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Stellen Sie Ihre Frage an Tierarzt - Homö...

Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Ich habe an unserem Hund heute zwei weiche Knuppel auf dem

Kundenfrage

Ich habe an unserem Hund heute zwei weiche Knuppel auf dem Rücken rechts und links der hinteren Wirbelsäule entdeckt. Beim leichten Draufdrücken entstehen beim Hund aber keine Schmerzen, also er jault oder fiepst nicht. Urin und Kot sind normal. Er frißt nur häufiger Gras. Hat das was mit den Nieren oder der Bauchspeicheldrüse zu tun?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

folgende Möglichkeiten kommen insbesondere in Frage:
1. gutartige Veränderungen (meist gut gegen anderes Gewebe verschieblich)
-Talgdrüsenknoten (Atherome, griseliges, weißes Sekret neben Blut)
-Lipom (Fettgewebsknoten, schwammig, weich)
-Fibrome (Bindegewebe, etwas härter)
-Hämatom (Bluterguß), nach stumpfem Trauma, oft im Verlauf bindegewebige Einlagerungen)
-Abszesse (eitrig-blutiger Ausfluß bei Punktieren, nicht immer berührungsempfindlich, manchmal Fieber d.h. rektal über 39°, bitte messen Sie rektal die Temperatur, über 39° bitte sofort zum Tierarzt)
2. bösartige Veränderungen (z.B. Fibrosarkome), bilden schnell Metastasen (z.B. Lunge) und wachsen infiltrativ (daher oft nicht gut verschieblich)

Bitte stellen Sie Ihren Hund möglichst Ihrem Tierarzt vor, damit die Art des Knoten festgestellt werden kann. Hierfür ist es oft erforderlich, eine Probe mit einer Kanüle zu entnehmen (Feinnadelaspiration), um dann mit Hilfe einer histologischen Untersuchung das Gewebe untersuchen zu können.

Unterstützend könnten Sie Conium D6 morgens und nachmittags sowie Calcium fluoratum D6 vormittags und abends (jeweils 5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette) geben (hilfreich bei der Rückbildung von bindegewebig veränderten Hämatomen und auch beim Bremsen des Wachstums von Fibromen). Falls es sich um ein Lipom handelt, könnte man Calcium carbonicum D6 3x täglich geben.

Ich hoffe, Ihnen ein wenig helfen zu können und bitte Sie, nicht zu vergessen auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind
Tierarzt - Homöopathie und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Also, die Knuppel sind weich und schwammig, wie Gelee. Er hat auch etwas mehr auf den Rippen. Ich werd es mal mit Calc. carb. D6 über einen Zeitraum von 4-6 Wochen versuchen. Vielen Dank!
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

 

vermutlich sind es Lipome. Sie können Calcium carbonicum geben. Messen Sie die Größe aus (z.B. mit Schieblehre) und kontrolllieren Sie die Größe 1-2x pro Woche.

Falls die Knoten wachsen sollten, möglichst tierärztlich untersuchen lassen.

 

Viel Glück!

 

Freundliche Grüße & danke für´s Akzeptieren,

 

Udo Kind

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

PS: hier noch Etwas zum Grasfressen:

 

Erbricht Ihr Hund das Gras und wenn ja wie oft?

Häufiges Grasfressen und anschließendes Erbrechen bei sonst ungestörtem Befinden kann durch eine leichte Magenentzündung verursacht sein. Bis zu etwa 1x/Woche kann Grasfressen mit Erbrechen aber auch ohne irgendeinen Erkrankungshintergrund vorkommen.
Helfen könnte bei häufigerem Grasfressen mit Erbrechen Ulcogant. Diese Medikament wird in der Humanmedizin bei Magengeschwüren gegeben, ist sehr gut verträglich, schützt die Schleimhaut (bildet Schutzfilm) und wirkt gegen Übersäuerung (allerdings nicht ganz so stark wie Ranitidin, Omeprazol oder Cimtidin).
Unterstützend könnten Sie außerdem Nux vomica D6 (morgens und nachmittags) und Pulsatilla D6 (vormittags und abends) geben. (5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette nüchtern, evtl. mit Spritze mit Wasser ins Maul geben).

Wenn Ihr Hund nicht öfter erbrechen muss, ist Grasfressen nichts Schlimmes und Sie können Ihren Hund gewähren lassen

Manchmal hilft es , dem Hund viele Gelegenheiten zum Kauen zu geben, evtl. könnten Sie auch mal etwas Sauerkraut dem Fressen zugeben.

Statt Trockenfutter (wirkt manchmal "reibend" an der Schleimhaut) würde ich auch mal Nassfutter versuchen.

Hier eine gute Zusammenfassung allgemein über Gründe des Grasfressens:
http://www.hundeerziehung-online.com/wenn-hunde-zu-schafen-werden-warum-hunde-gras-fressen/#