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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
47154271
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Kleintierärztin ist jetzt online.

Hallo, haben eine 13jähr. Mischlingshündin der am Donnerstag

Kundenfrage

Hallo, haben eine 13jähr. Mischlingshündin der am Donnerstag eine Milchleiste wg. eines Tumors entfernt wurde. Am Abend nach der Op hat sie etwas gegessen und auch getrunken, was sie aber im laufe der Nacht wieder erbrochen hat. Am Freitag morgen war wieder eine Kontrolle bei TA, dort wurde dann ein erhöhter Kreatininwert von250 festgestellt daraufhin bekam sie eine Infusion,es erfolgte kein Waserlassen,was jetzt noch immer so ist, und sie wird immer teilnahmsloser und will nichts mehr fressen und nichst mehr trinken.Was kann man noch machen der TA meinte wir sollten morgen wieder kommen.
Aso Wert heute Krea knapp über 500.
Was können wir tun, hilft eine Nierenspülung mit einer Dauerinfusion?
Hund bekommt seit mehreren Jahren Kortison
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

sind vor der OP die Nierenwerte kontrolliert worden bzw. war der Kreatininwert da noch im Normalbereich?

Es scheint sich bei Ihrem Hund durch die Operation eine akute Niereninsuffizienz eingestellt zu haben, soweit der Hund nicht vorher schon schlechte Nierenwerte hatte.

Die Symptome die Ihr Hund zeigt, wie Erbrechen, Futtverweigerung, Apathie, etc. sind relativ typisch für Nierenerkrankungen im fortgeschrittenen Stadium.

Wichtig ist es im Grunde nun so schnell wie möglich zu versuchen das verbliebene Nierengewebe wieder zur Arbeit anzuregen. Dies funktioniert in der Regel nur durch eine etwa 3-tägige Dauertropfinfusion, wobei diese möglichst intravenös erfolgen sollte. Mit subkutanen (unter die Haut) Infusionen habe ich in solchen Fällen keine guten Erfahrungen gemacht.

Ohne richtige Behandlung werden sich immer mehr Kreatinin, Harnstoff und andere stickstoffhaltige Substanzen im Blut ansammeln, was das Allgemeinbefinden des Tieres weiter verschlechtert - hier handelt es sich leider wirklich um einen Teufelskreislauf.

Ich würde den Hund so schnell wie möglich an eine intravenöse Infusion hängen, so kann er auch einige Tage ohne Futteraufnahme ganz gut auskommen und man kann ihn dann langsam mit Magen-Darm-schonendem Futter oder auch einem Reconvaleszenz Tonicum wieder aufbauen.

Alles Gute für Ihre Hündin

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