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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Kleintierärztin ist jetzt online.

Hallo! Ich finde die Kategorie Katzen nicht, also nehm ich

Kundenfrage

Hallo! Ich finde die Kategorie Katzen nicht, also nehm ich dieses Dialogfeld. Mein Kater - etwa 8 J. - hat seit Freitag viel Durst, und war vorgestern ziemlich lethargisch und hat außergewöhnlich lang auf meinem Bett geschlafen. Er scheint auch abgenommen zu haben. Am Sonntag hat er Futter sogar abgelehnt, obwohl er immer gern und oft frisst. Ich wollte gestern mit ihm zum Tierarzt die Nieren überprüfen lassen, doch ist er vorhin erst wieder heim gekommen - nach 1,5 Tagen. Er ist offensichtlich schlecht beinander, hat verkrustete Augen, ungepflegtes Fell und Schleim am Mund. Er scheint zu frieren, und ab und zu geht ein Zucken durch ihn. Er wollte trinken, aber nichts fressen. Er riecht etwas unangenehm. Nach dem Trinken war der Schleim weiß. Die Schleimhäute sehen gerötet aus und haben weiße Stellen wie bei Entzündungen. Der Tierarzt in Murnau macht erst um 8 auf. Was kann ich inzwischen machen? Ich bin bloß auf eine Viertel 600mg Ibu gekommen, was anderes hab ich nicht da. Das hat er mit Wasser in etwa zu sich genommen, wenn überhaupt so viel. Aber nachdem ich gelesen habe, dass empflindliche Hunde Magenblutungen bekommen, ist das wohl nicht so toll gewesen? - gibst vllt was Homöopathisches, manches hab ich da?

Danke XXXXX XXXXX Antwort!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Abend,

so wie Sie es beschreiben könnte es sich tatsächlich um ein Nierenproblem handeln. Auch ein Diabetes oder eine Schilddrüsenüberfunktion können die von Ihnen beschriebene Symptomatik hervorrufen.

Bei Nierenerkrankungen riechen die Katzen häufig äußerst auffällig aus dem Maul, der Geruch erinnert an Aceton (wie in vielen Klebstoffen enthalten).

Ibuprofen ist für Katzen leider giftig, so dass man dies niemals eingeben sollte. Bei einer einmaligen Gabe ist Ibuprofen ab einer Dosierung von 50 mg pro kg Körpergewicht toxisch. Wenn er also die Viertel Tablette aufgenommen hat wird dies zwar keine tödlichen Symptome auslösen, kann aber zu Erbrechen, blutigen Durchfall, Atemprobleme, etc. auslösen. Genaueres finden Sie hier:

http://www.vetpharm.uzh.ch/perldocs/wirksto.htm (einfach Ibuprofen eingeben)

Was mir hier etwas Sorgen bereitet ist, dass bei eventuell bereits verminderter Nierenfunktion das Ibuprofen weitere Nierenschädigungen verursachen kann.

Überprüfen Sie bitte mal den Flüssigkeitshaushalt Ihrer Katze. Ziehen Sie hierzu eine Hautfalte im Rückenbereich des Tieres auf. Wenn diese nur sehr langsam verstreicht oder gar stehen bleibt ist das Tier dehydriert und benötigt höchstwahrscheinlich eine Infusion.

Haben Sie die Möglichkeit die Körpertemperatur (rektal) zu überprüfen? Bei Untertemperatur (unter 37,0 °C) oder Fieber (über 39,5°C) sollten Sie mit dem Tier eine Tierklinik aufsuchen.

Die von Ihnen beschriebene Symptomatik und das eingegebene Ibuprofen wären für mich durchaus ein Grund den Kater zum tierärztlichen Notdienst zu bringen, spätestens wenn er Erbrechen, Atemprobleme, Torkeln, Zittern oder Krämpfe zeigen sollte.

Ansonsten sollten Sie versuchen ihn möglichst warm zu halten und ihm, wenn möglich oral Flüssigkeit zuzuführen.

Auch homöopathisch wäre ich hier eher vorsichtig, da ohne gründliche Untersuchung nicht abschätzbar ist, was die Ursache für die Problematik ist. Sie können ihm aber ohne Bedenken Rescue Tropfen oder auch Traumeel eingeben.

Wenn das Tier oben genannte Symptome zeigt oder apathisch wirkt wäre mir deutlich wohler, wenn Sie den tierärztlichen Notdienst aufsuchen.

Alles Gute für Ihren Kater

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