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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Guten Tag, meine Hündin (Schäfer/Rottweiler Mix, 13 Jh. alt)

Kundenfrage

Guten Tag,
meine Hündin (Schäfer/Rottweiler Mix, 13 Jh. alt) bekommt immer öfter kräftige Zuckungen und dann brechen ihr die Beine unterm Körper weg. Nur schwer oder mit Hilfe kommt sie dann wieder hoch.
War schon in der Klinik mit ihr, aber da flippt sie völlig aus, sodass eine Untersuchung nicht möglich ist. Das kann ich ihr und den dortigen Tierärzten nicht mehr zumuten.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

da Ihr Hund sich nicht untersuchen läßt, wird eine Diagnose - wenn überhaupt - nur in Sedation oder Narkose möglich sein.
Da die beschriebenen Veränderungen jedoch kreislaufbedingt sein könnten, ist jede Sedation oder Narkose ein Risikofaktor.
Eine Epilepsie ist ebenso möglich. Allerdings würde man dabei erwarten, daß unter dem Streß einer Untersuchung die zuckungen verstärkt auftreten würden, da Streß ein auslösender Faktor ist. Daher scheint mir diese Diagnose nicht sehr wahrscheinlich.
Ein Tumor im Bauchraum könnte dafür verantwortlich sein, daß auf Grund eines Stauungsgeschehens erst die Zuckungen und anschließend der Zusammenbruch entstehen. Bei erschwerter Durchblutung wird dann das Aufstehen zum Problem. Zusätzlich könnten Arthrosen vorliegen, die das Aufstehen noch mehr erschweren.

Ich sehe leider nur wenig Möglichkeiten:

- entweder man riskiert Sedation und Narkose und führt Blutuntersuchung und evtl. Röntgenaufnahme durch, um eine Diagnose zu bekommen
- oder man gibt über 1-2 Wochen Schmerzmittel, um das Gesamtbild zu verbessern; das erschwerte Aufstehen läßt schon auf schmerzhafte Prozesse schließen und damit könnte man dem Hund evtl. das Leben für eine Zeit erleichtern
- Sie trennen sich an dieser Stelle von dem Hund, um ihm bzw. ihr Leiden zu ersparen

Die letzte Möglichkeit halte ich persönlich für unbefriedigend, da keine Diagnose gestellt werden kann, die nur allzu oft eine Entscheidung erleichtert. Es ist zwar möglich, daß das Ergebnis auch nach einer Diagnose dasselbe ist, aber Sie müßten weniger an Entscheidung treffen.
Mit 13 Jahren ist ein Hund dieser beiden Rassen schon sehr alt. Viele Schäferhunde erreichen dieses Alter kaum, Rottweiler sind damit jedoch auch schon recht alt. Auch dies muß man bei der Überlegung miteinbeziehen.

Wenn die "Anfälle" sehr häufig auftreten ist von keiner guten Prognose auszugehen. wenn überhaupt ist dann vermutlich eine Besserung möglich.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben. Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind durch Anclicken eines Smiley - Buttons. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein, können Sie gerne nochmals nachfragen, damit Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten.

Vielen Dank XXXXX XXXXX !

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke


Tierarzt-mobil und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Diese Zusammenbrüche kommen immer häufiger, oder fast ständig und pssieren jetzt sogar beim spatzieren gehen, was soll ich nur tun??
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
ich würde mir in diesem fall wirklich überlegen, wieviel Sie Ihrem Hund zumuten wollen an Untersuchung.
Ich kann mir kaum vorstellen, daß irgendetwas gefunden wird, was man beheben kann - so leid es mit tut.

ich wünsche Ihnen alles Gute,

Christiane jahnke

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