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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12819
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

guten Morgen!Mein Liebling ist ein Boxermischling und auch

Kundenfrage

guten Morgen!Mein Liebling ist ein Boxermischling und auch als solcher gechippt.muss ich für ihn einen hundeführschein machen und wenn ja, stimmt es, dass ich vorher eine Versicherung über mehrere hunderttausend Euro abschliessen muss und kann ich vorher mit ihm dafür trainieren?Danke XXXXX XXXXX Bascha Nicole
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

wissen Sie, welche Rassen in Ihrem Boxermischling neben dem Boxeranteil noch enthalten sind? (könnte man mit Blutuntersuchung z.B. bei synlab nachweisen). War der Hund schon mal verhaltensauffällig?

Normalerweise ist für Boxwer kein Sachkundenachweis erforderlich.


In Deutschland ist der Sachkundenachweis in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich geregelt.
Behördliche Sachkundenachweise im Sinne der Hundegesetze [Bearbeiten]
Es gibt keine bundeseinheitliche Regelung zu Sachkundenachweisen für Hundehalter. Die von einigen Ländern geforderten Sachkundenachweise unterscheiden sich voneinander sowohl im Inhalt als auch in den sich daraus ergebenden Rechten und Konsequenzen für Hundehalter und Hund.
Zum Beispiel ist in Nordrhein-Westfalen ein Sachkundenachweis Voraussetzung für das Halten so genannter 20/40-Hunde und Hunde bestimmter Rassen.[1] Den Sachkundernachweis erhalten Hundehalter die durchgängig Hunde gehalten haben oder er kann durch eine Prüfung erworben werden. Der Fragenkatalog beinhaltet 110 Fragen in den drei Themenkomplexen Hundeerziehung (Teil A), medizinische Grundlagen (Teil B) und rechtliche Grundlagen (Teil C).[2] Von 30 vorgelegten Multiple-Choice-Fragen müssen 20 richtig beantwortet werden, um die Prüfung zu bestehen.[3]
In allen Bundesländern außer Bremen ist ein Sachkundenachweis für Halter von „Listenhunden“ vorgeschrieben.[4] In Berlin etwa müssen Halter so genannter „gefährlicher Hunde“ oder eines auffällig gewordenen Hundes mindestens 11 von 15 Sachkundefragen (70%) richtig beantworten, um die Prüfung zu bestehen.[5]
aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Sachkundenachweis_(Hunde)
Laut Tierärztekammer kostet der Sachkundenachweis 37,95 €. Er wird aber teilweise auf Hundeplätzen auch deutlich preiswerter angeboten (ca. 25 €) - Voraussetzung ist , daß einer der Hundetrainer "sachkundig" ist, und den Test abnehmen darf.(muß eine entsprechende Fortbildung gemacht haben, genau wie der Tierarzt; daher bieten es auch nicht alle Tierärzte an).

 

Eine Versicherung muß man normalerweise nicht abschließen, grundsätzlich ist aber eine Hundehaftpflichtversicherung sinnvoll.

 

 

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

PS:

 

Mit dem genetischen Test des Labors synlab ("Boomer Test XL 120", Abstrich) ist es möglich, zu bestimmen, welche weiteren Rasseanteile in Ihrem Hund stecken. Nähere Infos finden Sie hier:
- http://www.canix-dna.com/test/rassen.htm#XL120
- http://www.canix-dna.com/test/faq.htm
Laboklin bietet sowohl Bluttest als auch Backenabstrichtest an.
Weitere Infos finden Sie hier:
- http://www.laboklin.de/index.php?link=labogen/pages/html/de/abstammung/rassezuordnung.html
- http://www.laboklin.com/pdf/de/fachbeitraege_online/2011-2_kleintiermed_rassezuordnung_hund.pdf

 

Freundliche Grüße,

 

Udo Kind

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Leider weiss ich nicht genau,welche rasse noch dabei ist, aber mein tierarzt sagte, dass mit der Bezeichnung "Boxermischling" kein Problem oder Strafe oder Ähnliches zu erwarten wäre. Außerdem tut es mir sehr leid, aber ihre weiteren Ratschläge bezogen sich außschließlich auf Deutschland, allerdings sind "wir" in Wien ansässig!!
Danke im Vorraus, Nicole
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

 

leider haben Sie nicht geschrieben, daß Sie aus Wien sind. Wenn kein "Kampfhund" in Ihrem Mischling enthalten ist, brauchen Sie nichts zu machen.

 

Hier sind Bestimmungen von Wien (aus: http://www.hundefuehrschein.com/wien-hundefuehrerschein-pruefung-hunderassen ):



Hundeführschein Wien - "Hundeführerschein"

Beim Hundeführschein (auch "Hundeführerschein" genannt) muss der Hundehalter zeigen, dass er mit dem Hund richtig umgehen kann. Großstadttauglichkeit und Sozialverträglichkeit von Hunden soll gefördert werden.



Allgemeine Infos:

Die Wiener Bevölkerung hat sich im Zuge der Volksbefragung, die vom 11. bis 13. Februar 2010 stattgefunden hat, mit rund 90 % für einen verpflichtenden Hundeführschein für sog. "Kampfhunde" ausgesprochen.

Man muss bei diesem Ergebnis zur Kenntnis nehmen, dass sich hier (hochgerechnet) nahezu die gesamte Bevölkerung für diesen Hundeführschein ausgesprochen hat. Der Auftrag der Bevölkerung an die Wiener Stadtregierung wird daher sehr ernst genommen.

Die Stadt Wien setzt daher neben dem freiwilligen Hundeführschein, den es seit 2006 schon gibt, nun auch den verpflichtenden Hundeführschein für sog. "Kampfhunde" und deren Mischlinge um.

Hunderassen für den Hundeführschein in Wien

Liste der "Kampfhunde":
Rottweiler
Pitbullterrier
Bullterrier
Staffordshire Bullterrier
American Staffordshire Terrier
Mastino Napoletano
Mastin Español
Fila Brasileiro
Mastiff
Bullmastiff
Tosa Inu
Dogo Argentino (=Argentinischer Mastiff)
und auch entsprechende Mischlingsrassen



Was bedeutet der Hundeführschein in der Praxis?

Beim Hundeführschein steht das rücksichtsvolle, sichere und konfliktfreie Miteinander von Mensch und Hund im Vordergrund. Das Ziel besteht darin, die Hunde durch richtigen und rücksichtsvollen Umgang zu großstadttauglichen und sozial verträglichen Tieren zu machen. HundebesitzerInnen müssen bei der Prüfung mit einfachen Mitteln beweisen, dass sie Ihren Hund in alltäglichen aber auch in schwierigen Situationen im Griff haben. Keinesfalls geht es hierbei um die Vorführung von irgendwelchen "Kunststückerln". Es geht um die Großstadttauglichkeit und die Sozialverträglichkeit.

Zweiteilige Prüfung: Theorie und Praxis

Der Hundeführschein gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil, wobei die Prüfung höchstens ca. zwei Stunden in Anspruch nimmt. Wer sich mit den Grundsätzen der Hundehaltung ausreichend beschäftigt und rücksichtsvoll durch die Stadt bewegt, sollte den Hundeführschein mit Leichtigkeit schaffen. Wer dennoch den Hundeführschein beim ersten Mal nicht besteht, kann ein zweites Mal antreten.

Was passiert, wenn man die Prüfung nicht schafft?

Sollte jemand zwei Mal durchfallen, so wird beim verpflichtenden Hundeführschein der Hund von der Behörde abgenommen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es sich dann um extrem aggressive und hochgefährliche Tiere und ebenso bedenkliche HundehalterInnen handelt. Das gilt selbstverständlich nur für den verpflichtenden Hundeführschein. Beim seit 2006 bestehenden freiwilligen Hundeführschein können Sie auch in Zukunft x-fach zu Prüfung antreten. Es sind jedoch an den Prüfer EUR 25,00 für den entstandenen Aufwand zu bezahlen.

Freiwilligen auf verpflichtenden Hundeführschein umschreiben lassen

Wenn der freiwillige Hundeführschein für einen Hund in der obigen Liste in der Vergangenheit schon gemacht wurde oder bis zum Inkraftreten des neuen Gesetzes gemacht wird, kann den Hundeführschein bei der MA 60 - Veterinäramt (kostenlos) auf den Pflicht-Hundeführschein umschreiben lassen.

Jeder der mit dem Hund Gassi geht, braucht den Hundeführschein

Den verpflichtenden Hundeführschein können mehrere Personen mit demselben Hund ablegen - z.B. mehrere Familienmitglieder oder auch Nachbarn. Wenn jemand krank oder auf Urlaub ist, kann daher ein sog. "Kampfhund" auch einer anderen Person überlassen werden, diese muss aber selbst einen Hundeführschein für sog. "Kampfhunde" haben (das muss nicht exakt dieser Hund sein). Bei Übergabe des Hundes muss auch die Zusatzkarte für den Hund übergeben werden (ähnlich dem Zulassungsschein beim Auto).

Pro Hund ein Hundeführschein

Hat jemand mehrere "Kampfhunde" so ist für jeden Kampfhund ein Hundeführschein zu machen. Das heißt, beispielsweise fünf Hunde erfordern fünf Hundeführscheine.

Kontrolle und Strafen

Wenn die neuen Bestimmungen in Kraft getreten sind, dann ist, wie beim Autofahren, von jeder Person, die einen "Kampfhund" im öffentlichen Raum führt, ein Hundeführschein auf Verlangen der Polizei vorzuweisen. Wer diesen Hundeführschein der Polizei nicht vorzeigen kann, hat mit empfindlichen Strafen und im Wiederholungsfall mit der dauerhaften Abnahme des Tieres zu rechnen. Kinder bzw. Jugendliche unter 16 Jahren dürfen sog. "Kampfhunde" nicht führen.

Theorie + Praxis im Detail:

Die Prüfung zum Hundeführschein besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

Theorieteil der Prüfung

Die Prüfung zum Theorieteil erfolgt in Form eines Multiple-Choice-Tests mit 30 Fragen. Die Fragen zum Multiple-Choice-Test sind von der PrüferIn aus einem von der Tierschutzombudsstelle Wien ausgearbeiteten Fragenkatalog, der zumindest 150 Fragen umfassen muss, auszuwählen. Die Prüfung gilt als bestanden, wenn von den 30 gestellten Fragen mindestens 24 richtig beantwortet wurden.

Fragenkatalog mit der Liste der 150 Fragen:

Fragenkatalog für den Hundeführschein in Wien [PDF, 2MB]

Praxisteil der Prüfung

Der praktische Teil besteht aus drei Modulen.

Praxis - Modul I

Modul I beinhaltet Aufgaben im Hinblick auf den richtigen Umgang mit Hunden. Diese Aufgaben sind an ablenkungsarmen Orten zu absolvieren. Ob diese Aufgaben an öffentlichen oder nicht öffentlichen Orten durchgeführt werden, entscheidet die PrüferIn.

Die HundehalterIn hat jedenfalls zu zeigen, wie
der Hund angeleint wird,
der Maulkorb angelegt und vom Hund geduldet wird,
die Zahn-, Ohr- und Pfotenkontrolle durchgeführt wird.

Praxis - Modul II

Modul II beinhaltet Aufgaben im Hinblick auf die Feststellung des Gehorsams des Hundes. Diese Aufgaben sind an ablenkungsarmen Orten zu absolvieren. Ob diese Aufgaben an öffentlichen oder nicht öffentlichen Orten durchgeführt werden, obliegt der Entscheidung der Prüferin oder des Prüfers. Jedenfalls zu überprüfen sind die Leinenführigkeit und das Absitzen oder Abliegen auf Kommando mit oder ohne Leine.

Praxis - Modul III

Modul III beinhaltet Aufgaben zur Bewältigung von Alltagssituationen in der Großstadt unter besonderer Berücksichtigung des Verhaltens der HundehalterIn entsprechend dem Ausbildungsstand und dem Verhalten des Hundes in der Öffentlichkeit, der gesetzlichen Vorschriften sowie tierschutzrelevanter Aspekte. Die Aufgaben sind an öffentlichen Orten durchzuführen und sollen einen Spaziergang in der Großstadt simulieren.

Bei diesen Aufgaben kommen insbesondere folgende Situationen in Betracht:
Begegnung mit anderen Hunden,
Begegnung mit Joggern,
Begegnung mit Radfahrern bzw. Inlineskatern,
Begegnung mit Kinderwagen,
Begegnung mit Kindern,
Begegnung mit Menschen mit Gehhilfen,
Warten vor einem Geschäft,
Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln,
Bewegung durch eine große Menschenmenge,
Fahren mit einem Aufzug, in dem sich auch andere Menschen befinden,
Begegnung mit Menschen ohne Ausweichmöglichkeit (z.B. Baustelle),
Durchqueren eines Parks mit Kinder- und Ballspielplatz,
Verhalten gegenüber aufdringlichen Personen,
Verhalten in einer Hundezone.

Die Begegnung mit anderen Hunden und mit Menschen sind verpflichtende Bestandteile der Prüfung. Bei der Prüfung kommt es aber nicht darauf an, dass der Hund alle Situationen „aushalten“ muss. Es kommt vielmehr darauf an, dass die HundehalterIn über ihren Hund genau Bescheid weiß, und die Situation gesetzeskonform und so meistert, dass für den Hund geringstmöglicher Stress entsteht und der Hund von der Umgebung nicht als Belästigung oder gar als Bedrohung wahrgenommen wird.

Nach positiver Absolvierung der Prüfung erhalten die HundehalterInnen einen provisorischen Hundeführschein. Der endgültige Hundeführschein wird dann mit der Post zugesandt.

Bei Nichtbestehen der Hundeführscheinprüfung ist eine einmalige Wiederholung innerhalb von drei Monaten zulässig. Bei abermaligem Nichtbestehen der Prüfung hat die Behörde den Hund abzunehmen und ist dieser als verfallen anzusehen. Bei der Wiederholung der Prüfung muss jedenfalls eine AmtstierärztIn des Magistrates anwesend sein, bei Bedarf ist auch ein Organ der Bundespolizeidirektion Wien beizuziehen.

Fristen:

Der Hundeführschein ist innerhalb von drei Monaten ab Beginn der Haltung zu absolvieren. Vorausgesetzt, der Hund ist zu diesem Zeitpunkt mindestens sechs Monate alt.

Voraussetzungen:
Mindestalter der HundehalterInnwn für die Prüfung: 16 Jahre
Die HundehalterInnen dürfen keine einschlägigen Vorstrafen haben.
Das Mindestalter des Hundes muss zum Zeitpunkt der Prüfung sechs Monate betragen.
Der Hund muss gechippt sein.
Für den Hund muss aktuell die Hundeabgabe entrichtet sein.
Für den Hund muss eine gültige Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 725.000 Euro abgeschlossen sein.

Der verpflichtende Hundeführschein ist mit 1. Juli 2010 in Kraft getreten, wobei für bereits bestehende "Kampfhunde" eine Übergangsfrist von 1 Jahr galt. Die Übergangsfrist endete am 1. Juli 2011. Wer sich einen sog. Kampfhund "neu" kauft, hat 3 Monate Zeit, um die Hundeführscheinprüfung abzulegen. Der Hund muss zum Zeitpunkt der Prüfung mindestens 6 Monate alt sein. D.h. wer einen Hund mit bspw. 2 Monaten bekommt oder kauft, kann den Hundeführschein trotzdem erst dann absolvieren, wenn der Hund 6 Monate alt ist.




Aktuelle Infos zum Hundeführschein per E-Mail:
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Anmeldung zur Prüfung:

Wo?

Veterinäramt der Stadt Wien
Magistratsabteilung 60
Karl-Farkas-Gasse 16
1030 Wien

Amtsstunden:
Montag bis Freitag von 8.00 bis 15.00 Uhr
Donnerstag von 8.00 bis 18.00 Uhr

Wie?
Persönlich und mit Hund

Was ist mitzubringen?
Ein gültiger Lichtbildausweis
Der Nachweis über die Entrichtung der Hundeabgabe
Der Nachweis über den Abschluss einer Haftpflichtversicherung

Helpline des Veterinäramtes: 01/4000 8060

Wie erfolgt die eigentliche Prüfung?

Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, erhalten Personen nach der Anmeldung ein offizielles Schreiben des Veterinäramtes, aus dem hervorgeht, dass sie zur Absolvierung der verpflichtenden Hundeführscheinprüfung berechtigt sind. Weiters erhalten sie eine Liste der vom Veterinäramt der Stadt Wien beauftragten HundeführscheinprüferInnen, mit denen man sich in Verbindung zu setzen hat, um Ort und Zeit der Prüfung zu vereinbaren. Es besteht die freie Wahl der HundeführscheinprüferInnen. Die Prüfung wird von der Stadt Wien kostenlos angeboten. Die PrüferInnen sind berechtigt für ihren Aufwand € 25,- einzuheben.

Für die Prüfung sind das Schreiben des Veterinäramtes, ein gültiger Lichtbildausweis sowie der Hund mitzubringen. Der Hund muss mit Leine (Halsband oder Brustgeschirr entscheidet der Hundehalter) und mit ordnungsgemäßem Maulkorb versehen sein. Vor der eigentlichen Prüfung werden vom Hundeführscheinprüfer die Identität der TierhalterIn an Hand des Lichtbildausweises sowie die Identität des Hundes durch Ablesen des Chips überprüft.

Unterlagen, die zur Prüfung mitzunehmen sind:
Haftpflichtversicherungspolizze
Anmeldebestätigung
Chip-Nummer des Hundes (alle Hunde in Österreich müssen seit 1. Jänner 2010 gechippt sein)

Hundeführschein Prüfer:
Liste der Prüfer für den Hundeführschein in Wien

Vorläufiger verpflichtender Hundeführschein der Stadt Wien:

Nach erfolgreich abgelegter Prüfung erhalten Sie direkt vom Prüfer einen vorläufigen verpflichtenden Hundeführschein. Das ist ein kleines Faltblatt/Heft.

Auf dem folgenden Bild sehen Sie, wie der vorläufige Hundeführschein aussieht
(größere Ansicht per Klick auf das Bild):



Verpflichtender Hundeführschein der Stadt Wien (Scheckkartenformat):

Drei bis acht Wochen nach bestandender Prüfung erhalten Sie per Post (kostenloser Versand) den endgültigen verpflichtenden Hundeführschein der Stadt Wien.

Auf dem folgenden Bild sehen Sie, wie der Hundeführschein aussieht (größere Ansicht per Klick auf das Bild):



Hundekarte der Stadt Wien (Scheckkartenformat):

Für den Hund, mit dem Sie die Prüfung für den Hundeführschein abgelegt haben, erhalten Sie eine sogenannte Hundekarte, die ebenfalls mitgeführt und bei einer etwaigen Kontrolle zusätzlich mit dem Hundeführschein vorgewiesen werden muss.

Auf dem folgenden Bild sehen Sie, wie die Hundekarte aussieht (größere Ansicht per Klick auf das Bild):



Besuch in Wien:

Ist jemand mit seinem hundeführscheinpflichtigen Hund nur kurzfristig in Wien zu Besuch, so ist ein Aufenthalt bis zu 1 Monat auch ohne Hundeführschein erlaubt. Der Polizei ist allerdings nachzuweisen, dass diese Person außerhalb von Wien lebt und der betroffene Hund außerhalb von Wien angemeldet ist. Für diese Hunde (sofern sie in obiger Liste angeführt sind) gilt aber absolute Maulkorbpflicht. Wer länger als einen Monat bleibt, muss den Hundeführschein machen.

Wiener brauchen den Hundeführschein, egal, wo der Hund gemeldet ist

Diese Ausnahmeregelung gilt nicht, wenn jemand nur seinen Hund nach Wien bringt, um ihn von einer in Wien lebenden Person betreuen zu lassen. Das heißt in Wien lebende Personen müssen für sog. Kampfhunde, die außerhalb von Wien gemeldet sind einen Hundeführschein haben, auch wenn dieser Hund nur wenige Tage entgegen genommen wird. Damit soll verhindert werden, dass scheinhalber alle sog. "Kampfhunde" außerhalb von Wien angemeldet werden, um in Wien die Hundeführscheinpflicht zu umgehen.

Andere Hundekurse:

Hundekurse wie BGH, BGH1, ÖKV-Hundeführschein Prüfung, etc. ersetzen den verpflichtenden Hundeführschein nicht, weil der Wiener Hundeführschein auf einem Wiener Landesgesetz beruht und daher im Wege der Behörde abzulegen ist. Dazu ist auch zu sagen, dass die Bestimmungen des Wiener Hundeführscheins nur in Wien gelten können, weil sich Wiener Landesgesetze nur auf das Bundesland Wien beziehen können. Was in anderen Bundesländern oder im Ausland zu erfüllen ist, entscheiden die dortigen Gesetze.

Kontrolle:

Polizei und Magistrat werden in Schwerpunktaktionen den Besitz des Hundeführscheins kontrollieren. Fehlt das Dokument wird eine Verwaltungsstrafe verhängt.

Strafen:

Ist der Gassi-Geher bei einer Kontrolle nicht im Besitz des Hundeführscheins erfolgt eine Verwaltungsstrafe, die voraussichtlich bei EUR 250,- beginnt. Der theoretische Maximalstrafrahmen kann bei bis zu EUR 14.000,- liegen.


Weitere Fragen?

Erfahrene Hundetrainerin bereitet Sie gezielt auf die Prüfung für den Hundeführschein vor.
Schreiben Sie an [email protected]!

Quelle: Büro der Wiener Umweltstadträtin & Information der Tierschutzombudsstelle Wien
Last Updated ( Thursday, 11 August 2011 10:32 ) ..



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Im Folgenden finden Sie Infos zum deutschen "Wesenstest", die Sie entsprechend üben könnten.

Folgendes wird im deutschen "Wesenstest" beurteilt:

Hund-Mensch-Kontakt
Hund-Umwelt-Kontakt
Hund-Hund-Kontakt und
Gehorsam
Wichtige Einzelaufgaben sind u. a. zum ersten Abschnitt:

ranganmaßende Gesten (Handauflegen auf Rücken und Kopf, Umfassen des Fanges)
Anstarren (Drohfixieren)
Konfrontation mit mehreren Personen, die Blindenstock und Gehstock benutzen
Konfrontation mit Joggern und Personen, die sich wie Betrunkene benehmen und nach Alkohol riechen
Einige Personen kommen auf den Hund zu (nicht zielgerichtet) und bleiben mit Körperberührung neben ihm stehen(Fahrstuhlsituation)
Eine Person liegt am Boden (oder hockt sich hin) und steht abrupt auf, als Halter und Hund den Testgang machen (Abstand 2 m).
Eine Person schreit den Hund wütend an.
Zum zweiten Abschnitt gehören diese Aufgaben:

Ein Regenschirm wird unmittelbar vor dem Hund aufgespannt
Klingelndes Fahrrad und hupendes Auto müssen passiert werden
Ein Kinderwagen mit Babygeräuschen wird vorbei geschoben
Eine Testperson geht auf den Hund zu, schreit ihn an
Eine Person bedroht den Hund mit einem Stock
Eine Person geht mit einem brennenden Feuerzeug auf den Hund zu
Zum dritten Abschnitt gehören diese Aufgaben:

Zwei Hunde passieren den Prüfling
Konfrontation mit einem gleichgeschlechtlichen Hund hinter einem Zaun.
Der zu prüfende Hund wird vom Halter isoliert (Sichtschutz) ca. 2 m vor dem Zaun angebunden und mit einem gleichgeschlechtlichen Hund konfrontiert.
Der vierte Abschnitt der Prüfungsaufgaben enthält als Prüfsituationen verschiedene alltägliche Aufgaben, wie das Rufen des Hundes aus dem Freilauf, das Ausführen der Kommandos „sitz“ und „platz“ und das Ausgeben eines Spielzeugs (Ball) auf Kommando.

Diese Aufzählung von Aufgaben stellt nur einen Ausschnitt aus dem mehrstündigen Wesenstest dar.

Bewertung des Hundeverhaltens beim Wesenstest

Es geht insbesondere um die Prüfung der Reaktion des Hundes auf solche Reize, die bekannterweise Aggressionsverhalten bei Hunden auslösen können. Aggressionsverhalten ist ein normaler Bestandteil des Sozialverhaltens auch bei Hunden. Hunde, die in adäquat bedrohlichen oder ängstigenden Situationen knurren oder bellen, sind nicht pauschal als gefährlich einzustufen.
Natürlich müssen Hundehalter in der Lage sein, das Aggressionsverhalten ihrer Hunde regelnd zu beeinflussen, so dass keine Belästigung oder gar Gefährdungen von Menschen und/oder Artgenossen auftreten. Alle Hunde müssen entsprechenden Reizen begegnen können, ohne dass eine Situation eskaliert.
Ziel des Testes ist es, Hunde mit gestörtem Sozialverhalten, insbesondere einem unakzeptablen (inadäquaten) Aggressionsverhalten (Fehlen der Eskalationsstufen) herauszufinden, denn sie sind für ihre Umwelt aufgrund der dargestellten Störung ihres Sozialverhaltens ein erhöhtes Gefährdungspotential.

Bei den teils extremen Provokationen, wie Anschreien des Hundes oder Bedrohung mit einem Knüppel, ist ein adäquates Aggressionsverhalten (wie Knurren, Drohbellen) als normal zu werten. Wichtig ist, dass das Verhalten abgestuft gezeigt wird.
Bestanden gilt der Test beispielsweise dann noch, wenn ein Hund folgende Reaktionen zeigt:
Bellen bei der Aufgabe 'Drohfixieren durch fremde Person'
Drohfixieren, Knurrbellen mit einem submissiven Display und Ziehen an der Leine bei der Aufgabe 'Bedrohung mit Stock'
Das Gutachten in diesem Fall lautete
In der Situation 5 (Anstarren) springt die Hündin in Richtung der Testperson und bellt einmal. Sie wendet sich im Anschluss sofort ab, zeigt Schnüffeln und Graben am Boden (Anmerkung: Beschwichtigungssignal) und nimmt dann Kontakt mit der Testperson auf. In der Situation 29 (Bedrohung mit Stock) reagiert die Hündin mit optischen und akustischen Drohsignalen (Drohfixieren, Knurrbellen) mit einem submissiven Display (zurückgelegte Ohren) und Ziehen an der Leine in Richtung der Testperson. Bei einem erneuten Abtesten der Situation mit Maulkorb weicht die Hündin der Testperson aus und zeigt keine aggressiven Signale. Das Drohverhalten des Hundes ist im Hinblick auf den gebotenen Reiz durchaus noch als situationsadäquat einzuordnen und damit in einem Bereich, der für einen Hund als normal einzuordnen ist. In den übrigen Hund Mensch und Hund Umwelt Kontakten können keine aggressiven Signale beobachtet werden. In der Testsituation am 5. März 2002 konnten bei der Hündin keine Hinweise auf gestört oder inadäquat aggressives Verhalten im Sinne der GefTVO vom 5. Juli 2000 beobachtet werden.

Quelle : Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Wesenstest_f%C3%BCr_Hunde

 

 

Freundliche Grüße,

 

Udo Kind

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

haben Sie noch eine Frage? Ich antworte gerne noch einmal.
Falls Sie keine Ergänzungsfrage mehr haben, würde ich Sie bitten, fairer Weise und den allgemeinen Abläufen bei just-answer entsprechend auf "Akzeptieren" zu klicken. Vielen Dank im Voraus!

Freundliche Grüße,

Udo Kind

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