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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Die Tierärztin diagnostizierte bei meinem Terrier-Schnauzer-Mix

Kundenfrage

Die Tierärztin diagnostizierte bei meinem Terrier-Schnauzer-Mix (ca. 8 Jahre) eine "verschärfte Atmun und Untertemperatur". Wenn in zwei Tagen trotz bronchienerweiternder und Cortison-Spritze keine Besserung eintrete, wird zur Tierklinik geraten, in der untersucht werden kann, ob Herz oder Lunge betroffen sind. Kann es auch eine Allergie sein, die diese Beschwerden verursacht?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

 

leider war nachts kein Tierarzt online.

 

Haben Sie die Temperatur noch mal gemessen / wie hoch war sie bei der Tierärztin? Wie sehen die Schleimhäute aus? Ist Ihr Hund ausgetrocknet?

Bei Untertemperatur sind sehr oft Infusionen hilfreich, daher evtl. schon heute in eine Tierklinik gehen.

Entsthen Geräusche eher beim Ein- oder beim Ausatmen?

- Falls eher beim Einatmen, eher Veränderungen der oberen Atemwege;

- falls überwiegend beim Ausatmen, Erkrankung der unteren Atemwege, z.B. Asthma

- falls gemischt: oft Lunge betroffen (Entzündung, Lungenödem)vermute ich,

 

Insgesamt gibt es v.a. folgende Ursachen:
-Entzündungen (Rachen, Mandeln, Nase, Kehlkopf) meist infektiös, evtl. Rachenabstrich machen lassen um Infektionen festzustellen; Schwellung oder zäher Schleim kann in diesen Fällen die Geräusche verursachen , auch Polypen sind möglich; manchmal kann man ohne Sedierung nicht tief genug sehen, um alles beurteilen zu können
-Kehlkopflähmungen oder -entzündungen (Husten auslösbar?) oder ein zu langes Gaumensegel
-Tumore im Rachen/Kehlkopfbereich (selten)
-Fremdkörper im Rachenbereich (z.B. Grashalm)
-Allergie, Asthma
-Herzprobleme
-Bronchitis Lungenveränderungen

Bei akuten Infektionen liegt meist Fieber vor (rektal über 39°).
"Zwingerhusten" ist oft langwierig, da es sich überwiegend um eine virale Erkrankung handelt (Behandlung derviralen Komponente nur über Steigerung der Abwehr), manchmal sind aber auch Bakterien (u.a. Bordetellen) beteiligt, die mit einem Antibiotikum behandelt werden könnten (Abklärung mit Abstrich oder Therapieversuch)
Die symptomatische Behandlung mit Atussin-Hustensaft oder Schleimlösern (Bisolvon oder ACC richtet sich nach den Empfehlungen Ihres Tierarztes.

Unterstützend können folgende Maßnahmen helfen:
-Canipulmin (Plantavet, über Tierarzt): Ergänzungsfuttermittel u.a mit Thymian und Efeu zur allgemeinen Unterstützung der Atemfunktion
-Prießnitzwickel: feucht-kaltes Tuch um Hals, darum trockenes Tuch, darum dicken Wollschal, 2 Stunden belassen, danach Hals gut trockenreiben; fördert reaktiv die Durchblutung und damit die Abwehr im Halsbereich
-Vitamingaben, "astoral Immustim H" (Firma almapharm, gibt´s beim Tierarzt)
-Echinacea D1 und Ferrum phosphoricm D6 (je 3x täglich 1 Tablette, beide imunstimulierend); Gaben anderer homöopathischer Mittel richten sich nach betroffenem Bereich (tierärztliche Abklärung) und nach den Allgemeinsymptomen: z.B. Spongia D6 3x 1 Tabl. oft gut bei Kehlkopfentzündungen
-Warmhalten (soweit der Hund das mag) ist sicher gut
-Nasenspray (Euphorbum comp. Heel) Sprayen wird leider nur von wenigen Hunden gut toleriert, dann Tröpfchen auf Wattestäbchen oder Finger sprühen und damit an die Nase bringen
Wenn es nicht besser wird wäre evtl. eine eingehende Untersuchungmit Röntgen / Ultraschall sinnvoll.
Viel Glück!

Ich hoffe, Ihnen etwas helfen zu können und bitte Sie, nicht zu vergessen auf "akzeptieren" zu klicken. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

PS:
Erhöhte Leberwerte findet man u. a. oft bei Heerzerkrankungen.

Lebererkrankungen haben insbesondere folgende Ursachen:
- erblich
- Belastungen durch Giftstoffe
- nachlassende Widerstandskraft im Alter
- Infektionen, dann oft Fieber
- Herzerkrankung (Rückstau des Blutes vom Herz in die Leber, ("Rechtsherzinsuffiziens")
- Lebertumor

Hunde mit Lebererkrankungen sind
-oft: müde, fressen schlechter oder appetitlos, haben viel Durst.
-manchmal Erbrechen, Durchfall, Fieber, Abmagerung,
-eher selten Gelbsucht (gelbliche Schleimhäute), in fortgeschrittnenen Fällen Wasser im Bauch.

Im Blut sind folgende Werte bzgl. der Leber wichtig: Normalwerte (laborabhängig!)
AST (GOT): < 76U/l
ALT (GPT): <80U7l
alkalische Phosphatase: <141 U7l
gamma-GT: <11 U/l
GLDH : < 9,6 u/l
Bilirubin: < 0,5 mg/dl
Welche Werte waren denn besonders erhöht?

Leberwerte können durch Lebererkrankungen selbst erhöht sein, aber auch durch viele außerhalb der Leber liegende Erkrankungen (z.B. Magen-Darm-Erkrankung, Herzerkrankung, Diabetes, Schilddrüsen- und Nebennierenrindenerkankung...)

Sinnvoll wäre es daher, eine Herzuntersuchung, eine weiterführende Blutuntersuchung (Geriatrieprofil, erfasst u.a. Entzündungen und alle wichtigen Organe) sowie in 4-8 Wochen eine nochmalige Ultraschalluntersuchung der Leber durchführen lassen, um möglichst die Ursache für die veränderten Leberwerte zu finden.

Unterstützend könnten Sie für die Leber
- Chelidonium D6 3 x 1 geben (5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette nüchtern, evtl. mit Spritze mit Wasser ins Maul geben
- Legavit (enthält auch Mariendistel, selectavet, Tierarzt, ebenso wie Silymarin oder Legaphyton) geben
Evtl. Leberdiät ( http://www.tierarzt24.de/category/5221-herzleber.aspx oder bei Ihrem Tierarzt ),