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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 16166
Erfahrung:  Zulassung Tierärztekammer Bayern, eigene Pferde- und Kleintierpraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

verhaltensänderung bei unserem Hund

Kundenfrage

Hallo, unser Hund ist knapp 7 Jahre alt, Rasse Bolonka reinrassig. Ein ganz liebes Tier. Hört gut, temperamentvoll.Einfach ein Familienhund ... Er sieht gut, hört gut ist nicht schreckhaft... Seid ca 1 Jahr hat er sich allerdings verändert. Er ist bedeutend ruhiger geworden und irgendwie eigensinniger. Ich hab das alles erst mal aufs Alter geschoben.... Seid 4 Monaten fängt er grundlos an zu zwicken, alledings mit Vorwarnung. Ich hab immer wieder eine Erklärung gesucht und auch gefunden, warum unser Hund sich so verhält.. mal waren es meine Kinder selbst in Schuld, mal war mein Mann vielleicht zu grob, mal war er müde, ....Es waren immer alle, nur nicht mein Hund. Als die Situationen zu nahmen,hab ich mir Hilfe bei einer Hundeschule gesucht, die mir eineige Tipps gegeben hat, vom Grundsatz her habe ich aber alles richtig gemacht und der Hund sei sehr gut erzogen. Wir haben unser Verhalten unserem Hund gegenüber etwas verändert, haben ihn mehr an seine Grenzen erinnert, haben auf Veränderungen in der Familie eingewirkt, Streß vermeidet. Situationen wo unser Hund komisch wurde beobachtet und verglichen.Nichts war identisch...aber unser Hund hatte seltsame Aussetzer, sein Verhalten war komisch und die Abstände wurden kürzer. Vor zwei Wochen hat er meine Tochter grundlos beim streicheln ohne Vorwarnung so in die Hand gebißen, dass sie zum Arzt musste. Danach war unser Hund ganz komisch... er ging sofort auf seinen Platz und ließ Kopf und Schwanz hängen....danach hat er immer mal wieder leicht geschnappt. Letzte Woche hat er meinem Mann dann beim kuscheln einfach ins Handgelenk gebissen.... Weitere Veränderungen die mir aufgefallen sind,dass er viel schläft, viel trinkt, zittert häufig, irgendwie Antriebslosigkeit... unser Staubsauger wird neuerdings angeknurrt. Besuch darf in nicht mehr anfassen. Interessant war auch sein Verhalten nach dem Biß: Ich habe das Gefühl,er weiß dass er was gemacht hat, aber nicht warum und was. Ich habe das Gefühl,er hat Schmerzen,entweder was an der rechten Seite oder im Kopf.Ich bin dann den anderen morgen zu unserem Tierarzt gefahren. Er hat ihn grünglich untersucht. Sämtliche Blutwerte abgenommen, die alle in Ordnung waren.Er vermutet eine Entartung an Nervenstrengen im Gehirn. Unser Hund bekommt jetzt Zyklene Tabletten und ein Antibiotikum. Allerdings liegt er nur noch auf seinem Platz, schläft und sabbert.Freut sich nicht mehr wenn ich, die Kinder oder mein Mann nach Hause kommen. Steht stellenweise gar nicht auf um uns zu begrüßen. Gefressen hat er zuletzt am Donnerstag abend aus seiner Schüssel.Ich habe ihm sein Futter mehr oder weniger immer wieder per Hand oder im Spiel wenn es überhaupt möglich war, eingetrichtert. Samstag abend hat er es erstmal nach mir gechnappt... Das Problem liegt zum einen darin, dass ich nun selber aufpassen muss, keine Angst vor ihm zu entwickeln und dafür Sorge trage, dass sich hier alle so normal wie möglich ihm gegnüber verhalten.Außerdem habe ich Angst, dass mein kleiner Liebling leidet ,bringe es aber aber auch nicht übers Herz ihn einschläfern zu lassen. Haben Sie vielleicht einen Rat für mich? LG Andrea
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

 

leider weiß ich nicht ob sie über das Blut alle Organwerte haben überprüfen lassen,insbesondere auch die Schildrüse,da diese bei einem"normalen "Blutbild nicht immer Standardmäßig dabei ist.Bitte fragen sie diesbezüglich nochmals bei ihrem Tierarzt nach.Ansonsten würde ich ihnen empfehlen dies noch über eine Blutuntersuchung mituntersuchen zu lassen.Ferner wäre es auch ratsam ihn auf das Cushing Syndrom testen zu lassen,da die von ihnen beschriebene Symtomatik wie viel Trinken,Abgeschagenheit auch dazu paßen würde,ebenso sämtliche Infektionskrankheiten wie Toxoplasmose,Leishmaniose,Anaplasmose etc,alle über einen Bluttest abklärbar.Sollten diese Untersuchungen alle in Ordnung sein käme dann leider auch ein tumoröses Geschehen im gehirn in Frage.Hierfür wäre es ratsam zunächst eine Röntgenuntersuchung durchführen zu lassen,eventuell wenn dies nötig sein sollte eine CT-Untersuchungzur genauen Abklärung.Ich pflichte ihnen bei und denke ,daß ihr Hund Schmerzen hat und sich auch daher so verhält,deshalb würde ich ihnen in jeden Fall raten die oben erwähnten Untersuchungen durchführen zu lassen um damit die Ursache zu finden um dann wenn dies möglich ist ihn auch gezielt behandeln zu können.Sollte es sich um eine unheilbare Erkrankung wie z.B. ein Tumor handeln dann würde ich ihnen allerdings dazu raten so schwer dies sicher für sie und ihre Familie sein wird ihn besser einschläfern zu lassen um ihm einen Leidensweg zu ersparen.Ich würde ihnen zudem raten um zu überprüfen ob er tatsächlich Schmerzen hatihm für ca 5-6 Tage ein Schmerzmittel zu verabreichen z.B. Rimadyl,sollte sich dann nämlich damit sein Verhalten wieder ändern und er wieder wie "früher" sein,wäre dies der Beweis,daß er Schmerzen hat und man könnte dann über die erwähnten oben genannten Untersuchungen wie Röntgen,Bluttests versuchen die Ursache zu finden.Möglicherweise hat er wie auch ihr Tierarzt vermutete hat ein neurlogisches Problem,wie einen eingeklemmten Nerv oder eine Nervenbahnentzündung.Hierfür wäre die Gabe von entzündungshemmenden Medikamenten wie Cortison und Vitamin B.Komplex zu empfehlen.Auch Durchblutungsstörungen im Gehirn wären denkbar hierfür gibt es ein sehr gut wirksames durchblutungsförderndes Medikament,Karsivan.Zylkene würde ich ihnen raten ehrlich gesat wieder abzusetzten,da ich denke,daß dies nicht weiterhilft,sondern es zunächst mit der Gabe des Schmerzmittelversuchen :Sollte dies helfen dann würde ich ich raten durch Röntgen untersuchungen etc die Ursache zu finden.Ihn im Moment ohne genaue Diagnose einschläfern zu lassen würde ich nicht empfehlen,da es wie oben geschrieben je nach Ursache durchaus Behandlungsmaßnahmen geben kann.

 

Sollten sie noch Fragen dazu haben können sie gerne nochmals nachfragen.

 

Beste Grüße und alles Gute

 

Corina Morasch

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

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Beste Grüße,
Corina Morasch
Tierärztin

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