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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Hallo mache mir sorgen unser Hund 16 Wochen alt Frist draußen

Kundenfrage

Hallo mache mir sorgen unser Hund 16 Wochen alt Frist draußen alles was er so findet versuchen ihm immer sofort alles aus dem Maul zu nehmen .Gestern morgen spuckte er Gallen mäßig Speichel aus mit einem stück tuja zweig gegen mittag erbrach er wieder aber diesmal ohne was nur das futter wo er zuvor bekommen hatte könnte da nun eine vergiftung bei unserem kleinen vorliegen sollten wir sofort einen Tierärzte aufsuchen bin total verunsichert da ich weis das tujas giftig sind ? Bitte um schnelle Antwort
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,

beim Thuja kommt es wie bei den meisten giftigen Stoffen oder Pflanzenteilen darauf an, weiviel aufgenommen wurde.
Alle Pflanzenteile des Lebensbaums sind für Hunde hochgiftig, insbesondere die Blätter. Der Baum enthält ein ätherisches Öl aus Monoterpenen. Dieses kann die Haut und Schleimhäute des Tieres reizen, Krämpfe verursachen sowie Leber und Nieren schädigen. Außerdem sind Übelkeit, Brechreiz, Blähungen und Durchfall mögliche Anzeichen einer Lebensbaum-Vergiftung.

Insofern könnte das Erbrechen damit zusammenhängen. Momentan ist es wichtig die Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes zu schützen und zu schonen.
Dies kann z.B. mit Ulcogant aus der Humanmedizin erreicht werden.
Außerdem wäre eine Schonkost über einige Tage sinnvoll.

Nach einem halben Tag Nahrungskarenz ist es gut, wenn mit Diät in kleinen Mengen begonnen wird. Auch die Trinkmenge sollte nicht übermäßig groß sein, da sonst durch den Volumenreiz Erbrechen oder Durchfall ausgelöst wird. Sie können dem Wasser eine Prise Salz hinzufügen, oder Kamillentee anbieten.
Als Diätnahrung eignen sich:
- Reis (lange gekocht)
- Hüttenkäse
- mageres, helles Fleisch
- Haferschleim (ohne Milch)

Bei Bauchschmerzen und gegen Erbrechen können Sie Nux vomica D6 geben (3xtgl. 5 Globuli oder eine zerdrückte Tablette, evtl. mit etwas Flüssigkeit vermischt nüchtern direkt in's Maul )
Pulsatilla D6 können Sie 2x tgl. (ebenfalls 5 Globuli oder eine Tablette) geben.

Sie sollten zudem auf folgende weitere Krankheitszeichen achten :
- rektale Temperatur (38-39°C ist normal, ab 39,3 °C Fieber, unter 37,5 °C wären Untertemperatur, was ebenfalls bedenklich wäre)
- Schleimhautfarbe (rosarot ist normal - z. B. an der Maulschleimhaut gut zu erkennen)
- kapilläre Füllungszeit: mit einem Finger in die rosa Maulschleimhaut drücken - die Stelle wird hell- nach max. 2 Sekunden sollte die normale rosa Farbe wieder zu sehen sein, sonst liegen Kreislaufstörungen vor)

- eine hochgezogene Hautfalte sollte sofort wieder verstreichen
- Allgemeinbefinden stark gestört
- Erbrechen/Durchfall - evtl. mit Blut



Beim Tierarzt könnte man momentan nichts anderes tun, als diese Massnahmen. Wenn der Hund starke Bauchschmerzen haben sollte, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, ansonsten ergibt sich durch Nahrungsksarenz, Diät, Tee und eine Wärmflasche bereits eine erste Besserung.
Um wegen Leber und Nieren sicher zu sein, wäre es ratsam in ca. 1-2 Wochen die Blutwerte kontrollieren zu lassen.


Außerdem ist es wichtig dem Hund beizubringen draussen nicht alles zu fressen. natürlich ist dies für einen jungen Hund - zumal einen Labrador - nicht einfach zu verstehen. Am besten funktioniert es, wenn Sie gezielt üben hingelegte Leckerbissen nur auf Aufforderung zu nehmen. Man sagt deutlich "Nein". Läßt der Hund es dann wird er aufgefordert es zu nehemn. Zunächst sollten Sie dies an der leine üben, sonst frißt er sofort alles. Nimmt er größere Sachen auf, wo es nicht genwünscht ist, hat es sich bewährt mit dem Hund zu tauschen - das, was er hat gegen ein Lieblingsspielzeug oder ein Leckerchen.
Auf diese Art lernt der hund, daß es sich lohnt etwas nicht sofort zu nehemn, da er ja weiß, daß es IMMER eine Belohnung dafür gibt. In dieser Richtung funktioniert es deutlich besser als mit Verboten oder Sanktionen.
Auch das Clickertraining wäre dafür gut geeignet.



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Christiane Jahnke

Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 4 Jahren.

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Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke