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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Hund hat blasenkrebs ist inkontinent, setzt Urin und Blut ab

Kundenfrage

Hund hat blasenkrebs ist inkontinent, setzt Urin und Blut ab riecht stark . Nun hat mein Mann eine infizierte opwunde.was tun?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen,

ein Zusammenhang zwischen beiden Erkrankungen muß nicht bestehen.
Eine infizierte OP-Wunde sollte von der Keimbesiedlung her abgeklärt werden, da oft multiresistente Keime vorliegen können.(ist aber vermutlich bereits passiert)
Inwieweit der Hund Schmerzen leidet und eine weitere Behandlung Sinn macht ist aus der Ferne schwer zu beurteilen. Natürlich liegt durch die Inkontinenz auch ein Infektionsrisiko für Ihren Mann vor, da vermutlich gar nicht immer jeder Tropfen verloren gegangener Urin zu finden ist.

Beides unabhängig voneinander betrachtet:
- eine mögliche Infektionsquelle für die OP-Wunde liegt vor und läßt sich nicht 100% ausschließen, selbst bei guter Hygiene

- der Hund hat vermutlich Schmerzen und leidet unter der Krebserkrankung
die Erkrankung ist vermutlich nicht mehr zu heilen;
ist es ein sehr alter Hund, kommt zur Inkontinenz durch die Erkrankung zusätzlich noch der Altersfaktor hinzu;
der starke Geruch kann auch durch eine bereits bestehende Nierenbeteiligung zustandekommen. Zudem liegt eine bakterielle Besiedlung der Blase vor, der das Geschehen zusätzlich erschwert

Die Entscheidung nur in Bezug auf Ihren Mann müßte lauten, daß der Hund eine größere Gefahr für die Heilung darstellt. Je nachdem, um welche Art von OP es sich handelt ist die Gefahr umso größer.
Ein krebskranker Hund hat natürlich nicht mehr die Lebensqualität, die er vorher hatte. Ist sie deulich eingeschränkt, ist eine Trennung zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoller, als abzuwarten, bis der Leidensdruck immer größer wird. Wenn der Hund bereits unter Schmerzmitteln steht ist der Moment der Trennung umso näher gerückt.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren, indem Sie auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken.

Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen.

Vielen Dank im Voraus !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke



Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wenn Sie keine Fragen mehr haben, bitte ich fairerweise zu akzeptieren, damit ich aus dem von Ihnen gezahlten Vorschuss für meine Arbeit bezahlt werde.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung .

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke