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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Hallo, unser Hund ist 11 jahre alt und ein Hovawart -Münsterländer

Kundenfrage

Hallo, unser Hund ist 11 jahre alt und ein Hovawart -Münsterländer Mix.Kastrierter Rüde.
Seit ca.6 Wochen ist er extrem schlapp. Manchmal hinkt er .Sein Fressen rührt er kaum noch an . Nase trocken . Nun bekommt er an den Hüften und seitlich an den Oberschenkeln blutige Exzeme.ca 5mm groß. Die Haare fallen im durchmesser von 5 cm aus und die haut darunter ist rotpustelig und fleckig . Ungefähr wie Akne . Unser Tierartzt sagt wir sollen das Futter umstellen und hat eine hautprobe eingeschickt .nach 4 wöchiger Forschung im labor war ein minimaler milbenbefall zu entdecken.Das Mittel Surolan träufel ich einmal am tag auf die stellen und deren umkreis ,aber ich entdecke immer neue befallene stellen! Außerdem Durchfall -Wurmmittel gegeben ; heute hat er sich nach dem essen übergeben.liegt nur herum ,frißt und trinkt nicht.Können sie mir einen Hinweis geben? mfg martin Seidemann
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

zunächst halte ich einige Blutuntersuchungen bei ihrem Hund für unerläßlich.
Soweit noch nicht geschehen, sollte ein großes Screening erstellt werden, welches die Schilddrüsenwerte einschließt.
Um Milben vom Typ Sarcoptes erkennen zu können, ist meist die Messung eines Titers im Blut notwendig - auch dies sollte überprüft werden. In einer Hautprobe findet man diese Milben nur sehr selten.
Daß erst nach einigen Wochen ein Milbenbefall festgestellt wird finde ich zumindest merkwürdig. Außerdem wäre die Frage ob Sarcoptes- oder Demodexmilben.
Nun wäre es zudem noch wichtig einmal den Wortlaut bzw. die Zusammenfassung des Laborberichtes zu hören.
Ich würde raten in Anbetracht des veränderten Allgeminbefindens auch einen Leishmaniosetest durchführen zu lassen, da Erkrankungen der Haut sowie Lahmheiten und und Apathie dabei auftreten können.
Das veränderte Allgemeinbefinden scheint an erster Stelle gestanden zu haben - die Hautveränderungen kamen erst später hinzu. Insofern wären auch Blutparasiten, die über Zeckenbiß übertragen werden können, mit einzubeziehen.

Ein Futterwechsel macht nur dann Sinn, wenn tatsächlich eine Futtermittelunverträglichkeit ursächlich für die Symptome verantwortlich ist. Ob dies überhaupt der Fall ist, kann ein Allergietest klären.

War in der Biopsie nur eine Entzündung der Haut zu erkennen, was ich fast vermute, kann man dies im Prinzip nur als sekundär ansehen. Damit ist keine ursächliche Klärung möglich. Ansonsten hätte bei Milbenbefall auch eine entsprechende Behandlung stattfinden müssen. Durch eine Beeinträchtigung des Immunsystems z.B. auf Grund einer organischen Erkrankung könnte ein Hautpilz gewachsen sein. der sich nun ausbreitet. Surolan geht zwar etwas in diese Richtung, würde dabei jedoch sicherlich nicht ausreichen.
Somit muß die Ursache evtl. eher im organischen Bereich zu suchen sein.

Der Untersuchungsgang sollte - wenn der Vorbericht alles bisher untersuchte umfaßt - der Erkrankung entsprechend gestaltet werden:
zunächst ist ein Klärung des Allgemeinzustandes absolut das Wichtigste. Dabei findet sich vermutlich auch der Grund für die Hautsymptome. Blutuntersuchung und evtl. Ultraschall der Organe sind notwendig.
Bezüglich der Haut sollte - wenn kein Hautpilz festgestellt werden kann (Wood'sche Lampe oder Pilzkultur) - antibiotisch behandelt werden. Dabei wird eine Behandlung über 5 Tage nicht ausreichen. Es müßte ein speziell hautwirksames Antibiotikum gegeben werden.
Eine Biopsie bringt sehr häufig leider überhaupt nicht den gewünschten Effekt - nämlich nur die Erkenntnis, daß es sich um eine entzündlich veränderte Haut mit Pustelbildung etc. handelt - was Sie vorher auch schon feststellen konnten. Da die Hauterkrankung im Fall Ihres Hundes vermutlich sekundär bedingt ist, kXXXXX XXXXXm ein anderes Ergebnis vorliegen.

Auch eine reine Entwurmnung gegen den Durchfall halte ich für nicht ausreichend. es wäre möglich, daß der Durchfall ebenfalls sekundär durch eine Immunsuppression entstanden ist.
Schließlich sollte man bei den Hautsymptomen auch Mastozytome in Erwägung ziehen.(was allerdings nicht so wahrscheinlich ist, da ja eine Biopsie durchgeführt wurde.)
Man muß alle Symptome im Zusammenhang sehen. Ihrem Hund scheint es kontinuierlich schlechter zu gehen - deshalb muß jetzt möglichst schnell eine Diagnose gestellt werden. Vielleicht ist es am günstigten in eine Tierklinik zu gehen, die alle Untersuchung durchführen können. Es sollte nicht mehr allzu viel Zeit mit ausprobieren vergehen, da der Allgemeinzustand nicht besonders gut ist.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben. Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind durch Anclicken eines Smiley - Buttons. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein, können Sie gerne nochmals nachfragen, damit Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten.

Vielen Dank XXXXX XXXXX !

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
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Tierarzt-mobil und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

hallo christiane jahnke , vielen dank für die auskunft und ,klar,ich habe das smiley gesetzt.Mir ist auch ein licht aufgegangen: Zeckenbiß!!!


Wir waren 1 tag an der ruhr spazieren und danach fand ich tagelang zecken an ihm ,die ich in verschiedenen stadien entfernte .zu der zeit wurde merlin so schlapp.ich dachte er hätte vielleicht gift gefressen ,oder sich überanstrengt . ...und dann kam die appetitlosigkeit und apathie ,und dann die hautveränderung.....


Welche antibiotika helfen denn und wie lange muß es verabreicht werden?


viele grüße


martin seidemann


vielen dan

Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 4 Jahren.
die Diagnose einer evtl. Borreliose ist schon mal nicht immer einfach. Am aussagekräftigsten ist da der Western-Blot-Test. Andere Blutparasiten (Ehrlichiose, Babesiose) findet man im Blutausstrich.

Eine Antibiose sollte über mindestens zwei Wochen mit Doxyciclin erfolgen, in vielen Fällen deutlich länger. Dabei muß man beachten, ob der Hund es vom Magen her verträgt, was leider nicht immer der Fall ist.
Die Hautveränderung ist nun wieder weder typisch für Borreliose, noch Ehrlichiose, noch Babesiose. Dies läßt eher an Leishmaniose denken, die es auch in Deutschland immer häufiger gibt. Oder eben an eine sekundär entstandene Sache, wo die Immunsuppression des Körpers von Nutzen war.

Ich wünsche gute Besserung und Danke für die Bewertung.
Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Danke ,aber genau an der stelle (unter der schnauze ) wo ich eine zecke nur ohne kopf entfernt habe ,also sie abriß ,da ist die einzige kahle und schorfige stelle im vorderen teil des tieres.
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 4 Jahren.
auf jeden Fall sollten Sie darauf untersuchen lassen - manchmal gibt es ja auch untypische Verlaufsformen

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