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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Hallo,wir haben einen 7,5 Jahre alten Doggenrüden. Er war bis

Kundenfrage

Hallo,wir haben einen 7,5 Jahre alten Doggenrüden. Er war bis vor einem halben Jahr agil. Seit ca.3 Monaten kippte er unerwartet um. Dies passierte dann folgend öffters. Unser Tierarzt riet uns noch zu warten. Aber nachdem er ganz böse abstürzte, bekommt er nun etwas gegen epileptische Anfälle. Luminal 1,5 Tabletten abends !!
Die Dogge fing anzu husten und zu erbrechen. Jetzt frisst er nicht mehr. Der Tierarzt erklärte uns, dass der Hund einen Herzfehler bekommen hat und daher nun auch Wassereinlagerungen im Bauch, vor der Brust, sogar in den Lefzen hat. Der TA will ihm keine weiteren Tabletten geben. Was soll nun noch helfen? Wir sind ratlos!!!!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Abend,

das Herz Ihres Hundes sollte sicherlich eingehender untersucht werden. Ob wirklich Epilepsie die ursache für die anfälle ist scheint mir ungewiß zu sein. Das problem ist auch, daß man Epilepsie nur durch ausschluß anderer Erkrankungen beim Hund feststellen kann, da ein EEG wie beim Menschen leider nicht möglich ist.
Es könnte sich auch um sehr starke Kreislaufstörungen handeln, die herzbedingt sin könnten.
Die Wassereinlagerungen und der Husten sprechen eigentlich dafür. Allerdings entsteht ein Herzfehler in der Regel schleichend und nicht von heute auf morgen.
Es sollte kontrolliert werden, ob evtl. ein tumoröses Geschehen hier die Ursache für die extremen Wassereinlagerungen sein könnte. Allein durch einen Herzfehler ist dies nicht zu erklären.

Dies bedeutet, daß der Hund geröntgt und per ultraschall untersucht werden sollte, da man dies anders nicht feststellen kann. Der Herzfehler könnte auch sekundär als Folge der Anfälle entstanden sein.

Handelt es sich um diese starken Wassereinlagerungen und ist das Herz in seiner funktion beeinträchtigt, dann muß ein Herz- und ein Entwässerungsmittel gegeben werden.
Da der Verlauf jedoch so rapide ist, sollte dies nicht ohne weitere Untersuchungen erfolgen, da man sonst einen Kollaps provozieren könnte. Die Stauungen verhindern das Fressen, da der Hund in den Geweben einen sehr hohen Druck hat.

Ich würde Ihnen raten morgen noch eine zweite Meinung einzuholen - sowohl zur Prognose wie zur Therapie.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben. Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind durch Anclicken eines Smiley - Buttons. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein, können Sie gerne nochmals nachfragen, damit Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten.


Vielen Dank XXXXX XXXXX !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke


Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Diese Infos hat der Haustierarzt uns gegeben, aber warum gibt der TA keine weiteren Medikamente, er hat doch die großen Wasseransammlungen gesehen? Was haben wir zu erwarten, wenn der TA weiter nichts unternimmt? Oder ist dies das Todesurteil für unseren Hund? Leiden und quälen soll er sich auf keinen Fall !!! Wir mussten schon einmal das mitmachen! Unser Hund lässt sich schlecht vom Tierarzt anfassen, er kam immer zu uns nach Hause und impfte mit Ablenkung oder mit dem Blasrohr. Ist evt. ein Angstbeißer!
Seine einzige Medimentikation geht über Tabletten durch uns ,da er bei uns ein Schmusebär ist!!! Wie hoffen auf eine helfende Antwort,danke! MfG Heike Winterberg

Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 4 Jahren.
ich würde Ihnen da sehr gerne Hoffnungen machen, aber Sie schildern schon einen recht schlechten Zustand.
Bei der Verabreichung von Tabletten zur Entwässerung sehe ich die Gefahr, daß der Kreislauf dies nicht mitmacht. Bei einem Hund, den man auch nicht gründlich untersuchen kann, wird es sehr schwierig.
Die Entwicklung des zustandes scheint rapide gegeangen zu sein. Im jetzigen Zustand halte ich es für schwierig ihn wieder zum Fressen zu bekommen.
Auf der anderen Seite hat man auch nicht mehr viel zu verlieren - also wäre ein Herz- und ein Entwässerungsmittel ein Versuch. Gelingt dieser, so müßten die Wasseransammlungen relativ schnell zurückgehen. Auch die Gabe von Prednisolon - in diesem Fall oral - kann helfen. Dies sollten Sie noch mit Ihrem Tierarzt besprechen.
Gibt man nichts weiter geht der Hund einfach ein, ohne daß man es versucht hätte - und das kann nicht die richtige Lösung sein.
Tierarzt-mobil und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Besten Dank für die klaren Worte. Ich werde Morgen unseren TA nocheinmal anrufen, da er sicherlich die Tabletten bestellen muss und alle weiteren Möglichkeiten mit ihm absprechen. Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch!!! Danke H:W:

Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 4 Jahren.
ich hoffe, daß man Ihrem Hund etwas helfen kann. Die Tabletten müßte Ihr Tierarzt eigentlich alle vorrätig haben.
alles Gute !