So funktioniert JustAnswer:

  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.

Stellen Sie Ihre Frage an Tierarzt-mobil.

Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
61271470
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Hunde hier ein
Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Guten Tag,wir haben seit zwei Wochen einen 2,5 Jahre alten

Kundenfrage

Guten Tag, wir haben seit zwei Wochen einen 2,5 Jahre alten (evtl.) Parson Russell Terrier Mix (45cm) von einer österreichischen Hundehilfsorganisation. Sie ist ein Straßenhund aus Rumänien. Ihr wurde von anderen Hunden der Schwanz ausgerissen (auch kein Stummel mehr) und andere schwere Verletzungen zugefügt. Sie wurde angebl. )ein Jahr in Rumänien von einem Tierarzt aufgepeppelt und ist dann einen Monat bei der Ö. hilfsorganisation gewesen. Sie hat mch schon als Rudelführerin 47 J. anerkannt und meine 4 Kinder (16/18/19/21 ) und Partner auch weitestgehend. Grundsätzlich ist sie ein lebensfroher, aufgeweckter und lieber Hund und sie hat schon viel gelernt. Unsere Probleme sind folgende: - Bellt oft meinen 1,86 cm großen Sohn an wenn er in den offenen Wohnraum (Küche/Essen/Wohnzi) kommt. Ich habe den Eindruck sie hat immer Angst, dass man etwas oder ihr Futter mit hinaus aus dem Wohnbereich nehmen könnte - Bellt Gäset an, zum Teil auch mit kurzen Pausen, aber oft auch sehr lange - Hat gestern nach einem Freund meines Sohnes geschnappt / leicht gebissen - Es dreht sich anscheinend immer um Kontrolle und um die Sorge, jemand könnte ihr Trockenfutter wegnehmen. Wie verhalte ich mich wenn Besuch kommt? Wie erkenne ich eine gute Hundeschule? Als Anmerkung, bin mit Hunden aufgewachsen und haben bis Anfang Jan. 12 selber, 14 Jahre lang einen kleinen Hund gehabt, der schon als Baby zu uns gekommen ist. Hier hatten wir (natürlich) nie Probleme, denn diesen konnten wir ja noch problemlos erziehen. Über eine Antwort würde ich mich freuen. Danke. Gruß, B. Groß
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

eine Straßenhund mit mehr oder weniger schlechten Erfahrungen - die einem zudem noch unbekannt sind - aufzunehmen birgt immer ein Risiko.
Der Hund hat in 2,5 Jahren jede Menge Erfahrungen gesammelt, die einm Zusammenleben mit Menschen nicht unbedingt förderlich sind. Sie können diesen Hund in fast nichts mit einem Hund vergleichen, der von Anfang an bei Ihnen war.
Dieser Hund hat gelernt, daß es sein Überleben sichert die Kontrolle zu behalten. Dies ist ein über Jahre erlerntes Ritual, welches nicht unbedingt leicht aufzubrechen ist.
Die Dominanzsituation ist in Ihrer Familie teilweise zu Gunsten des Hundes geklärt. Daß sie zumindest den Sohn, den sie anbellt, nicht als Rudelführer akzeptiert, sondern ihn reglementiert, ist offensichtlich. Daher ist es aus ihrer Sicht auch völlig richtig einen Eindringling per Schnappen zu stoppen. Jeden anderen Besuch fordert sie auf die Wohnung zu verlassen. Da sie niemend daran hindert, bzw. ihr diese Sorge abnimmt, sieht sie sich darin bestätigt.
Zunächst braucht dieser Hund einen festen Platz möglichst am Rand des Geschehens. Wenn jemand kommt muß der Hund anfangs generell angeleint werden.
Zu Beginn sollten Sie eine Möglichkeit haben den Hund irgendwo an seinem Platz zu fixieren, damit sie dort bleiben muß, wenn Sie zur Tür gehen. Sie sollten dies auch üben, wenn kein Besuch kommt.
Hund auf Decke - Kommando "Platz,Bleib", sich etwas von der Decke entfernen, während der Hund liegenbleiben muß, Hund wieder abholen. Dies müssen Sie in kleinsten Schritten üben, bis die Entfernung immer größer wird, und Sie schließlich das Zimmer verlassen können, während der Hund liegenbleibt.
Solange dies nicht funktioniert, klappt auch alles andere nicht. Zusätzlich müßen Sie immer wieder kleine Unterordnungsübungen zur Klärung der Rangfolge durchführen.
Die Rangfolge ist durchaus nicht geklärt nur wenn der Hund nicht beißt.
Das Futter sollte wenn Besuch kommt abgeschlossen in einem anderen Raum sein, das macht es einfacher. Zur Belohnung für positives Verhalten (z.B. ruhig liegenbleiben), sollten Sie stets mit Futter belohnen.
Das negative Feedback in Form von Klapsen ist ungünstig, da de Hund dann immer öfter ein negatives Feedback bekommt und sich in seiner Haltung bestätigt sieht.
Wenn der Hund versucht zu schnappen kommentarlos auf die Decke bringen und dort anleinen. In der Lernphase sollte sie allerdings bei Besuch eher keine Gelegenheit mehr bekommen.

Eine gute Hundeschule erkenn Sie daran, daß es für Sie in diesem fall Einzelunterricht geben muß, da Sie einen Hund mit speziellen Erfahrungen haben.
Gut wäre es wenn ein Hundetrainer Ihnen in der vertrauten Umgebung aufzeigen kann, was falsch läuft. Es sind ganz konkrete Dinge, die Sie in einer Hundeschule mit anderen zusammen nicht erlernen werden. Das Sozialverhalten anderen Hunden gegenüber ist bei diesen Hunden ja eher selten ein Problem.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren, indem Sie auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken.

Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen.

Vielen Dank XXXXX XXXXX !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke


Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wenn Sie keine Fragen mehr haben, bitte ich fairerweise zu akzeptieren, damit ich aus dem von Ihnen gezahlten Vorschuss für meine Arbeit bezahlt werde.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung .

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für die rasche Antwort.

Habe noch folgende Fragen.

Ich habe verstanden, wie man sich verhalten soll. Nun ist es aber doch in der Praxis etwas schwierig, dies in der Familie umzusetzen. Ich meine damit meinen Sohn, den sie anbellt. Gibt es da noch eine andere Möglichkeit für die Familie, oder ist nur auf genanntem Weg dies zu erreichen?

Die andere Frage ist noch der Hundeplatz, weit ab vom Geschehen? Wir haben ein sog. Durchgangsesszimmer, durch welches man das Wohnzimmer und Küche erreicht.
Wenn ich den Hundeplatz ins Wohnzimmer stelle, ist es dann notwendig, dass unser Hund noch ins Eßzimmer einsehen kann, oder sollte dieser so stehen, dass sie nichts vom Geschehen im Eßzimmer und Küche sieht?

Gruß, B. Groß
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
der Platz für den Hund sollte gerade nicht so sein, daß sie alles kontrollieren kann, denn das macht sie ja zur Zeit.
Sobald sie Ihren Sohn anbellt muß sie auf den Platz geschickt werden (ohne schreien, einfach ganz ruhig hinbringen)
Ich denke der Rest ist nur auf dem genannten Weg zu erreichen - aber der Hund ist ja auch erst kurze Zeit bei Ihnen.
Man muß da einfach etwas Geduld aufbringen - aber ich denke es wird schon klappen.

Mit freundlichen grüßen,

Christiane Jahnke
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wenn Sie keine Fragen mehr haben, bitte ich fairerweise zu akzeptieren, damit ich aus dem von Ihnen gezahlten Vorschuss für meine Arbeit bezahlt werde.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung .

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke

Tierarzt-mobil und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

entschuldigen Sie bitte vielmals, dass ich mich erst jetzt melde. Ich bin mit Ihrer Antwort zufrieden und werde gleich im Anschluss dies positiv bewerten. Sie haben uns schon etwas weitergeholfen.

Da ich evtl. noch andere Dinge zu unserem Hund fragen möchte, wollte ich mich informieren, ob man noch für einen Monat ein "Abo" tätigen kann und was das kosten würde. Können Sie mir weiterhelfen?
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

Sie können auf jeden Fall ein Abo buchen - aber leider vweiß ich nicht was es kostet - diese Informationen sind für Experten gar nicht einsehbar - sondern nur für die Kunden.

Mit freundlichen grüßen,

Christiane Jahnke

Ähnliche Fragen in der Kategorie Hunde