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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Unser Hund ist ein Dt. Schäfer-Hütehundmischling, fast 12 Jahre

Kundenfrage

Unser Hund ist ein Dt. Schäfer-Hütehundmischling, fast 12 Jahre alt, Rüde, kastriert, kam 6-jährig aus dem Tierheim zu uns.
7/2010 war er schwer krank, schließlich Diagnose eines M. Addison (Krise), seither gut eingestellt mit 0,6 mg Astonin und eigentlich 7,5 mg Prednisolon täglich. Zu der Zeit verschiedene Röntgen-Aufnahmen unauffällig.
Seit Ende 2010 bemerkte man, dass er sich kaum reckt/streckt und vor allem nicht mehr einrollen konnte, auch das eigene Säubern war nicht mehr möglich (also Umdrehen Richtung Rute), Schütteln geht. Seit gleicher Zeit kam er häufig und wollte zwischen den Hinterbeinen gekratzt werden (Juckreiz war seit wir ihn haben ein Problem, wobei Allergien vermutet wurden und unter dem Prednisolon auch das Jucken besser wurde.) In einer Nacht war er plötzlich heftig am Jaulen, zeigte wechselnde Lahmheit. Röntgen (Wirbelsäule, Ellenbogen) unauffällig, letztlich Besserung unter Novalgin, zudem Ranitidin und Ulkogant unter Verdacht eines Magenproblems nach Schneefressen, Antibiose mit Doxycyclin in Annahme eienr Borreliose, allerdings Titer dann negativ. Bei so einem Juckakt durch mich, hat er mich plötzlich aus heiterem Himmel gebissen, ich war da an seiner rechten Flanke, wo er es immer gern hatte. Er kam kurze Zeit später und man merkte ihm an, dass er das Getane wieder gutmachen wollte. Tierarzt-Untersuchung wiederum ohne weiterführenden Befund.
2011 dann immer mal Schwierigkeiten beim Aufstehen, ist aber immer doch letztlich gut und ggf ("Wir gehen spazieren", Katze jagen etc.) auch rasch hochgesprungen, Ende 2011 Probleme beim Springen ins Auto, nachdem er einmal stark abgerutscht ist, hat er es letztlich vermieden, wieder ins Auto zu gehen. Er ist seit langem vorne recht durchtrittig, womit man gelegentliches Lahmen vorne erklärt hat, wenige tage vorübergehend mal hinten nach dem Aufstehen zunächst sehr unsicher (rechts > links), gegangen, sieht auch nach Lahmen aus und mit einigen Schritten wieder normalisiert. Seit langer Zeit Zittern in den Hinterbeinen, wurde immer mit dem Alter erklärt und keine wesentliche Pathologie vermutet, neurolog. Untersuchung 2010 und 2011 unauffällig.
Wir haben schließlich akzeptiert, dass er ja nicht mehr der Jüngste ist und alle Probleme aufs Alter geschoben, haben uns ihm angepasst. Er lebt auf einem Hof mit viel freiem Auslauf, den er auch immer gern genutzt hat, zuletzt kaum noch, Kot und Urin gern in der Scheune abgesetzt. Am letzten Wochenende nahmen seine Probleme insofoern zu, als dass er wenig aktiv war, viel lag und schlief, Probleme v.a. wieder beim Aufstehen, aber durchaus noch Gehen und bei Katzen auch schnelleres Laufen möglich.
Da unsere "gute TÄ" weggezogen ist, haben wir eine neue aus dem Telefonbuch organisiert, sollte ins Haus kommen. Sie kam am Montag, vermutete Herzschwäche, er habe ein Lungenödem, ein Brusthautödem und Aszites, Dienstag dann EKG und Blutunetrsuchung, nochmak 2 ml Furosemid s.c., Montag bereits einmal 4 ml Furosemid s.c. gegeben. Das EKG blieb altersentsprechend, alle Werte an der oberen Norm, sagte sie, im Blut zeigte sich in Vorab-ergebnissen Hinweise für Addison Problematik (K 6,6 Na 131, met. Azidose). Daraufhin kam sie abends wieder und inzwischen lag der Hund fast nur noch, gab 120 ml NaCl 0,9 % s.c., sowie 2,5 ml Solu-DecortinH 250 und Voren Susp. 4,0 ml. Ich bin selber Humanärztin, hatte das Gefühl dass sie sich mit der Krankheit überhaupt nicht auskennt, deswegen hatte ich mit einem weiteren TA Kontakt aufgenommen, der morgens in Annahme von Hüftarthrose 3 Schmerzspritzen gab (u.a. Traumeel und wohl ein NSAID). Ich war da leider nicht da, als er da war, der Hund soll die Untersuchung massiv unwillig mitgemacht haben, stark geknurrt, Beißen versucht etc (die TÄ hatt zuvor auch untersucht und einen verspannten Rücken festgestellt - im letzten Jahr mehrfach deswegen Physiotherapie, seit 12/11 nicht mehr, als es ihm eigentlich wieder richtig gut ging). Bogus war inzwischen kaum noch zu Bewegung zu veranlassen, am Mittwoch früh kaum Urin gelassen. Mittwoch nachmittag ein anderer Tierarzt, und zwar der nachfolger unserer guten Alten), der hat Ultraschall gemacht, eine prall volle Blase festgestellt, die schließlich kathetrisiert werden musste, Katheter liegt seitdem und gab Infusionen. Darunter ist der Hund deutlich wacher, nimmt wieder sehr gut am umliegenden Geschehen teil, aber seit gestern kommt er wirklich auch mit Hilfe gar nicht mehr mit den Hinterbeinen hoch. Er trinkt uns frisst, ist bekanntermaßen zu dick, Futter reduziert, aber auch daas Fressen hatte eer vorübergehend eiegntlich nicht mehr so gemacht, sodass man sagen muss, dass er vom Zustand als solchem sich deutlich gebessert hat, aber die massive Schwäche in den Hinterbeinen hat. Wir drehen ihn alle paar Stunden, teilweise über den Rücken, weils anders nicht klappt. Kotabsetzen ist sehr schwer, da er nicht in die Wohnung machen möchte, die ltzten 3 Tage mit viel Zureden in einer transportbox, heute nach gabe eines Mikroklist. Im Bereich der vie
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Abend,

im Endeffekt sind die meisten der Symptome in der Addison-Krankheit begründet, die ja auch nicht immer homogen verläuft. Da man nicht pausenlos die Blutwerte kontrollieren kann und Streß ein wichtiger Faktor bei dieser Erkrankung ist, kann vieles der geschilderten Symptome mit dieser Erkrankung zusammenhängen.
Wie es in Bezug auf die diagnostizierte Herzproblematik und das Lungenödem weiterging haben Sie nicht beschrieben.
Ich denke das Hauptproblem ist der akute Zustand, der in der beschriebenen Form nicht wirklich tolerierbar ist.
Sie haben zwar alles sehr ausführlich beschrieben - aber ich geben jetzt einfach mal eine kurze Zusammenfassung, um eine Einschätzung der Lage aus meiner Sicht zu vermitteln :

Schäferhund, 12 Jahre alt, seit 1 1/2 Jahren wahrnembar erkrankt; soweit schien die Einstellung des Addison bisher zu gelingen. Nun zeigt sich jedoch ein deutlich verändertes Bild:
die Leberwerte haben sich verschlechtert, die Blase kann selbstständig nich mehr entleert werden, der Hund kann praktisch nicht mehr aufstehen und verbringt den Tag in Seitenlage.
Ich möche Ihnen gar nicht in die Behandlung reinreden oder mit neuen Erkenntnissen kommen, die ich trotz allem gar nicht haben kann, da ich den Hund nie gesehen habe. Aber, ich glaube es ist einfach der Moment gekommen, in welchem nichts mehr wirklich funktioniert - und dies trotz größter und bester Bemühungen !
Sie haben alles nur mögliche getan, um den Krankheitsverlauf zu verzögern. der momentane Zustand ist aber nichts mehr, was das leben für Ihren Hund lebenswert machen könnte. Und hinzu kommt, daß es nach einem Verlauf klingt, nicht nach einer vorübergehenden Geschichte. Die Lahmheiten, denen bisher nicht die volle Aufmerksamkeit zuteil wurde scheinen einen ganz gravierenden Grund zu haben und unterdessen irreversibel zu sein.
Auch wenn ich Ihnen fachlich nicht den ultimativen neuen Rat geben kann - ich glaube den gibt es hier nicht - rate ich den Hund gehen zu lassen, bevor es zur Qual wird.

Ich wünsche Ihnen alles Gute .

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren, indem Sie auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken.

Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen.

Vielen Dank im Voraus !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
UNser TA meinte gestern, dass er durchaus glaubt, der Hund komme durch, die Bewegungsprobleme bräuchten Zeit (da war es noch etwas besser) - Kann durch die ständigen manipulationen beim Untersuchen ein Nerv so eingeklemmt sein, dass er jetzt blockiert, schmerzen macht ? Jetzt scheint er Schmerzen beim Bewegen der Beine zu haben, das hatte er bis gestern nicht.
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 4 Jahren.
ich kann es mir ehrlich gesagt kaum vorstellen. Allerdings hatten Sie beschrieben, daß der hund deutliche Schmerzreaktionenn bei der letzten Untersuchung gezeigt hat.
Aber auch die Organwerte waren recht deutlich verändert. Ich würde da insgesamt wirklich nicht zu lange abwarten. Ich finde es für den Hund selbst auch furchtbar sich kaum bewegen zu können. Außerdem kann ich mir kaum vorstellen, wodurch sich die Beschwerden denn jetzt bessern sollten - davon ausgehend, daß vielleicht ein Nerv eingeklemmt sein könnte ?
Kann man denn ein tumoröses Geschehen als Ursache für Schwäche in den Hinterbeinen ausschließen ? Ist der Hund ganz sicher nur zu dick - kann man eine Vergrößerung des Bauchumfanges dann so gut beobachten ?(s. erhöhte Leberwerte)

Ich weiß nicht, ob man dies alles so einfach beantworten kann. Für mich ist es auch fraglich, wie es dem Hund gehen würde, wenn ein ganzer Teil an Medikamenten wegfallen würde (z.B. die Infusionen)

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wenn Sie keine Fragen mehr haben, bitte ich fairerweise zu akzeptieren, damit ich aus dem von Ihnen gezahlten Vorschuss für meine Arbeit bezahlt werde.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung .

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke

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