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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Hallo habe einen Labrador nun schon 3 jahre heute habe ich

Kundenfrage

Hallo habe einen Labrador nun schon 3 jahre heute habe ich noch einen Mops 12 Wochen dazu gesetzt mein Labrador hat sich anfangs gefreut nun zieht er sich zurück und sabbert ganz sehr warum?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

 

Tierarzt - Homöopathie :

Hallo,

folgende Ursachen kommen für das vermehrte Speicheln Ihres Hundes in Frage:
-schlechter Verschluss des Mauls (durch Verletzung , Lippenanomalien z.B. durch Schwellung)
-Zahnerkrankungen sind die häufigste Ursache; möglich sind natürlich auch Zahnwurzelerkrankungen, die Sie beim normalen Anschauen nicht sehen können; Diagnose durch Röntgenaufnahme, manchmal einseitiges Kauen, Reiben des Kopfes an der betroffenen Seite; bei Entzündungen (auch durch eingespießten Fremdkörper möglich) kommt es oft zu üblem Maulgeruch. Bei einseitigen Beschwerden tritt manchmal auch einseitig verstärktes Speicheln auf.
-Zahnfleisch- und Rachenentzündungen oder Gewebezubildungen in diesen Bereichen (Papillom, Epulis, Zahnfleischwucherung), um den Rachen zu sehen, muß man die Zunge tief runterdrücken
-Übelkeit , Erbrechen, Magen-Darminfektion (meist aber Durchfall, Beobachten Sie ab und zu ein Würgen?)
-Mandelveränderungen
-Erkrankungen der Speicheldrüsen, meist Entzündung, oft Schwellung der Speicheldrüse seitlich am oberen Hals fühlbar , häufige Ursache
-Vergiftungen (könnte Ihr Hund draußen Gift gefressen haben, war er auf gespritzten Feldern?)

- Kontakt mit Ekligem (dauert normal nur 10-15 Minuten
-neurologische Erkrankung (Reflexe gestört)
-Vorbote von Krämpfen oder Erbrechen

Falls für Sie gefahrlos möglich schauen Sie bitte in Maul und Rachen und kontrollieren Sie auf Fremdkörper und Entzündung. Klopfen und drücken Sie gegen die Zähne (Schmerzen?). Besser aber tierärztliche Kontrolle. Messen Sie bitte auch rektal die Temperatur (normal 38°-39°).

Falls es sich verschlechtern sollte: Bitte gehen Sie baldmöglichst zum Tierarzt (Notdienst, Tierklinik), wenn Ihr Hund:
-vom Allgemeinbefinden gestört ist
- die Schleimhäute (Lid Maul) nicht rosa sondern blass sind
-Fieber oder Untertemperatur hat (rektal > 39°) oder unter 37,5° aufweist
-Blut oder Eiter im Maul sichtbar ist
-das Speicheln zunimmt
-Schmerzen zu haben scheint
- der Bauch angespannt ist.

Spätestens morgen würde ich Ihren Hund bei Fortdauer des Speichelns auf jeden Fall Ihrem Tierarzt vorstellen (evtl. Blutuntersuchung und Röntgen erforderlich).

Unterstützend könnten Sie folgendes tun (aber einen Tierarztbesuch keinesfalls ersetzend):
--Vitamingaben (z.B. VMP-Tabletten, pfizer, vom Tierarzt)
- "astoral Immustim H" (Firma almapharm, gibt´s beim Tierarzt)
-Echinacea D1 und Ferrum phosphoricm D6 (je 3x täglich 1 zerpulverte Tablette oder 5Globuli, beide imunstimulierend; nüchtern ins Maul geben oder Futtersauce aufschlecken lassen);

- Nux vomica D6 und Okoubaka D6 2 stündlich je 1 Gabe bei Vergiftungsverdacht oder Übelkeit

- falls Vergiftung möglich: Gabe von medizinischer Kohle als Aufschwemmung (1g/kg Körpergewicht), noch besser wären aber Infusionen und Gabe von die Ausscheidung fördernden Mitteln (Diuretika) und Kreislaufstabilisierung

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen, meine Antwort positiv zu bewerten, da meine Arbeit ansonsten unbezahlt bliebe. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

PS:

Prüfen Sie bitte Folgendes:
- rektal die Temperatur (normal 38°-39°)
- die Schleimhautfarbe (Augenlid, im Maul; sollte rosa sein wie bei uns)
- die Beweglichkeit
- den Bauch (sollte weich und nicht berührungsempfindlich sein)
- insbesondere Beweglichkeit des Kopfes,
- die Atmung (normal: 10-30 Atemzüge pro Minute)
- den Puls (Innenseite des Oberschenkels; normal: 80-120 Schläge pro Minute)

Bitte kontrollieren Sie auch einige Reflexe:
- Lid- und Hornhautreflex: Annäherung oder leichte Berührung führ zu sofortigem Schließen des Auges
- Pupillarreflex: Licht führt zu beidseitig gleichem Verengen der Pupillen, Dunkelheit zu Vergrößerung
- Analsphinkterreflex (Reaktion auf Berührung des Afters, normal: Verschluss des After)
-Fähigkeit des Schwanzbewegens (kann Ihr Hund den Schwanz normal bewegen?)
- Korrekkturreflex: im Stehen: Pfoten der Beine beugen (Oberseite der Pfote zum Boden) Normal: Hund nimmt sofort wieder normale Stellung ein
--Zwischenzehenreflex: festes Kneifen der Zwischenzehenhaut: Normal: soll zu Anziehen des Beines führen

Bei deutlichen Auffälligkeiten bitte baldmöglichst tierärztliche Untersuchung

Tierarzt - Homöopathie :

PS: Rückzug bedeutet oft Unwohlsein oder Schmerz. Messen Sie bitte rektal die Temperatur Und kontrollieren Sie bitte - falls gefahrlos möglich - das Maul Ihres Hundes.

Tierarzt - Homöopathie :

Hallo,

Tierarzt - Homöopathie :

Es könnte auch sein, daß Ihr Hund einfach eine Zeit braucht, um sich an den neuen Hund zu gewöhnen, Gut sind gemeinsame Aktivitäten in neutralem Gebiet (Spaziergänge etc.)

Tierarzt - Homöopathie :

wichtig ist, daß Sie dem Welpen Grenzen setzen und die bereits bestehende Rangordnung unterstützen. Das heißt: die Nr.1 wird zuerst gefüttert, dann Nr.2 als als 2. erst der Welpe, gleiches möglichst auch beim Streicheln.

Besonders angenehme Dinge für denn Älteren (z.B. Lieblingsfuttter) gibt es nur bei erwünschtem Verhalten in Gegenwart des Welpen.

Üben auf neutralem Terrain mit Ihnen als "Leittier" (d.h. Sie geben klare Befehle).

Wichtig ist, daß Sie dem Welpen von Anfang an klare Grenzen setzen, sonst macht das irgendwann der ältere Hund. (z.B. bestimmte Plätze z.B Sofa etc.nicht betreten), so wäre das im Rudel auch. Dann ist für den Alten bald klar, daß sie sich darum nicht kümmern müssen.

Vielleicht können Sie sich von Ihrem Tierarzt die Broschüre "Wie wär´s mit einem lieben Hund?" der Firma albrecht geben lassen. Hier sind die Grundlagen der Erziehung einfach, lustig und einprägsam geschildert. Sie steht auch im Netz zur Verfügung: http://www.albrecht.eu/tg_hund.html

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Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wichtig ist zunächst zu unterscheiden , ob das Speicheln organische Ursachen hat (durch Schwächung der Abwehr durch die Aufregung wäre eine Aktivierung vorher schlummernder Erkrankungen möglich) oder die Beschwerden ausschließlich durch den neuen Welpen bedingt sind.Bitte geben Sie insbesondere dem Labrador viel Zuwendung.

 

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