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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin,Dr.
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 7112
Erfahrung:  eigene Tierarztpraxis ü. 20 Jahre u. Praxis für Verhaltenstherapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Hallo, meine Spanielhündin 10,5 Jahre hat einen Mammmatumor,

Beantwortete Frage:

Hallo, meine Spanielhündin 10,5 Jahre hat einen Mammmatumor, bei Röntgenaufnahmen wurden auch kleinere Metastasen in der Lunge festgestellt. Wie kann man am besten helfen ? Momentan ist sie noch einigermaßen fit. Gibt es Möglichkeiten der Behandlung wie bei dem Menschen?
MfG & DANKE
Gerhard Schwarze
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.
Lieber Nutzer,
das tut mir sehr leid für Sie und Ihre Hündin.
Es gibt in größeren Kliniken die Möglichkeit sowohl der Bestrahlung als auch der Chemotherapie für Hunde- allerdings mit ähnlichen Nebenwirkungen wie beim Menschen.
In jedem Fall aber würde ich an Ihrer Stelle Kontakt zu einer Onkologin in einer solchen Klinik (meist in Großstädten oder/und Unikliniken) aufnehmen und den Hund dort noch einmal zur Besprechung vorstellen.
Auch eine Misteltherapie ist möglich, dies sind i.d.R. anfangs drei Spritzen unter die Haut pro Woche- die Sie aber nach Einweisung durch den Tierarzt auch selbst zu Hause geben können-Interwallmäßig in unterschiedlichen Konzentrationen über längere Zeit, oft mit gutem Erfolg bezüglich Stärkung des Immunsystems, gutem Allgemeinbefinden und vermindertem Tumorwachstum.
Alle Gute für ihre Conny und viel Erfolg!
Haben Sie noch Fragen? Clicken Sie dafür kostenfrei auf den Button:DEM EXPERTEN ANTWORTEN. Eine positive Bewertung würde mich sehr freuen
viele Grüße
Dr.m.Wörner-lange
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Zunächst erst einmal vielen Dank. Doch es hilft mir insofern nicht weiter, da ich nicht weiß : Ist die Entfernung des Mammatumors sinnvoll? Kann man danach evtl. die Metastasen weiter bekämpfen?


Ist Chemo / Bestrahlung sinnvoll oder nur mit Qualen für das Tier verbunden?


MfG


Gerhard Schwarze

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,
ob eine OP sinnvoll ist, kommt u.a. auf die Ausdehnung und Streuung des Tumors an-sowie den Allgemeinzustand des Tieres.
In der Regel wird eine OP der gesamten Gesäugeleiste vorgenommen, um noch nicht endeckte bzw. eine weitere Metastasierung abzuwenden.
Hier kommt es im Alter Ihrer Hündin natürlich auch auf den Zustand des Herz/Kreislaufsystemes an.
Danach erfolgt dann üblicher Weise die Chemotherapie- sollte auf Grund der nochmaligen Untersuchungsergebnisse an einer Klinik vor Ort von einer Op abgeraten werden, kann eine Chemo
auch ohne OP durchgeführt werden um das Tumorwachstum einzugrenzen bzw. zu verhindern damit sich keine weiteren Metasteasen bilden.
Ob Chemo oder Bestrahlung für den größtmöglichsten Erfolg ist wieder abhängig von der Art des Tumors und der schon vorhandenen Metastasierung- in dem Fall Ihrer Hündin wird vermutlich eine Chemotherapie vorgeschlagen werden, da schon Metastasen in der Lunge gefunden wurden.
Die Nebenwirkungen der Chemo sind sehr ähnlich wie beim Menschen:
Sehr oft:
Übelkeit, Erbrechen Durchall, möglicher Haarverlust, leider.
Bei der Bestrahlung sind die Symptome eher Abgeschlagenheit und Müdigkeit mit evtl Hautveränderungen.
Ich würde Ihnen zusätzlich zu der ersten Tierarztdiagnose und zu dieser Fernberatung (mehr kann es ja hier leider nicht sein) raten, bald eine zweite
Untersuchung und Therapie an einer größeren Klinik vornehmen zu lassen.
Alles Gute!

Gere bantworte ich weitere Fragen .

Dr.M.Wörner-Lange und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.