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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Unsere neunjährige Weimaranerhündin hat mehrere Baustellen

Kundenfrage

Unsere neunjährige Weimaranerhündin hat mehrere Baustellen und wir wissen nicht, inwieweit diese zusammenhängen.
Zum einen hat sie Spondylose, die nun allmählich zunimmt. Derzeit ist sie - u.a. aufgrund der Kälte ziemlich verspannt und hat ab und an Probleme mit den Stufen.
Seit etwa zwei Monaten verliert sie verstärkt Harn, zeitweise so stark, dass sie 48 Stunden durchgepinkelt hat. Caniphidrin hat leider nicht geholfen. Nun setzen wir dem Futter entsprechend ihrem Gewicht 1,5 mg Salz zu und geben Propalinsaft 3x 0,5ml. Nach anfänglichem sehr gutem Erfolg. Konnte nach einigen Tagen die Dosis sogar reduzieren, ging das Pinkeln aber wieder los und nimmt nun - trotz voller Dosis - zu. Vor allem nachts kann sie Harn nicht halten.
Hinzu kam die dritte Baustelle: kurz bevor das Pinkeln so stark wurde, hatte sie furchtbar Sodbrennen und zwei Tage später angeschwollene Lymphknoten - vermutlich wegen einer Speiseröhrenentzündung. Haben es mit Magensäurehemmern und Diät versucht und sind nun erst nach einigen Wochen - in denen es nicht besser wurde - drauf gekommen, dass sie eine große Futterunverträglichkeit hat.
Kann derzeit noch Kartoffeln, Reis und Fisch zu sich nehmen. Magen wird damit aber kontinuierlich besser.
Leider ist nun aber das Pinkeln - parallel zur Verbesserung des Magens - schlechter geworden.

Haben nun die Vermutung, dass das Pinkeln - ein Tierarzt, den wir in den Ferien aufgesucht haben, hat uns darauf hingeweisen - mit geringen Östrogenwert zusammenhängt. (Ihre letzte Läufigkeit wäre uns ohne Rüden in der Umgebung kaum aufgefallen: stille LÄufigkeit). Oder kann es ggf mit der Spondylose einhergehen?
Wobei es ja dann komisch ist, dass sie vor allem nachts tröpfelt.

Der ph-Wert des Urins war vor zwei Monaten zu basisch und hatte Struvitkristalle. Haben das aber mit Ernährungsumstellung weg bekommen und nun waren die letzten Werte absolut kristallfrei und pH-Wert super.

Was können wir noch tun, dass Carla wieder den Harn halten kann bzw. was könnte die Ursache sein?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

von einer Inkontinenz sind insbesondere ältere Hündinnen großer Rassen (durchschnittlich zu etwa 10%) betroffen.

Es gibt verschiedene Ursachen für Harninkontinenz bei kastrierten Hündinnen:

- häufigster Grund ist eine Blasenschließmuskelschwäche, tritt Iinsbesondere bei älteren kastrierten Hündinnen auf, so wie bei Ihrem Hund; Medikament Caniphedrin ( Wirkstoff Ephedrinhydrochlorid, selectavet) wirkt verstärkend auf den Harnröhrenverschluss . (andere ähnlich wirkende Mittel mit dem Wirkstoff Phenylpropanolamin sind Propalinsirup von vetoquinol oder Urilinsirup (selectavet)). Dies haben Sie ja schon mit wechselndem Erfolg versucht.
Auch der Östrogenmangel kann - wie von Ihrem tierarzt vermutet - eine Mitursache für die zur Inkontinenz führende Blasenschließmuskelschwäche sein.
Man könnte evtl. den Östrogenspiegel im Blut bestimmen oder das Mittel Incurin (enthält das Östrogen Estriol), von msd-intervet versuchen .

In seltenen Fällen ist auch eine Operation am Blasenschließmuskel erforderlich. D


Chronische Blasenentzündung Harnkristalle sollten ausgeschlossen werden. Bitte lassen Sie auf jeden Fall auch mal eine Urinprobe von Ihrem Tierarzt untersuchen, incl. Harnsediment, um zu kontrollieren, daß es sicher keine Harnkristalle gibt (diese könnten auch die Harnabsatzbeschwerden - das Pressen beim Urinabsatz - verursachen. Evtl. auch Röntgen der Blase auf Oxalatsteine.

Wie ist der Durst? Mögliche Ursache für Inkontinenz ist auch vermehrter Durst (normal: 30-55ml Wasseraufnahme über Futter und Trinken) mit der Folge, daß Urin nicht gehalten werden kann (z.B. bei Diabetes, Cushing)
-neurologische Ursachen, auch Wirbelsäulenerkrankungen , bitte evtl. neurologische Untersuchung (Reflexprüfung etc.) durchführen lassen, bei Störungen: Röntgen
Auch raumfordernde Prozesse sind möglich (Tumor, Harnsteine etc): selten, Röntgen/Ultraschall


Insbesondere falls Durst erhöht und Harnabsatz verändert: Bitte lassen Sie sicherheitshalber eine Urinuntersuchung durchführen, (und evtl. auch eine Blutuntersuchung (incl. Schilddrüse) anfertigen um organische Ursachen (Zucker, Niere…) festzustellen/auszuschließen (insbesondere falls mehr Durst als früher). Außerdem Reflexprüfung und je nach Befund evtl. auch Röntgen.

Sollte keine entzündliche, organische, raumfordernde oder neurolgische Ursache gefunden werden, würde ich Incurin versuchen.

Unterstützend (aber nicht einen Tierarztbesuch ersetzend) könnten Sie folgende homöopathischen Mittel geben (5 Globuli oder 1 zerpulverteTablette mit etwas Futtersauce oder mit etwas Wasser in einer Sprize unabhängig vom Fressen geben):
-Causticum D6 3x tägl.1 Tablette und
-Gelsemium D12 2x tägl. eine Tablette


Falls Ihr Hund insgesamt etwas verwirrt erscheint, könnte man auch noch das die Gehirndurchblutung verbessernde Karsivan (msd-intervet) einsetzen.

Hilfsprodukte (Windeln etc.) finden Sie hier:
http://www.padvital.de/hund-inkontinenz/



Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen, meine Antwort positiv zu bewerten, da meine Arbeit ansonsten unbezahlt bliebe. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

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