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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Hallo,unser Charlie(1,5 Jahre) hat seid kurzem eine 1,5 cm

Kundenfrage

Hallo,unser Charlie(1,5 Jahre) hat seid kurzem eine 1,5 cm große kahle Stelle am Schwanz an der er auch ständig leckt. Wir sind täglich mit Ihm im Wald und auf dem Feld unterwegs und da hab ich gehört das es eine Käfer Art gibt die sich wohl gern am Schwanz vom Hund festsetzt und ein Sekret abgibt welches dann einen Juckreiz verursacht. Könnte es daran liegen? Was kann ich tun? Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Antwort.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

als erstes bitte die Analbeutel kontrollieren lassen. Möglicherweise gibt es hier eine (schmerzhafte) Entzündung, die zum Schlecken und Aufbeißen auch am Schwanz führen kann. Die Analbeutel würden bei Vorliegen einer Entzündung ausgedrückt und je nach Aussehen des Sekretes mit desinfizierender Lösung gespült und evtl. auch mit einem Antibiotikum / einer Antibiotikum-Cortison-Kombination oder Vulnoplant gefüllt .
Außerdem wäre eine schmerzhafte Schwanzwirbelverletzung möglich (wird der Schwanz normal gehalten? Ist Ihr Hund berührungsempfindlich?), evtl auch eine Verletzung (Biss oder Dorn), die sich infiziert hat (tasten Sie noch mal bitte genau ab, ob Sie eine Kruste oder eine Schwellung fühlen).

Folgende Ursachen kommen sonst noch in Frage:
-Hautparasiten (in der Lokalisation Schwanzwurzel oft Flöhe (Flohkot = schwarze kleine Krüme, die sich rotbraun färben wenn man sie in Wasser auflöst; zu dieser Jahreszeit aber selten), sonst v.a. Milben, seltener Läuse, Haarlinge (man sieht viele kleine "Schuppen"); Diagnose durch Hautgeschabsel (mikroskopische Untersuchung von ein wenig mit Skalpell abgeschabter oberer Hautschicht) oder "diagnostische Therapie" z. B. mit stronghold (pfizer) oder advocate (Bayer), wirken gegen Milben
-bakterielle (oft eitrige stinkende) Hautentzündungen (oft Antibiose erforderlich evtl. nach Abstrich)
-Allergie (z.B. Hausstaubmilben...) es gibt Bluttests zur Diagnose, evtl. spätere Hyposensibilisierung durch Injektionen, relativ teuer, meist diffuser Juckreiz
- Futtermittelallergie (Wirkung einer Diät merkt man oft erst nach bis zu 8-10 Wochen), meist verteilter Juckreiz, Achselhöhlen etc.
- Autoimmunerkrankungen (sehr selten)
-Hautpilz (Abstrich, meist nicht so starker Juckreiz, bei zusätzlicher bakterieller Besiedelung aber schon)
-schwere Stoffwechsel- oder Organkrankheiten (entsprechende weitere Symptome, evtl. Butuntersuchung machen lassen)
Alle diese Erkrankungen sind in den meisten Fällen nicht nur auf den Schwanz gbegrenzt. Möglich wäre auch eine Verletzung am Schwanz (Biß, Wirbelverletzung...), die Schmerzen macht und den Hund zum Lecken veranlasst. Bitte vorsichtig abtasten. Möglich wäre auch eine Durchblutungsstörung des Schwanzes (dann kälter als normal) oder ein Schwanzabriss (dann hängt Schwanz runter und Kneifen in die Schwanzspitze führt zu keiner Reaktion).

Als erstes würde ich baldmöglichst zunächst die Analbeutel und danach falls ohne besonderen Befund auf Hautparasiten untersuchen bzw. behandeln lassen.

Unterstützend könnten folgende Tipps helfen:
Shampoonieren der Haut mit veterinärmedizinischen Shampoos:
-Malacep-Shampoo (cp-pharma), falls ein Hefepilzbefall (Malasezien, Tierarzt fragen) vorliegt
-ansonsten z.B. Clorexyderm-Shampoo (ani-medica), stark reinigend, bakterienreduzierend
- Zur Reizlinderung eignet sich Cuticare-Hautbalsam (cp-pharma)
- auf besonders wunde Stellen, also v.a. auf die Liegeschwielen Vunoplant (Plantavet)
-Homöopathisch könnte man den Hautstoffwechsel durch die Gabe von 2x tgl. Sulfur D6 unterstützen, einzelne Gaben von Psorinum D30 und Acidum formicicum können ebenfalls hilfreich sein (v.a. bei Allergie). Mittelfristig wäre auch die Gabe des homöopathischen Konstitutionsmittels sinnvoll . Analbeutel: Silicea D6 3x tägl.
-Falls später allgemeiner Juckreiz: Futterumstellung: zur Senkung der Reizschwelle,
---Selbst kochen: bisher nicht verwendete Komponenten, z.B. Pferdefleisch
---gut ist oft auch das Futter zd-ultra der Firma Hills)
---müssen 8-10 Wochen konsequent (absolut nichts anderes füttern!) durchgeführt werden
-Zur Unterstützung des Hautstoffwechsels außerdem ein Vitamin B-haltiges Vitaminpräparat (z.B. VMP-Tabletten, Pfizer, nicht falls Futtermitteldiät gemacht wird) für 4 Wochen sowie
-essentielle Fettsäuren (z.B. Viacutan, Boehringer, Tierarzt) geben.

.Außer den Homöopathika gibt es alle angegeben Medikamente nur beim Tierarzt.

Falls infektiöse Ursachen ausgeschlossen bzw. behandelt sind, hilft gegen eine Allergie oft auch das Mittel Atopica (Novartis) gut (langristig meistens besser verträglich als Cortison, gibt´s beim Tierarzt)

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen, meine Antwort positiv zu bewerten, da meine Arbeit ansonsten unbezahlt bliebe. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind


PS: bin erst morgen früh wieder online.
Tierarzt - Homöopathie und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für die schnelle Antwort auch im Namen von Charlie
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Gerne!

Gute Besserung & danke für´s Positiv-Berwerten.

Freundliche Grüße,

Udo Kind

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