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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
47154271
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Kleintierärztin ist jetzt online.

Guten Abend,ich hätte eine Frage ,kurz zur Vorgeschichte,unser

Kundenfrage

Guten Abend,ich hätte eine Frage ,kurz zur Vorgeschichte,unser belgischer Schäferhund ist vor 10 Wochen im Alter von fast 13 Jahren verstorben,für die ganze Familie ein Schock und eigentlich garnicht auszuhalten ohne unseren Rex.Jetzt hat sich meine Tochter eine Babykatze( BKH bleibt in der Wohnung) mit jetzt 10 Wochen gekauft ,weil sie meinte dann ging es mir besser und ich hätte wieder eine Aufgabe ,mein Mann wenig begeistert als stolzer Hundbesitzer.Jetzt nach langem Überlegen entschieden wir uns wieder einen Welpen zu nehmen aber einen Mischling,mit wenig Jagdtrieb,unser Rex akzeptierte keinerlei andere Haustiere geschweige denn Katzen,sonst war er für uns alle der liebenswerteste Hund ,daraus sind wir etwas geprägt,und ich zögerte das sich Hund und Katze verstehen werden,jetzt haben wir beide sanft zusammengeführt sie sind etwa gleich alt aber der Hund ca.6kg wesentlich größer wie die Katze700g,Er will mit Ihr spielen sie faucht Ihn an und versteckt sich unter den Schränken oder auf ihren Kratzbaum wo sie halt hinkommt und das klappt schon ganz gut neugierig beobachtet sie was er tut und springt vor Ihm rum,jetzt bemerken wir das unser Hund sich schon etwas mehr traut und sich auf Sie drauflegt und ganz leicht zu schnappen versucht ,dann schleckt sie Ihm die Nase ,oder krallt zu, miaut und faucht,geht aber danach immer wieder zurück und schaut was er macht wenn ich Ihn schimpfe.Jetzt habe ich Angst das das Ganze zu heftig wird und der Welpe doch mal zubeißt weil er sehr verspielt ist und noch gerne an Allem zupft und zerrt und auch mal seine fünf Minuten hat. Sie ist doch noch so klein aber frech wie Oskar und schnurrt wie ein Rasierer wenn ich Sie hochnehme ,ich bin einfach ziemlich ängstlich weil Sie so zart ist aber flink und schaut immer was er macht,gestern schliefen beide nebeneinander auf dem Sofa unter Aufsicht, und heute morgen wurde wieder gejagt,durch die ganze Wohnung,wir haben einen großen Garten da lassen wir Ihn austoben und spielen.Er geht langsam auf Sie zu und will halt immer spielen ein kräftiges Nein oder manchmal hab ich schon eingegriffen wenn ich meinte es wäre zu heftig,sind wir zu ungeduldig oder handeln wir richtig?Im Internet liest man ja Vieles.Aber wirkliche Ratschläge kaum.Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen.Mit freundlichen Grüßen Schmid Birgit.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend,

ich kann Ihre Sorge gut verstehen, da ja schon ein ziemlicher Größen- und Gewichtsunterschied besteht. Unterschätzen Sie allerdings nicht die kleine Katze. Katzen können sich in der Regel sehr gut gegen Hunde durchsetzen und Hunde können die Körpersprache von Katzen sehr gut deuten und wissen, wann es ernst wird.

Ich habe selber immer Hunde und Katzen zusammen gehalten und die Erfahrung gemacht, dass es zwischen Hunden und Katzen die zusammen aufwachsen nie zu ernsthaften Problemen kommt. Es geht zwar manchmal wild her, dies gehört allerdings zum Spiel.

Es ist völlig richtig, dass Sie die beiden noch im Auge behalten, da der Welpe seine Kräfte sicherlich noch nicht richtig einschätzen kann. Dass hier ernsthaft etwas passiert glaube ich nicht, wäre hier aber lieber auch etwas zu vorsichtig und würde, wenn es zu wild wird eingreifen. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass sich eine 10 Wochen alte Katze im Zweifelsfall auch gegen einen 40 kg Hund durchsetzen kann. Meine Hunde haben größten Respekt vor unseren Katzen, auch wenn diese viel kleiner sind.

Wenn Sie nicht im Haus sind würde ich die Beiden noch eine Weile in getrennten Räumen lassen - in einigen Wochen sind die beiden dann aber so gut aneinander gewöhnt, dass man sie ruhig in einem Raum zusammen alleine lassen kann. Insgesamt gesehen scheinen die beiden sich schon gut aneinander gewöhnt zu haben, ich sehe hier daher für die Zukunft keinerlei Probleme, dass es ein gutes Zusammenleben geben wird.

Viel Spaß noch mit den Beiden