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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

mein bolonka 4 jahre alt ansonsten kerngesund zeigt ca. 14

Kundenfrage

mein bolonka 4 jahre alt ansonsten kerngesund zeigt ca. 14 tägig und erst seit 3 monaten anzeichen die wie beim menschen
wie eppilepsie aussehen der hund verkrampft sich und kann sich nicht mehr auf die hinterläufe stellen torkelt wie betrunken das dauert ca.2-3 minuten danach springt er wieder herum wie wenn nichts gewesen wäre kann mir jemand einen tip geben wäre sehr dankbar!!!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,


es kann eine genetisch bedingte Disposition bzw. auch Erkrankung vorliegen. Liegt diese vor, treten die Epilepsie-Anfälle oft schon in sehr jungem Alter auf. Man nennt diese Form der Epilepsie die idiopathische Epilepsie. Die meisten Erkrankungen werden jedoch im Laufe des Lebens erworben als Folgen einer Gehirnhautentzündung, eines Tumors oder eines schweren Traumas. Diese Form nennt man die symptomatische Epilepsie. Auch tritt Epilepsie infolge von Entgleisungen des Stoffwechsels, Hormonimbalancen oder Vergiftungen auf. Als konkrete Auslöser dieser chronischen Gehirnerkrankung Epilepsie gelten psychische Erregung, kurzfristige Stoffwechselbelastung und Umstellung des Hormonhaushalts. Die Epilespie tritt nicht allein infolge einer Störung des zentralen Nervensystems auf, sondern wird durch eine Funktionsstörung der Leber beeinträchtigt. In der Leber entstehen Giftstoffe, die über die Blutbahn ins zentrale Nervensystem gelangen. Dort werden die Neurotransmitter blockiert und vermitteln ein nicht mehr funktionierendes Übertragungsmuster einiger Nervenimpulse, welche die Anfälle provozieren.

Besonders gefährlich sind epileptische Anfälle dann, wenn sich die Epilepsie Krämpfe in kurzen Zeitabständen wiederholen. Eine Unterteilung der Epilepsie wird nochmals gemacht in partielle oder fokale Epilespie; hier wird zwischen einfachen, komplexen und Anfällen mit sekundärer Generalisation unterschieden. Die einfachen fokalen Anfälle sind häufig unkontrollierte Bewegungen der Gliedmaßen oder auch ein Kopfschütteln des betroffenen Tieres. Unmotiviertes Bellen, Zuckungen einzelner Körperteile, Fliegenschnappen ebenso wie zwanghaftes im Kreis Laufen stellen komplexe Anfälle als Verhaltensauffälligkeiten dar.

Zunächst sollte per Blutuntersuchung eine andere Krampfursache als Epilepsie ausgeschlossen werden.

Behandelbar sind die Anfälle unter anderem mit Luminal oder Luminaletten - in Abhängigkeit vom Gewicht des Tieres.

Eine Epilepsie ist spätestens dann behandlungswürdig, wenn Anfälle gehäuft auftreten (deutlich mehr als 1x /Monat). Unbehandelt schreitet der Prozeß meist fort, die Anfälle werden häufiger.

 

 

Auch ein Kreislaufgeschehen wäre vorstellbar, das die Symptome ausgelöst haben könnte. Daher sollte zusätzlich eine eingehende Herzuntersuchung durchgeführt werden.

 

 

 

 

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Vielen Dank XXXXX XXXXX !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke





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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


ich möchte mich bedanken für ihre antwort sie ist sehr hilfreich

Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 4 Jahren.
das freut mich und ich wünsche eine guten Jahresbeginn und gute Besserung für Lissy.

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke

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