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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Hallo ! Erst mal die Vorgeschichte unser Hund ( Labrador Münsterländer

Kundenfrage

Hallo ! Erst mal die Vorgeschichte unser Hund ( Labrador Münsterländer Mix 1 Jahr alt begann es vor 2 Monaten das einseitig die Nase lief und er häufig nieste ! Wir sind zum Ta und er sagte das das eine Nasennebenhölen entzündung sei und verschrieb ihm ein Antibiotikum und Metakam . Wir haben allerdings keine wirkliche Verbesserung beobachten können . Dann fing es an das er unter Behandlung vom Antbiotikum anfing aus der Nase leicht zu bluten hin und wieder ein Tröpfchen aber der Nasenfluss also Schleim ? Eiter ? auch weiterging ! Wir sollten aber erst einmal die Behandlung mit dem Antibiotikum abwarten . Es stellte sich dann eine vorrübergehende Besserung kurz vor Ende der Behandlung ein . Einen Tag nach Ende der Behandlung fing er an sehr stark aus der Nase ( dasselbe Nasenloch ) zu bluten . Besuch beim Ta mit Weitervermittlung zu einem anderen Ta da er sagte es wäre besser eine Endoskopie zu machen und unser Ta die möglichkeit nicht hat . Der andere Ta hat eine Endoskopie gemacht ( ohne Befund , die Blutung befand sich auch wohl im vorderen teil der nase ) und Blut abgenommen ! Es befand sich kein Gegenstand in der Nase , Rattengift wurde ausgeschlossen und eine Blutgerinnungsstörung auch obwohl er 4 Tage mit KaVit behandelt wurde nochmals Antibiotikum und Metakam . Jetzt hat er zwar seid gut 1 Woche nicht mehr aus der Nase geblutet aber es läuft häufig Schleim/Eiter aus dem Nasenloch . Dadurch das das so häufig ist sieht es so aus als wäre die Nase von innen wund und es sind alle Ratlos gerade weil es einseitig ist ! Wir haben mittlerweile wirklich Angst um unseren Lio ! Aber es weiss niemand einen Rat ! Vielleicht können sie helfen ??? Liebe Grüße Nicole
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

für einen so jungen Hund ist dies schon eine recht lange Leidensgeschichte.
Der einseitige Ausfluß läßt sofort an einen Fremdkörper oder einen Tumor (in diesem Alter allerdings ungewöhnlich) denken. Alle bakteriellen oder mykologischen Möglichkeiten würden im Laufe der Zeit auf die andere Seite übergreifen - daher finde ich es weniger wahrscheinlich.
Auch der Effekt der Antibiose läßt eher an Fremdkörper oder Tumor denken.
Ich befürchte, daß man um weitere Diagnostik nicht herumkommen wird:
- Röntgen Schädel
- evtl. CT vom Schädel
- Abstrich vom Sekret mit baketriologischer und mykologischer Untersuchung

Erst dann kann man beurteilen, wie tiefgreifend der Defekt ist. Bei der Endoskopie hätte man einen Fremdkörper normalerweise finden müssen, wenn er nicht irgendwo tiefer im Gewebe steckt, sodaß er nur wenig zu sehen ist.
Außerdem sollte man einen Abstrich vom Sekret nehmen (falls nicht schon geschehen), um festzustellen, welche Keime beteiligt sind (ob es z.B. irgendwelche seltenen Keime oder eine Mischinfektion sind, die sich mit den gängigen Antibiotika nicht vollständig bekämpfen lassen).

Zu guter Letzt würde ich noch eine Autoimmunerkrankung in Betracht ziehen, die eine chronische Entzündung unterhalten könnte. Diese könnte evtl. nur mit Cortison in immunsuppressiven Dosen behandelt werden. Findet sich bei weiteren Untersuchungen keine Ursache, würde ich damit zumindest einen Versuch unternehmen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren, indem Sie auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken.

Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen.

Vielen Dank im Voraus !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke





Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das Röntgen wurde schon für nächste Woche eingeplant . Mein Problem ist nur das anscheinend niemand einen Ansatz hat was es sein könnte und wir im Moment ständig nur bezahlen , bezahlen und unserem Hund geht es im Prinzip immer schlechter . Dafür um zu erfahren das unsere Ta nicht sagen können was er hat haben wir schon fast 500 euro bezahlt und jetzt wurde gesagt von unserem Ta dass wir wahrscheinlich nicht um eine Ct herumkommen ( Behandlungspaketkosten der tierklinik ca 1000 Euro ) Ich hatte nun gehofft einen Ansatz zu finden . Es wurde ja mittlerweile alles was den Ta eingefallen ist getestet ohne Befund das uns nur das Röntgen bzw Ct geblieben ist . Ich hatte gehofft eine andere Meinung zu finden bei der wir die Hoffnung hatten einen Lösungsweg zu finden bzw einen Ansatz der unserem Ta noch nicht eingefallen ist oder jemanden der vielleicht schon etwas ähnliches behandelt hat . Gruss Nicole
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
ich kann Ihren Unmut absolut gut verstehen - trotzdem würde es in diesem Fall fast an ein Wunder grenzen, wenn man die Lösung jetzt aus dem Ärmel schütteln könnte.
Ja, ich hatte solche Fälle schon - und es haben sich entweder Fremdkörper oder Tumore als Ursache herausgestellt.
Und festzustellen war es jeweils auch erst in CT oder Röntgen - leider.
Anderweitige Lösungsansätze sehe ich leider nicht.

Mit freundlichen grüßen,

Christiane Jahnke
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ist denn beim Röntgen ein Tumor zu sehen ? Die beiden Ta bei denen wir waren hatten einen Tumor zu 99 Prozent ausgeschlossen und der Ta der die Endoskopie gemacht hat sagte das es nur im vorderen Bereich bluten würde und die Nasenhöhle frei wäre . Könnte es denn passieren das sich ein kleiner Dorn im vorderen Bereich befindet also z.b in diesem seitlichen Spalt ? Und das man soetwas bei einer Endoskopie nicht sieht ? Wäre sowas auf einem Röntgenbild zu sehen ? Oder wären so kleine Gegenstände nur auf einem Ct zu sehen ?

Als das Antibiotikum abgesetzt wurde hörte das bluten merkwürdiger Weise auf und einen Tag oder zwei später fing es an zu eitern . Wir hatten ja die Hoffnung das es sich wirklich um einen sehr kleinen Gegenstand handelt und der vielleicht von alleine rauseitert . Aber das ist jetzt eine Woche her und es wird nicht besser . Wenn man ihm jetzt an die Nase fast also direkt vorne hat man den Eindruck das es ihm wehtut ( ich hatte ihm sonst immer mit warmen Kamillentee die Nase abgewaschen weil er sonst soviel leckt , dass lässt er aber nicht mehr zu )und wenn man seitlich in die Nase schaut sieht es manchmal so rosa aus deswegen hatte ich den Eindruck das es wund wäre . Entschuldigen sie das meine vorige Antwort sich so angehört hat aber es ist wirklich schlimm wenn man so hilflos daneben steht .

Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
machen Sie sich keine Gedanken wegen der Antwort - ich kann Sie da absolut verstehen. Eigentlich müßte man einen Fremdkörper mit dem Endoskop finden. Deswegen kam mir der Gedanke, daß er sich soweit in das Gewebe hineingearbeitet haben könnte, daß man ihn übersieht. Man würde auf Röntgen oder CT weniger den Fremdkörper als vielmehr den Entzündungsherd finden. Auch die Abgrenzung läßt Rückschlüsse zu was hier vorliegen könnte - ob es evtl. eher Hinweise auf einen umor gibt.
Man müßte außerdem evtl. eine Gewebeprobe nehmen, um veränderte Zellen finden zu können.
Das sind jetzt noch die Möglichkeiten, die bleiben zur Aufklärung.
Mehr kann man nicht tun - aber ich würde zu guter Letzt evtl. den versuch mit Cortison machen, wenn nichts anderes mehr bleibt.