stressabbau folgende Medikamente helfen:
- Zylkene (Intervet, Tierarzt) zunächst für 2 Monate geben, bei Bedarf länger
-Bachblüten-Rescue-Tropfen 3-4 x täglich

Wenn Sie Ihren Hund beim Knabbern erwischen, sagen Sie "Nein" und führen den Hund kommentarlos weg und lassen ihn kurz "Sitz" machen ,sobald Sitz gemacht wurde: loben evtl. kleines Futterbröckchen geben. Dies muß alles innerhalb von 3 Sekunden passieren (Assoziationszeit von Hunden, d.h. er vebindet Ihre Reaktion mit dem, was er in den letzten 3 Sekunden gemacht hat.

Eine andere Möglichkeit wäre ihn - wenn Sie ihn beim Anknabbern erwischen - mit Nein! (sonst nichts sagen, wäre sonst Bestätigung, da Zuwendung) sofort (innerhalb von 3 Sekunden) in einen kleinen Raum zu sperren (für 5 Minuten), dann "Sitz!" und das Sitz wieder belohnen.

Eine radikale oft wirksame Methode ist, dem Hund möglichst oft innerhalb der ersten 3 Sekunden (muß innerhalb dieser Zeit sein, Assoziationszeit von Hunden) nach Kotaufnahme mit Odol-Mundspray (scharfer Minzgeschmack) ins Maul zu sprühen (was der Hund als sehr unangenehm empfindet).

-Gut wäre es wie schon gesagt möglichst oft Suchaufgaben mit kleinen Bröckchen Lieblings-Trockenfutter (Schwierigkeit allmälich steigern) ausführen zu lassen, Erfolge steigern das Selbstbewußtsein, Folge: Hund ist abgelenkt und verliert das Interesse am Knabbern, das sich nicht so spannend verstecken kann.

-Unterstützend können Sie Carbo vegetabilis D12 und Nux vomica D6 je 2x tägl . jeweils 1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli (evtl. mit etwas Wasser, aber ohne Futter) geben.

An die Lieblingsknabberstellen könnten Sie etwas Bitterpaste (gibt´s beim Tierarzt) oder sehr scharfen Senf streichen

Falls Sie Ihren Hund nicht beobachten können, könnte man notfalls Hund in Wohnung an Leine legen; außerdem einen Maulkorb (mit wenigen dünnen Lederstreifen) versuchen. Der Hund soll frei atmen können, aber den Fang nicht zum Knabbern öffnen können.
Falls der Maulkorb wirklich erforderlich sein sollte, wäre folgendes Gewöhnungstraining sinnvoll:
-Lieblingsfutter nur noch im Maulkorb füttern ein paar Tage, dann
-Maulkorb lose anlegen , Lieblingsfutter geben, ein paar Tage, dann
-Maulkorb kurz festmachen, sofort danach Lieblingsfutter ein paar Tage, dann
-Dauer des Maulkorbtragens allmählich verlängern, dann
-angenehme Dinge (spazieren, streicheln...) beginnen immer mit einer Phase Maulkorbtragen, die Maulkorbtragedauer allmählich verlängern.
So wird der Maulkorb vom Hund mit Angenehmem verbunden und nicht als Strafe.

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Udo Kind

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Freundliche Grüße,

Udo Kind
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.
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