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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Unser hund (40))kg bekam morgens und abends 125 mg luminal

Kundenfrage

Unser hund (40))kg bekam morgens und abends 125 mg luminal und ist dann 14 Monate ohne Anfall gewesen. Gestern ein Anfall. Vertretung vom ta meinte wir sollen morgens um 25mg erhöhen. Geht das so einfach oder müssen die dosen morgens und abends gleich sein?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen,

Ihre Tierärztin hat die Dosiserhöhung vermutlich auf 1x täglich angeordnet, weil das Teilen der Tabletten etwas schwierig werden könnte, wenn nur um 25 mg erhöht wird.
Man sollte immer die jeweils niedrigste Dosis herausfinden, die notwendig ist, um die Anfälle zu unterdrücken. Die Schwierigkeit würde eher dahingehend bestehen eine Dosiserhöhung um 25 mg auf 2x täglich zu verteilen. Wenn Ihnen dies beim Tablettenteilen gelingt, wäre es umso besser, da der Wirkspiegel dann gleichmäßig verteilt ist, was bei der Therapie wichtig ist. Es wären dann 2x 1+1/8 Tablette.

Wenn Ihr Hund ein Gewicht von ca. 40 kg hat, liegt er bei einer Dosierung von ca. 6,25 mg/kg. Die Richtdosis beträgt 5-10 mg/kg, es ist bis zur oberen Grenze also noch reichlich Luft. Bei einer Dosiserhöhung um 25 mg am Tag, ändert sich vom Gesamtspiegel her nur sehr wenig - nämlich unter 1 mg/kg. Daher kann auch ohne weiteres um 50 mg (2x25 mg) erhöht werden, ohne daß die Obergrenze erreicht wird (dann wären es 7,5 mg/kg). Wenn die Tablettenverteilung möglichst gleichmäßig auf 2 Gaben gelingt, würde ich bei der Dosiserhöhung um 25 mg zunächst bleiben, sonst lieber etwas höher gehen.

In manchen Fällen entsteht eine Gewöhnung der Rezeptoren und Luminal ist nicht mehr wirksam. Dann müßte man evtl. auf ein anderes Präparat wechseln (Primidon).

Gleichzeitig wäre es sinnvoll den Blutspiegel des Präparates zu messen nach einer Vorlaufzeit von ca. 2 Wochen. Dann kann festgestellt werden, ob dieser überhaupt ausreichend ist zur Anfallsunterdrückung.
Bei gleichbleibender Dosierung ist nach 2-3 Wochen eine steady state-Konzentration (Flieߟgleichgewicht) des Phenobarbitals im Blut erreicht und bei ausreichender Dosierung ein Therapieerfolg zu erwarten.

Nochmals genauer gesagt : richtig ist eine gleichmäßige Verteilung der Gaben auf 2xtäglich, damit der Wirkspiegel gleichbleibend hoch ist.


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Christiane Jahnke
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung .
Mit freundlichen Grüßen,
Christiane Jahnke
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Gibt es denn noch Fragen ? Wenn nicht, bitte Akzeptieren, den Richtlinien von Justanswer folgend.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
14 Monate Anfall ist eine lange Zeit da gehe ich nicht von einer schweren epilepsoe aus. Vielleicht ist es ratsam abzuwarten ob eine Erhöhung um 25mg ausreicht. Vor 2 Wochen war Server serumspiegel 26.9
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
das ist richtig, daher würde ich es auch erst einmal mit der geringeren Dosierungserhöhung probieren.
der Normalwert des Serumspiegels entspricht 15-30 mg/l- somit ist 26,9 mg/l ein guter Mittelwert.
Sie sollten versuchen dies auf 2xtgl. aufzuteilen.



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Christiane Jahnke