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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

mein Hund Buddy (6 Jahre, Malinois) macht mir seit gestern

Kundenfrage

mein Hund Buddy (6 Jahre, Malinois) macht mir seit gestern Sorgen: auf der Gassirunde setzt er -wie normal- seine 2-4 Häufchen (kein Durchfall) ab, hockt sich danach aber noch weiter hin und presst ganz stark, dabei verliert er dann Schleim und Blut. Da er ein Buddler ist befürchte ich nun, dass er evtl. einen Stein aufgenommen haben könnte, der den Weg heraus nun nicht so unproblematisch findet. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

wenn der Hund tatsächlich einen Stein gefressen haben könte, muß dieses erst einmal festgestellt werden, bevor man versucht ihn zu eliminieren.
Der Verdacht besteht mit Sicherheit , aber auch ein Magen-Darm-Infekt wäre vorstellbar, der zu den Symptomen führt.
Solange der Hund Kot herausbringt, kann kein Darmverschluß durch einen Fremdkörper vorliegen. Dabei wird die Futteraufnahme mehr oder weniger eingestellt und es kommt zum Erbrechen nach der Futteraufnahme. Ist es jedoch ein kleiner Fremdkörper, der der Darmpeistaltik widersteht, reizt dieser die Darmwand entsprechend stark und kann zu einer Blutung führen.
In einer Röntgenaufnahme wird man einen Stein nicht unbedingt erkennen könenn, da es sich nicht um röntgendichtes Material handelt. Man kann jedoch aufgegaste oder abgeschnürte Darmbreiche feststellen, die auf einen Fremdkörper schließen lassen.
Meistens muß ein solcher Fremdkörper operativ entfernt werden, da er sich mit der Peristaltik des Darmes nicht bewegt. Bei der Umhüllung mit Futter (z.B. nach der Fütterung von Sauerkraut, welches den Stein umwickeln könnte), kann man im Idealfall Glück haben, daß etwas mit ausgeschieden wird.

Ein Tumor im Darmbereich könnte bei normaler Kotkonsistenz ebenfalls zu einer Blutung und schleimigem Kot führen. Darüber kann entweder eine Darmspiegelung oder evtl. eine Röntgenaufnahme mit Kontrastmittel Aufschluß bringen.

Ich würde einen Versuch mit Sauerkraut starten und ansonsten den Hund röntgen lassen. Bis auf das Sauerkraut würde ich den Hund dann mehr oder weniger nüchtern lassen, weil der Darm auf dem Röntgen dann besser zu beurteilen ist (wenn er nicht mit Nahrungsbrei angefüllt ist). Erst dann kann man entscheiden, wie weiter zu verfahren ist.


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Vielen Dank XXXXX XXXXX !

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke
Tierarzt-mobil und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für Ihre Antwort.
Ich werde es mit dem Sauerkraut versuchen. Das muss vorher aber gründlich gewässert werden oder? Ich meine, wenn die Darmwand gereizt ist könnte die Säure sonst Schmerzen verursachen.
Buddy ist munter und lebhaft wie immer, scheint also keine Schmerzen zu haben.
Ich habe bei meinen Hunden noch nie mit Sauerkraut (hoffentlich haben die das an der Tanke) gearbeitet..... bitte entschuldigen Sie die blöde Nachfrage :-)
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
ist keine blöde Frage : das Problem scheint nicht im Magen zu liegen - nur dort würde die Säure Schaden anrichten können, wenn man von einem Infekt ausgeht. Im Darm ist dies bereits gebunden.
An der Tankstelle sollte es so etwas hoffentlich geben. Ich würde es noch etwas kochen und ein wenig Fleischbrühe dazugeben, sonst nimmt er es nicht, da zu sauer. Da es hier eher um den mechanischen Effekt des Bindens geht können Sie es aber auch vorher gründlich wässern - das schmeckt weniger sauer und ist somit attraktiver.

Viel Erfolg und alles Gute !

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke