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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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versuche es nochmals, ich habe einen 12 jahre alten labradorrüden

Kundenfrage

versuche es nochmals, ich habe einen 12 jahre alten labradorrüden mit einem vergröserten herzen.er bekommt vetmedin.mit sieben jahren wurde bei ihm mehrere tumore gut wie bösartige entfernt.jetz sind viele wieder da.seit ca 3 wochen verliert er mehr haare als sonst beim jahreswechsel.und an einer stelle wo sich ein knoten befindet hat er keine haare mehr.was bedeutet das? lg yolanda aus der schweiz
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

falls der Knoten sehr schnell gewachsen ist, könnte es sein, daß die Haut dort ungenügend mit Nährstoffen versorgt ist und es deshalb zum Haarausfall gekommen ist.

Wissen Sie um welche Art von bösartigen Tumoren es sich gehandelt hat?

Da es sich nun um viele neue Knoten handelt, Ihr Hund schon älter ist (in Menschnjahre umgerechnet etwa 85 Jahre) und ein Herzproblem hat, ist eine Operation - denke ich - nicht mehr möglich.

Unterstützend können Sie Calcim fluoratum D6 und Silicea D6 je 3x täglich geben (5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette unabhängig vom Fressen) Außerdem Tarantula D6 1x tgl.

Versuchen Sie trotz schwerer (Tumor-)Erkrankung , ganz normal zu Ihrem Hund zu sein. Er lebt in der Gegenwart, macht sich keine Zukunftssorgen und genießt jeden schönen Moment mit Ihnen.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft!

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen, meine Antwort positiv zu bewerten, da meine Arbeit ansonsten unbezahlt bliebe. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

PS: wegen des allgemeinen Haarausfalls:

Dieser könnte Folge einer allgemeinen Stoffwechselstörung sein.
Folgende Ursachen kommen für vermehrtes Haaren. in Frage:

1. Haarausfall mit Juckreiz:
-Hautparasiten (v.a. Milben, seltener Läuse, Haarlinge (man sieht viele kleine "Schuppen", mit Lupe ansehen, dann sieht man Beine dann sieht man Beine, wenn es Parasiten und keine normalen Schuppen sind); Diagnose durch Hautgeschabsel (mikroskopische Untersuchung von ein wenig mit Skalpell abgeschabter oberer Hautschicht) oder "diagnostische Therapie" z. B. mit stronghold (pfizer) oder advocate (Bayer), wirken gegen Milben
-bakterielle (dann meist stark riechende, manchmal eitrige) Hautentzündungen (oft Antibiose erforderlich),
-Allergie (z.B. Hausstaubmilben...) es gibt Bluttests zur Diagnose, evtl. spätere Hyposensibilisierung durch Injektionen, relativ teuer
-Futtermittelallergie (Diagnose meist durch Fütterungsversuch, Wirkung einer Diät merkt man oft erst nach bis zu 8-10 Wochen, Aussagewert der Blutuntersuchung Nutridex umstritten),
- Autoimmunerkrankungen (sehr selten)
-Hautpilz (Abstrich, meist kein starker Juckreiz, aber falls sekundär Bakterien dazukommen schon)

2. Haarausfall ohne oder mit nur wenig Juckreiz
-Mangel an Mineralien, Spurenelementen oder Vitaminen, in selteneren Fällen auch Überschuß einer Komponente (Sie könnten sich die Zusammensetzung Ihrer Futtergesamtration berechnen lassen, z.B. bei www.futtermedicus.de )
Mangel z.B. auch an essentiellen Fettsäuren, Sinnvoll ist in diesem Fall die Zugabe von Leinöl oder Lachsöl (gibt es in Kapseln in der Drogerie) zum Futter. Bei der Fütterung von kommerziellem Hundefutter kommt es nur selten zu anderen Mangelerscheinungen wie z.B. Vitamin A oder E bzw. Biotin oder Zink.
- Stoffwechselungsstörungen , die zu einem Manggel führen (Diagnose durch Blutuntersuchung)

-hormonellen Ursachen
. --Schilddrüsenerkrankung (sowohl Über- als auch Unterfunktion)
- -- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit, oft erhöhter Durst)
--Cushing (zu viel Cortison).
- Stoffwechsel- oder Organkrankheiten (entsprechende weitere Symptome, z.B. erhöhter Durst bei Leber- und Nierenstörungen, evtl. Blutuntersuchung machen lassen), ; v.a. (aber nicht nur) bei Nierenerkrankung öfter kleine Schuppen sichtbar
Alle diese Erkrankungen lassen sich durch eine Blutuntersuchung feststellen.

- starke Verwurmung, wann war die letzte Entwurmung?

- Dermatomykose (Pilzerkrankung), meist bestimmte Bereiche stärker betroffen (kann aber auch mal diffus sein), oft Schuppen, roter Randbereich, Diagnose durch Abstrich und Pilzkultur

Als erstes würde ich insbesondere bei vorliegendem Juckreiz baldmöglichst zunächst auf Hautparasiten untersuchen bzw. behandeln lassen. Falls eher wenig Juckreiz vorliegt, würde ich auf jeden Fall bei einer Blutuntersuchung auch die Schilddrüsenwerte mit kontrollieren, bei der Haut sollte man auf Pilzerkrankungen (Schuppen, roter Rand?) und hier insbesondere auch auf Mallassezien untersuchen.
In manchen Fällen liegen auch psychische (Mit-)Ursachen, (Hund relativ oft im "Stress"?) oder auch - sehr selten - chronische Vergiftungen (z.B. Schwermetalle, sehr unwahrscheinlich) vor.

Unterstützend könnten folgende Maßnahmen helfen:
-Shampoonieren der Haut mit veterinärmedizinischen Shampoos:
z.B. Malacep, falls Mallassezien mitbeteiligt sind
-Phytotherapie: Zur Reizlinderung eignet sich Cuticare-Hautbalsam (cp-pharma),
-Homöopathisch könnte man den Hautstoffwechsel durch die Gabe von 2x tgl. Sulfur D6 unterstützen, Silicea D6 3x 1Tablette ist oft gut bei Haarausfall (1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli direkt ins Maul oder mit Spritze mit etwas Wasser eingeben), die genaue Mittelwahl richtet sich aber nach einer kompletten homöopathischen Anamnese.

-Futterumstellung: zur Senkung der Reizschwelle, evtl. liegt bei Ihrem Hund eine den Haarausfall unterstützende Futterallergie vor (v.a. falls Juckreiz vorliegt); Selbst kochen: bisher nicht verwendete Komponenten, gut ist oft auch das Futter zd-ultra allergen-free der Firma Hills) müssen 8-10 Wochen konsequent (absolut nichts anderes füttern!)durchgeführt werden
-Zur Unterstützung des Hautstoffwechsels außerdem ein Vitamin B-haltiges Vitaminpräparat (z.B. VMP-Tabletten, Pfizer; falls Diät versucht wird, wäre Viamin-B-Komplex-ratiopharm besser) für 4 Wochen
- essentielle Fettsäuren (z.B. Viacutan, Boehringer, Tierarzt) , auch Omega-3-Kapseln vom aldi wären möglich.

Falls Ihr Hund gestresst wirkt, wären Bachblüten-Rescue-Tropfen 4x täglich 4 Tropfen mit Wasser hilfreich, außerdem könnte man ein beruhigendes DAP-Halsband (Pheromonpräparat) sowie zylkene (enthält beruhigende Stoffe aus Milch) einsetzen


Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

ich hatte Ihnen bereits unter ihrer ersten Anfrage geantwortet - bitte einmal lesen !

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

anscheinend haben Sie für diese Anfrage eine neue just-answer- Identität gewählt, da unter JACUSTOMER-flalxj6a nur diese Anfrage ersichtlich ist.
Daher würde ich mich als Antwortender dieser Anfrage über eine positive Bewertung freuen. Danke im Voraus.

Falls noch Rückfragen bestehen sollten, antworte ich gern noch mal.

Freundliche Grüße,

Udo Kind