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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin,Dr.
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 6810
Erfahrung:  eigene Tierarztpraxis ü. 20 Jahre u. Praxis für Verhaltenstherapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Wir haben eine 12 Jährige Siberian Husky Hündin. Bekommen haben

Kundenfrage

Wir haben eine 12 Jährige Siberian Husky Hündin. Bekommen haben wir Sie erst mit 7 Jahren. Sie wurde aus schlechter Haltung befreit. Gesundheitlich hat sie bis auf ein Probleme mit den Knien keine besonderen Beschwerden. Ab und zu, wenn wir nach 2-3 Stunden nach Hause kamen, hat Sie manchmal in die Wohnung gemacht. Aber das ist nicht schlimm für uns. Wir geben ihr regelmäßig Traumeel. Die soll einfach nur die Gelenke unterstützen. Am Mittwochabend um 19:30 Uhr wollte ich Ihr was zu essen machen. Auf einmal hat sie sich gekrümmt und laut aufgeschrien. Wir hatten die Beführchtung, dass sie sich eventuell vergifftet hat. Sie hat sich die Nach 5 Mal übergeben. Am nächsten Morgen dirket zum TA. Er hat den Bauch geröngt. Verdacht auf Fremdkörper, paralell Blut abgenommen. Nichts zu finden. Sie bekam eine Inusion und Schmerzmittel. Im Laufe des Morgens, hat sie ihren Kopf nicht mehr hoch bekommen. Selbst wenn Sie stand. Sie konnte einen nicht mehr ansehen, weil sie den Kopf nicht heben konnte. Verdacht auf Hirnschalf oder Schlaganfall hat der TA ausgeschlossen, da sie einen genau fixiert. Dann hat der Tierazt ihr Cortison und Mophium gespritzt. Sie musste von Donnerstag auf Freitag in der Klinik bleiben. Am Morgen zum Freitag hat der Tierarzt uns mit erstaunen informiert, dass es ihr zu 80% wieder besser gehen würde. Wir sollten um 11 Uhr kommen und dann sehen wir weiter. In der Zeit hat sie eine weitere Infusion erhalten. Als wir um 11 Uhr in der Klinik ankamen, war ihr Zustand wieder wie am Vorabend. Der TA war nun auch ratlos. Wir haben uns entschieden den Hals zu röntgen um einen Bandscheibenvorfall, eingeklemmen Nerv auszuschließen. Das Ergebnis war ernüchternt. Nichts! Bis auf eine kleine Stelle zwischen dem 2-3 Halswirbel. Von gestern auf heute solte wieder in der Klinik bleiben. Jetzt haben wir 9 Uhr. In einer Stunde sollen wir in der Klinik anrufen. Ob es ihr dann wieder gut geht, steht in den Sternen. Wir sind so ratlos, da Ihre Werte alle ok sind. Es könnte jetzt noch etwas im Rückmarkskanal oder im Hirn sein, meinte der Arzt.... Beider Sachen wären für den Hund und für uns eine eher schlechte Diagnose.... Was sollen wir nur tun? XXXXXXXXXXX Ich danke XXXXX XXXXX uns weiterhelfen kann. Vielen vielen Dank XXXXX XXXXX Christian Wien aus Mülheim an der Ruhr
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

Ihrer Beschreibung nach würde ich an ein ein neurologisches Problem- ursächlich Gehirn oder Rückenmark denken.

Leider ist auch ein Tumorverdacht nicht auszuschließen, dies könnte auch den Schmerz erklären-und das es ihr nach der Behandlung teilweise besser ging.

Um dies endgültig abzuklären, wäre ein CT bzw ein MRT nötig-große Kliniken verfügen i.d.R. über solche Geräte. Leider ist ein Röntgen in vielen Fällen nicht aussagekräftig genug.Leider ist bei vielen Tumorerkrankungen besonders im Anfangsstadium das Blut unverändert.

Entsprechend der Diagnose kann dann auch über eine evtl operative Behandlung oder eine konservative Schmerz/Tumorbehandlung nachgedacht werden -aber vor allem hat man dann eine klarere Diagnose, um über das weitere Vorgehen entscheiden zu können,damit sich Ihr Hund ( und Sie ) nicht weiter quälen müssen.

Alle guten Wünsc he und viel Kraft!

viele Grüße

Dr.Ml.Wörner-Lange

 

 

 

Nachfragen beantworte ich gerne kostenfrei.Bitte das Akzeptieren nicht vergessen. Danke

Dr.M.Wörner-Lange und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Auf ein Problem im Hirn oder Rückenmark, speziell in der Halswirbelsäule tippen wir (bzw. unser TA) auch.

 

Kann denn bei einem Hirntumor so ein wirklich plötzliches Schmerzproblem auftauchen? Chayenne ist generell sehr schmerzempfindlich und zeigt Schmerzen immer sofort an, dies hat sie bis vorgestern in keinster Weise gezeigt.

 

Nach der ersten starken Cortisongabe vorgestern abend ging es ihr am nächsten Morgen wohl so viel besser (Kopf hoch, Schwanzwedeln, laut TA zu 80% wieder gut). Es hat zwar nur ca. 2 Std angedauert, aber kann denn auch ein Hirntumor so gut auf Cortison ansprechen?

 

Wäre eine Meningitis möglich? vielleicht eine Hirnhautentzündung?

Ist Hirnahutenzündung heilbar?

 

Auf Morphium hat sie gestern keine Besserung gezeigt.

 

 

 

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 5 Jahren.

Lieber Nutzer,

war leider unterwegs, deshalb kann ich erst jetzt antworten.

Ein Hirntumor, der schnell wächst, und damit Nervengewebe zerstört, kann sehr plötzliche Schmerzen-und auch Krämpfe-verursachen.

Da Cortison auch abschwellend wirkt, kann die gute Wirkung auch für eine Anschwellung und Nervenschädigung im Rückenmark sprechen.

Eine Hirnhautentzündung(z.B. nach einer Borrelioseinfektion) ist mit Antibiotika und Infusionsbehandlung oft erfolgreich zu behandeln-je nach dem natürlich, wie schlimm

die Erkrankung schon fortgeschritten ist und durch welche Erreger verursacht.

Es wäre sicher auch sinnvoll, den Borreliosetiter bei Ihrer Hündin zu bestimmen.

Aber -wie gesagt- eine CT/MRT Untersuchung wäre vermutlich angebracht zur weiteren Klärung.

Alles Gute für Sie und Ihre Hündin und danke fürs Akzeptieren!

Dr.Ml.Wörner-Lange

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