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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Welche symtome zeigt mein hund bei einem Insulinom. Mein Terrier

Kundenfrage

Welche symtome zeigt mein hund bei einem Insulinom. Mein Terrier ist 8 Jahre und fällt ständig in Unterzucker, Zittert und ist danach sehr erschöpft.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend,

eine häufige Unterzuckerung ist typisch für ein Insulinom.
Dieser Tumor produziert ständig Insulin ungeachtet des negativen Feedbacks einer Hypoglykämie (zu geringer Blutzuckerwert).
Leider sind diese Art von Tumoren in der Regel bösartig. Sie metastasieren häufig in regionäre Lymphknoten, die Leber, das Gekröse und die Milz.
Der Tumor ist vor einer Metastasierung chirurgisch relativ gut zu entfenen.
Röntgenaufnahmen vor einer eventuellen OP sind oft nicht sehr aussagekräftig, besser ist eine Sonografie des vorderen Abdomens (Bauchraumes).
Auch Metastasen sind nicht sofort ein Grund zur Euthanasie. Viele Hunde können mit medikamenteller Versorgung noch ein Jahr leben.

Therapiert werden kann mit einer spezifischen Antihormontherapie. Hierbei soll durch verschiedene Mechanismen die Unterzuckerung verhindert werden.
Anfangs besteht die Behandlung aus häufigen Futtergaben (3-6xtäglich) eines protein-, fett- und kohlenhydratreichen Futters, der vermeidung bestimmter Zuckerarten, sowie Bewegungseinschränkung.
Zusätzlich können orale Glucocorticoide wie Prednisolon (2xtgl.) verabreicht werden, deren Dosis unter Umständen gesteigert werden muß.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren, indem Sie auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken.

Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen.

Vielen Dank XXXXX XXXXX !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke



Tierarzt-mobil und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Gibt es auch homöopathische Arzneien. Globuli usw.
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
man kann alternative Heilmethoden anwenden - aber ich würde es hier unter Vorbehalt sehen, da die Symptome einer Unterzuckerung im Vordergrund stehen.

Misteltherapie

Die Mistelpflanze enthält stark wirksame Peptide bzw. Glykopeptide, denen eine zellzerstörende Wirkung zugesprochen wird. Ausserdem wird diesen eine herzwirksame Beeinflussung auf den Blutdruck zugesprochen.

Die Misteltherapie enthält nur Mistelextrakte und keine weiteren künstlichen Zusätze.
In vitro zeigten besonders die Lectine eine zellzerstörende Wirkung (siehe Zytostatika). Im Reagenzglas steuern diese Stoffe die Zellteilung indem sie auf die Eiweisssynthese der Zelle einwirken und diese hemmen, sodass sie zum Tod der Zelle führen. Da sich Tumorzellen schneller teilen als normale sind sie von diesem Mechanismus am meisten betroffen.
Die Misteltherapie zählt zu den unkonventionellen Therapien. Im Gegensatz zu konventionellen Verfahren, die sich gegen den Tumor selbst richten und ihn zerstören sollen, sind diese biologischen Verfahren auf den ganzen Körper ausgerichtet. Sie gehen davon aus, dass Krebs eine Erkrankung ist die den ganzen Körper betrifft.

Allerdings sollte in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass die Therapie mit Mistelextrakten an lebenden Organismen nur wenig/einseitig wissenschaftlich erforscht wurde. Sie erwies sich bei der Bekämpfung des Krebses nicht überzeugend gut.
Weiterhin werden Misteln keineswegs bei alle Krebsarten als empfehlenswert betrachtet!
Eine verbesserte Lebensqualität - nicht zuletzt durch eine Reduktion der Tumorschmerzen - als Wirkung der Mistelinjektionen ist belegt.
Ausserdem trägt die immunstärkende Wirkung der Mistel zur Aktivierung der Krebs-Abwehr bei. Die Streuung der vorhandenen Krebszellen kann durch die körpereigene Abwehr entgegengewirkt werden.

Die Mistelextrakte können nicht nur während der Krebsbehandlung verabreicht werden, sondern auch und insbesondere in der Tumornachsorge . Hier sorgen sie für die schnellere Regeneration des Körpers und halten ihn fit, damit eventuell verbliebenen Krebszellen im Körper aus eigener Immunstärke bekämpft werden können. Aus diesen Gründen wird die Misteltherapie oft auch über einen langen Zeitraum eingesetzt. Ausserdem hemmen Mistelextrakte bei der Nachsorge die Entwicklung von Rezidiven und Metastasen.
Allgemein kann man sagen, dass die Misteltherapie in der Krebsmedizin zu einem besseren Befinden und zur Linderung von Nebenwirkungen führt. Diese Extrakte können aber keineswegs eine Operation des Tumors ersetzen, denn dazu ist ihre Wirkung im Körper viel zu harmlos.
Ein mögliches Mistelpräparat aus der Apotheke (oder vom Homöopathen) ist von Weleda, IscadorP.
Die Behandlung mit Mistel ist eine Dauerbehandlung. Sie sollte mindestens 4 Monate durchgeführt werden, kann allerdings über Jahre hinweg beibehalten werden. In der Humanmedizin haben sich Therapieintervalle von 3 Monaten mit 4 - 6 wöchigen Pausen bewährt. Eine Pause sollte auf jeden Fall eingelegt werden, damit das Immunsystem die Gelegenheit bekommt, sich ohne fremde Hilfe selbst stark zu machen und aktiv zu werden. Sonst läuft man Gefahr, dass sich ein Organismus an die Hilfe von Aussen gewöhnt und auf diese Stimulation stets angewiesen ist.

Horvi-Enzymtherapie

Die sog. Horvi-Enzym-Produkte sind einerseits die einzelnen Tiertoxine, andererseits Kombinationen von Schlangen-, Kröten-, Spinnen-, Skorbion- und Molch-Toxinen.

Die Behandlung sollte allgemein 10 bis 12 Wochen lang durchgeführt werden. Während dieser Therapie kann es besonders am Anfang zu vermehrten Schmerzen oder anderen Symptomen kommen. Hierbei handelt es sich oft um eine so genannte Erstverschlimmerung, wie jeder Naturheilkundige es auch von der Homöopathie kennt.

Die Indikationsbreite dieser Reintoxine ist groß. Die Reintoxine sind jedoch keine “Wundermittel”, sondern können nur zum Erfolg führen, wenn das gesamte Umfeld des Patienten in der Therapie mit berücksichtigt wird.

Bei der Horvi-Reintoxin-Therapie handelt es sich um eine reine Enzymtherapie!
Enzyme (syn. Fermente, Proteine), die als Katalysatoren in lebenden Organen vorkommende Reaktionen beschleunigen. Ein Enzymdefekt tritt ein durch eine verminderte oder vollständig fehlende Aktivität eines Enzyms.

 

Es sollte sich bei diesen Therapien nur um flankierende Massnahmen handeln. Die medikamentelle Therapie ist in diesem Fall wirklich eher zu empfehlen.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Christiane Jahnke