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veti77
veti77, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 13
Erfahrung:  Gemischtpraxis für Groß- und Kleintiere
53661317
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veti77 ist jetzt online.

Mein Deutscher Schäferhund 4.5 Jahre hat ein Geschwulst zwischen

Kundenfrage

Mein Deutscher Schäferhund 4.5 Jahre hat ein Geschwulst zwischen den Zähnen am Unterkiefer, das wurde vor 6 Monaten entfernt und eingeschickt. Diagnose gutartig.
Jetzt ist es schon wieder so groß wie im Frühjahr.
Mein Tierarzt meint nun es sollte der Kiefer und die beiden Zähne entfernt werden.
bitte sagen sie mir Ihre Meinung.
MfG
Birgit
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  veti77 hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

welche Größe hat die aktuelle Umfangsvermehrung? (zB Kirschgroß, Walnussgroß oder gerne auch in cm usw.)

Gibt es eine Histologie der eingeschickten Probe? D.h. was für Gewebe hatte sich dort vermehrt, günstig wäre hier der exakte Fachbegriff, falls ihnen die Unterlagen vorliegen.

Behindert die Umfangsvermehrung den Hund zB beim Fressen, neigt er zum Draufbeissen oder Aufkratzen mit der Pfote?

Viele Grüße.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

genaues Gewebe, das weiss ich nicht. Größe : Kirschgroß.


da ich Schutzhundeausbildung mache, hatte er immer festen Griff, das ist jetzt nicht mehr der Fall. Das Geschwulst steht über die Zähne ist es blutet ab und zu.

Experte:  veti77 hat geantwortet vor 5 Jahren.
Interessant wäre wirklich, um welche Gewebeart es sich gehandelt hat, da sie von einem Rezidiv berichten (Umfangsvermehrung kehrte an gleicher Stelle in gleicher Art wieder).
Die Art des Tumors entscheidet ganz wesentlich über die Erfolgsaussichten. Eventuell können Sie beim behandelnden TA Einsicht in den Histologiebefund nehmen.

Relativ häufig treten Epuliden auf. Das sind gutartige Zahnfleischwucherungen, die sich gut entfernen lassen, aber trotz allem auch gern wieder auftreten. (hier würde man aber nicht Teile des Kiefers mitentfernen...)

Bösartige Tumore wäre unter anderem das Fibrosarkom und das Melanom. Bei diesen beiden Tumorarten hilft nur eine radikale chirurgische Entfernung (mind. 2 cm im gesunden Gewebe + evtl Bestrahlung).
Das würde zu der Ihnen vorgeschlagenen Therapie für "Räuber" passen.
Trotz allem ist die Prognose bei solchen Tumoren eher vorsichtig. Sinnvoll ist VOR OP und Therapiebeginn ein Röntgenbild des Thorax, um evtl. Metastasierung zu erkennen und die Chancen des Tieres auf Heilung realistisch einzuschätzen.

Sicher sollte es möglich sein, den Befund vom letzen Mal einzusehen und sich daraus ein Bild zu machen.
Holen sie sich im Zweifelsfall bitte eine zweite Meinung dazu ein. Kein Kollege nimmt es übel, wenn man in einer solchen Ausnahmesituation als Besitzer ganz sicher gehen will und einmal mehr nachfragt!

Für Rückfragen stehe ich natürlich gern zur Verfügung!
Konnte ich Ihnen weiterhelfen würde ich mich über eine Bewertung sehr freuen.

Alles Gute für Sie und Räuber!
Experte:  veti77 hat geantwortet vor 5 Jahren.
Konnte ich Ihnen weiterhelfen, oder gibt es noch offene Fragen?

Mit freundlichen Grüßen
veti77