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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Kleintierärztin ist jetzt online.

Guten Abend, unsere knapp 15-jährige Tibet-Terrier-Hündin

Kundenfrage

Guten Abend,
unsere knapp 15-jährige Tibet-Terrier-Hündin wurde wegen Lahmheit der Hinterläufe schon von 3 Ihrer Kollegen ohne Befund (noch kein Röntgen) mit Schmerzmitteln behandelt). Sie kommt trotz Tablettengabe schlecht auf die Beine, läuft aber dann recht gut ohne zu hinken.
Der Tierarzt unseres Vertrauens ist leider erst Ostermontag erreichbar-können wir ruhigen Gewissens bis dahin warten.
Danke!
Mit freundlichen Grüßen
Fam. Barth aus Chemnitz (Tel. 0371 49979591)[email protected]
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

da bisher keine Röntgenuntersuchung gemacht wurde ist es nicht ganz einfach zu beurteilen, was die Ursache für die Lahmheit ist. Bei älteren Hunden sind meist Arthrosen oder eine fortgeschrittene Hüftgelenksdysplasie (HD) die Ursache für solche Lahmheiten. Insbesondere, dass der Hund sich einläuft ist ein Hinweis darauf, dass Arthrosen vorliegen könnten.

Ein in diesem Bereich versierter Tierarzt kann durch eine Triggerpunktsuntersuchung, bei welcher bestimmte Schmerzpunkte gedrückt werden, feststellen, wo Schmerzhaftigkeiten vorliegen. Dies kann dann schon wichtige Hinweise darauf geben, was die Ursache sein könnte.

Wichtig wäre es zu unterscheiden, ob hier wirklich eine Problematik des Bewegungsapparates vorliegt oder ob neurologische Störungen vorliegen. Hinweise hierauf sind z.B. das Nachschleifen einer Gliedmaße, torkeliger Gang, etc. Bei solchen Symptomen sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.

Was für ein Schmerzmittel bekommt der Hund und in welcher Dosierung (was wiegt der Hund?)?

Häufig hilft es insbesondere älteren Hunden, wenn Sie physiotherapeutisch behandelt werden, da meist starke Verspannungen durch Fehlbelastung vorliegen. Ein Tierphysiotherapeut kann hier häufig gut weiterhelfen.

Es wäre sicher sinnvoll den Hund noch einmal gründlich untersuchen zu lassen. Insbesondere bei Arthrosen gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Ich verwende sehr gerne Cartrophen, ein Präparat, welches die Regeneration des Gelenkknorpels fördert und zur Produktion von Gelenkschmiere sowie zur Durchblutung des Gelenks beiträgt. Dieses Präparat wird 4 x im Abstand von 1 Woche injiziert und hat in meiner Praxis schon vielen alten Hunden geholfen.

Ich kann gut verstehen, dass Sie zum Tierarzt Ihres Vertrauens gehen wollen, bis Ostern ist es allerdings noch ziemlich lang. So lange der Hund sich gut einläuft und keine neurologischen Ausfälle zeigt kann man im Grunde noch warten, ansonsten sollten Sie lieber gleich einen Tierarzt aufsuchen.

Alles Gute für Ihren Hund

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