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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Hallo, unser 12-jähriger Westi Emil wurde am vergangenen Samstag

Kundenfrage

Hallo,
unser 12-jähriger Westi Emil wurde am vergangenen Samstag von einem Labrador angegriffen und am Schädel schwer verletzt. Dabei wurde auch das Auge in Mitleidenschaft gezogen. In der Tierklinik in Stuttgart wurden Blutansammlungen in der Vorder- und Hnterkammer des Auges festgestellt. Die Linse steht.
Momentan ist er auf diesem Auge blind. Hat jemand von Ihnen Erfahrung, ob das Augenlicht wiederkommt?
Seither lahmt er auch auf der kompletten linken Seite. Die vordere Pfote schont er komplett durch nichtbelasten, die hintere Pfote versteift er - sieht aus wie ein Holzfuß.
Können wir was Gutes für unseren Emil tun ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

da macht ihr armer Hund momentan einiges mit !
Zu dem Auge läßt sich leider nur sagen, daß es nicht nur auf die Linse, die intakt zu sein scheint, ankommt, sondern auch auf den Zustand des Sehnerven. Da Hämatome vorhanden sind, kann ein solches auch auf den Sehnerv drücken. Im günstigsten Fall ist es klein genug, um nach einiger Zeit (fast) komplett resorbiert zu werden. Dann könnte der Sehnerv sich regenerieren und der Hund zumindest weitgehend wieder sehen.
Genauso verhält es sich mit den Hämatomen in den Augenkammern.
Ist durch den Biß nun jedoch eine starke Quetschung des Sehnerven passiert, wird diese nicht unbedingt regenerieren - zumindest nicht vollständig.
Bei der Vorderpfote verhält es sich vermutlich ähnlich :
wenn Nerven und Sehnen durchgebissen wurden, ist die Prognose für normales Laufen unsicher. Besteht nur ein Quetschung kann es regenerieren.
Da kommt es auf die vorliegenden Verletzungen an - die man sicher einfacher beurteilen kann, als das Auge.

Unterstützen können Sie den Hund momentan durch die Gabe von Schmerzmitteln (wie schon geschehen) und evtl. durch die Gabe von Vitamin B für die Nervenregeneration. Zusätzlich sollte entschieden werden, ob die Gabe von Cortison sinnvoll wäre, um die Hämatome zur schnelleren Resorption zu veranlassen.

Homöopathisch können Sie unterstützend Arnica D6 geben (3xtgl. 5-8 Globuli oder 1 Tablette), zusätzlich Bellis perennis D4 ( gleiche Dosis) und Hypericum D6 (ebenfalls gleiche Dosierung).

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren, indem Sie auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken.

Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen.

Vielen Dank XXXXX XXXXX !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke





Tierarzt-mobil und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

danke für die rasche Antwort. Wie lange dauert erfahrungsgemäß so eine Blutresorbtion aus den Augenkammern, bzw. der Entlastung des Sehnerves? Haben Sie auch Erfahrungen mit einem Späzglaukom? Kann man zusätzlich durch Wärme oder Kälte für Linderung oder Genesungchancen sorgen?

Viele Grüße

W. Schlotter

 

Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Kühlen könnte zumindest für Linderung sorgen - das wäre gut.
Je nach Größe eines Blutergusses kann es einige Wochen dauern bis zur Resorption. Und es wird bei größeren Hämatomen sicherlich nicht alles resorbiert.
Dahingehend müßte man auch abwarten, ob durch die Druckveränderungen ein Glaukom entstehen könnet.
Ich denke, daß spätestens in einer Woche ein Augenspezialist dieses Auge beurteilen sollte - falls nicht schon geschehen. Für mich würde sich die Frage stellen, ob das Hämatom evtl.operativ zu entfernen ist, um die Prognose für die Sehkraft günstiger zu gestalten.

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke

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