So funktioniert JustAnswer:

  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.

Stellen Sie Ihre Frage an Tierarzt-mobil.

Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
61271470
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Hunde hier ein
Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Hallo, meine Labradorhündin ist 12,5 Jahre alt und hat schon

Kundenfrage

Hallo,
meine Labradorhündin ist 12,5 Jahre alt und hat schon seid vielen Jahrenam ganzen Körper sehr große Knubbel. Diese wachsen und es werden auch immer mehr. Sie bekommt schlecht Luft, hat manchmal Zähneklappern und knickt auch mehr oder weniger häufig hinten mit den Beinen weg.
Heute morgen gind mein Hund nach draußen und legte sich wie immer unter das große Trampolin ( draußen ihr Lieblingsplatz).
Als ich nach 5 Minuten auch raus ging lag mein Hund mit angeschwollender Zunge und Schaum vor dem Mund da und schnappte nach Luft. Wir konnten sie hinstellen haben den Hals und Bauch massiert. Danach ging es ihr etwas besser. Wir sind zum Tierarzt gefahren, der aber nur von Ihren Knubbeln redete( die man oprerieren sollte). Wir sind wieder gegangen, ohne eine Erklärung dafür zu bekommen, was unserem Hund fehlt.
Sie liegt jezt im Körbchen, versucht zu schlafen, ist aber sehr unruhig.
Wie kann ich ihr helfen? Oder ist es ein Anzeichen dafür ( wurde mir eben von einigen Nachbarn gesagt) das sie bald stirbt?
Für eine Antwort bedanke XXXXX XXXXX
LG Simone
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

 

es könnte sich um einen Anfall mit akuter Atemnot evtl auch eine akute allergische Reaktion gehandelt haben. Falls ein Krampfansatz dabei war auch Epilepsie möglich.

 

Ist die Lunge schon mal auf Metastasen untersucht (abgehört / geröntgt) worden?

 

Das schwerere Atmen (schlecht Luftbekommen ist dauerhaft, nicht nur im Anfall?)insbesondere auch folgende Ursachen haben:

-Atemwegserkrankungen (meist Entzündungen), hören Sie Atemgeräusche? bitte bei Fortdauer des Problems abhören lassen und Rachen kontrollieren. Falls gefahrlos für Sie möglich, können Sie auch selbst in den Rachen schauen , ob Sie eine Schwellung , Rötung oder Zubildung sehen.
- Fieber, d.h. Temperatur (rektal gemessen) höher als 39°, bitte messen Sie die Temperatur Ihres Hundes
-Schmerzen und Mißempfindungen(können von überall her kommen, manchmal werden schmerzende Stellen beleckt, bei Bauchschmerz ist der Bauch oft verhärtet und angespannt); evtl. Blutuntersuchung, die alle wichtigen Organe sowie Blutbild erfasst, mache lassen
-Herzerkrankung, evtl. mit der Folge von Wasseransammlung in der Lunge (Diagnose: Abhören lassen, cardio-pet, Röntgen und Ultraschall)
Hustet der Hund? Kann er normal fressen? Es ist gut, daß Sie den Hund haben viel trinken lassen.
Falls Fieber vorliegt oder sich das Atmen verschlechtert bitte zum Tierarzt, damit er ggf. bei Bedarf z.B. ein Antibiotikum und ein entzündungshemmendes Medikament erhalten kann.

Unterstützend könnten Sie folgendes tun (ersetzt aber auf keinen Fall einen Tierarztbesuch):
-Canipulmin (Plantavet, über Tierarzt): Ergänzungsfuttermittel u.a mit Thymian und Efeu zur allgemeinen Unterstützung der Atemfunktion
- Phosphorus D6 und Echinacea D1 je 3x täglich 5 Globuli,
- 5 Bachblüten-Rescue-Tropfen 1x täglich
-Luftbefeuchter
-Möglichst viel Flüssigkeit geben: Futter möglichst suppig verabreichen, Trinkwasser mit Fleischbrühe anreichern
-Inhalation mit heißem Kamillen-Salz-Wasser (in kleinem Raum, oder im abgedeckten Korb (mit etwas Lieblingstrockenfutter), der über die Schüssel gestellt wird, ca. 5-10 Minuten, danach Hund gut trockenreiben und 2 Stunden zugfrei halten.
wirken
- Echinacea liquid alkoholfrei können Sie bei einem großen Hund in der Kinderdosierung, bei einem kleinen Hund in 1/4 bis 1/2 der Kinderdosierung geben
-Nasenspray (Euphorbum comp. Heel) Sprayen wird leider nicht von allen Hunden toleriert, dann Tröpfchen auf Wattestäbchen oder Finger sprühen und damit an die Nase bringen
-Vitamin C (20 mg/kg Körpergewicht) und Vitamin E (10 mg/kg Körpergewicht) wirken allgemein entzündungshemmend.

 

Zur Beruhigung: Bachblüten-Rescue-Tropfen geben sowie Wärmflasche anbieten


Ich hoffe, dass ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

 

 

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
das ich bei Verschlechterung des Zustandes zum Tierarzt gehen muss, weiß ich selber. Pauschale Antworten helfen mir nicht weiter ( z.B. sie haben viel Wasser gegeben das war gut) habe ich überhaupt nicht geschrieben
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

ich gebe dem Kollegen in seinen Ausführungen recht.
Der Zustand Ihres Hundes war und ist hochakut. Da Sie bereits beim Tierarzt waren frage ich mich, was dieser unternommen hat, da es dem Hund ja offenbar etwas besser geht.
Für mich gibt es zwei mögliche Ursachen:
- allergische Reaktion, die fast in einen allergischen Schock abgeglitten ist
eine Besserung ist evtl. durch die Gabe von Cortison eingetreten (ich kann mir nicht vorstellen, daß der kollege gar nichts gemacht hat?)
- akute Verschlechterung eines bestehenden tumorösen Geschehens (von den "Knubbeln" ausgehend, die evtl. Tumore sein könnten)
gibt es dabei Metastasen, die in die Lymphbahnen einbrechen, kann es zu einer hochakuten Verschlechterung des Allgemeinbefindes kommen - so, wie Sie es beschrieben haben
auch dabei würde man Cortison und evtl. etwas zur Entwässerung geben, um den akuten Zustand zu bessern

Momentan ging es ja ganz konkret um den akuten Zustand. Der Hund wird nach und nach auch andere Symptome außer den Knubbeln zeigen, wenn es sich dabei um Tumore handeln sollte.
Es ist möglich, daß der Hund bald stirbt. Man kann natürlich akut an einem allergischen Geschehen sterben, oder an den Folgen einer Tumorerkrankung.
Ihren Nachbarn gebe ich insofern absolut unrecht, als der beschriebene Zustand typisch für baldiges Sterben sei. Würde man von einem altersbedingten "natürlichen" Tod ausgehen passt das absolut nicht zusammen. Trotzdem ist es möglich, daß der Hund nicht mehr lange lebt.
Darüber läßt sich jedoch eine einigermassen vernünftige Aussage nur nach weiteren Untersuchungen, wie vom Kollegen beschrieben, treffen.

Ihr Hund zeigt jetzt immer noch Unruhe, da die Atmung vermutlich immer noch nicht frei möglich ist. Man muß jetzt abwarten, ob die hoffentlich verabreichten Medikamente ausreichende Wirkung zeigen.
Wird die Atmung wieder schlechter hilft nur Infusion und weitere Entwässerung.
Die Ursache läßt sich nicht ohne weiteres nennen, aber eine allergische Reaktion ist recht wahrscheinlich.

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung: 20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
Tierarzt-mobil und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

 

ich gebe zu, daß ich ein paar Sätze aus einer alten Antwort kopiert habe um etwas schneller zu sein. Dabei habe ich den Satz mit dem Trinken leider übersehen. Sorry. Am richtigen Inhalt meiner Ausführung ändert das aber nicht.

Konkrete Medikamente (Entwässerung, Cortison, Herzmittel, Schmerzmittel, Antibiotika..) sind alle verschreibungspflichtig und können gezielt nur auf Grund konkreter Untersuchungsergebnisse gegeben werden. Deshalb der Hiunweis , daß man bei Verschlechterung zu einem (evtl. anderen) Tierarzt gehen sollte.

 

Freiverkäufliche Medikamente und von Ihnen durtchführbare Maßnahmen habe ich genannt. Ob ein Hund bald stirbt oder nicht kann man seriös aus der Ferne leider wirklich nicht sagen.

 

Mehr als die Hälfte habe ich für Ihre Antwort neu geschrieben. Daher würde ich mich über das Akzeptieren meiner Antwort freuen. Falls Sie das nicht mögen, bitte bei der Kollegin akzeptieren, da auch ihre Ausführungen richtig sind. Danke XXXXX XXXXX

 

Freundliche Grüße,

 

Udo Kind

Ähnliche Fragen in der Kategorie Hunde