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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Ich habe einen 5 1/2 Jahre alten Mischling aus dem Tierheim

Kundenfrage

Ich habe einen 5 1/2 Jahre alten Mischling aus dem Tierheim (ursprünglich aus Spanien), der seit 9 Monaten bei uns lebt.
Wenn Tiger was gefressen hat und danach Wasser trinkt, kommt das Essen mit dem Wasser und weißem Schleim wieder raus, es riecht nicht, er geht sogar dran und würde es wieder fressen.
Das passiert jedes Mal, wenn er nach dem Fressen Wasser trinkt, manchmal nicht direkt danach, es kann auch nach 10 oder 15 Minuten später sein. Was kann das sein, der Tierarzt sagte, ich sollte ihm kein Wasser geben ?
GrüßeCustomer
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

Ihrer Beschreibung nach kann es sich leider um eine Mißbildung der Speiseröhre handeln, wodurch die Speiseröhre nach dem Abschlucken der Nahrung nicht in der Lage ist, durch Kontraktion den Speisebrei in den Magen zu befördern.(Oesophagusdilatation)

Der Mageneingang öffnet sich dann auch oft nicht um den Speisebrei aufzunehmen, die Nahrung fällt einfach eingeschleimt wieder aus dem Maul, unverdaut.

Eine Röntgenkontrastuntersuchung und Ultraschall kann Klarheit bringen, daher würde ich unbedingt eine zweite, tierärztliche Meinung z.B. in einer Klinik-einholen.

In manchen Fällen hift eine Mageneingangserweiterung und meist bringt auch das Hochstellen der Futter -und Trinknäpfe etwas, weil so das Abrutschen der Nahrung

erleichtert wir.

Auch chronische Mageneingangskrämpfe könnten eine Ursache sein, besonders bei sehr sensiblen Hunden.

Wichtig wäre weiches, eingeweichtes Futter, mehrmals täglich in kleinen Mengen,aus einem Napfgestell, das so hoch ist, dass der Hund nur den Kopf senken muss um zu fressen.

Alles Gute für Ihren Hund!

Dr.Ml.Wörner-Lange

 

Nachfragen beantworte ich gerne kostenfrei.Bitte das Akzeptieren nicht vergessen. Danke

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort.
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

ich schließe mich der Meinung der Kollegin an - das ist vermutlich das Problem Ihres Hundes !!
Ein Tierarzt der sagt, man sollte kein Wasser geben, sollte vielleicht - wenn es tatsächlich so empfohlen wurde - überdacht werden.
Er kann gar keine Aussage dahingehend treffen, solange er den Hund nicht an dieser Stelle untersucht hat.
Die Qualität der Antwort ist in meinen Augen absolut in Ordnung, also wäre es nett, wenn Sie bei der Kollegin akzeptieren würden.

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

Leider bin ich nach Ihrer Antwort genau so schlau wie vorher, ich weiß nicht, woran es liegt.

Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
verstehe ich ehlich gesagt nicht so ganz !!

Es liegt vermutlich an einer pathologischen Aufweitung vor dem Mageneingang. Dies führt dazu, daß Nahrung oder Flüssigkeit zurück in die Speiseröhre laufen und hochgewürgt werden. da es dann komplett unverdauter Nahrungsbrei ist will der Hund es auch wieder fressen (was kein Problem ist) - und es riecht auch nicht, weil die Magensäure noch nicht darauf eingewirkt hat.
Sie müssen sich vorstellen, daß die nahrung in einer flexiblen Röhre (Speiseröhre) am Magen ankommt. Dort ist ein Tor (Mageneingang), welches sich bei Bedarf öffnet (wenn Nahrung ankommt). Dann tritt die Nahrung durch das Tor in den Innenraum (Magen und wird dort verarbeitet.
Bei Ihrem Hund gibt es auch die flexible Röhre, aber kurz vor dem Tor gibt es quasi einen Vorraum, der dort nicht hingehört - die Röhre ist aufgeweitet (als wenn man eine Luftpumpe an einem Ballon hat - so sieht es bildlich aus). Dadurch, daß die Nahrung in diesem Vorraum ankommt, öffnet sich das Tor nicht - die Nahrung wird zurückgeschickt, weil sie viel zu geballt auf das geschlossene Tor trifft. Die Tür könnte sich nur einen Spaltbreit öffnen - aber da kommt halt nicht alles durch - und wird zurückgesendet.
Dadurch kommt es zum Hochwürgen der Nahrung.
Gibt man jetzt nur ganz kleine Portionen und stellt gleichzeitg die Näpfe hoch, dann ist die Speiseröhre nicht abgeknickt und es gelangt jeweils nur so wenig in den Magen, wie gerade durch den Eingang passt. Dann ist die Speiseröhre zwar immer noch zu weit, aber man könnte die Symptome weitgehend vermeiden.
das Problem liegt ganz offensichtlich im Mageneingang:
- entweder zu enger Mageneingang
- oder Weitung der Speiseröhre direkt vor dem Mageneingang, was zu einem Nahrungsstau führt

Wenn man den Hund während der Nahrungsaufnahme röntgt kann man dies recht genau sehen. Auch ein Ultraschall kann eine Ausweitung erkennen lassen, weil man ja im Ultraschall die Strukturen erkennen kann.

Also eigentlich alles, was die Kollegin Ihnen bereits geschrieben hatte.

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung: 20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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