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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Meine Golden Retriver Hündin (15 Jahre alt, gut beisammen)

Kundenfrage

Meine Golden Retriver Hündin (15 Jahre alt, gut beisammen) wischt ständmit ihrer Schnauze auf dem Boden herum; stets von links nach recht, dann von recht nach links. Sie züngelt und brummt dabei. Die Zähne sind zwar leicht blass, aber die Zahnfleischränder sind blutrot (rote Ringe umdie Zähne). Nassfutter frist sie. Auch sind die Leffzen innen blut rot und der Schleim fühlt sich sehr klebrig an.

Sie hat sicherlich Schmerzen. Sie zittert ab und zu leicht mit dem Kopf und brummt und pendelt etwas mit dem Kopf um dann wieder die Schnautze zu "reiben".

Was kann ich kurzfristig tun? Kann erst morgen früh zum Tierarzt gehen.

Das Problem hatte sie nie. Seit neuestem geben wir Nassfutter und danach einen
DentalkauZahnreininger.

Vielen Dank XXXXX XXXXX schnelle Empfehlung.

Mit freundlichem Gruß
Karl Günther Lang
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

 

Sie könnten notfalls ein Schmerzmittel (z.B. Metamizol, Novalgin 25 mg/kg 2-3 xtgl, ist aber verschreibungspflichtig) geben. Auch ein tiermedizinisches NSAID (Carprofen wie z.B. rimadyl oder metacam) wären möglich. Paracetamol, Ibuprofen und andere haben beim Hund eher Nebenwirkungen. Wenn´s gar nicht anders geht, kann ich Ihnen hier auch Dosierungen nennen , Verwendung aber auf eigene Gefahr!

Es kann sich aber auch um eine Durchblutungsstörung des Gehirns handeln . Hierfür wäre Karsivan hilfreich.

 

screibe gleich weiter, habe Patienten in Praxis

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Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

wir gaben morgens und abends je eine halbe Novalgin. Unsere Hündin hatte vor einem Jahr eine Tumorbehandlung (Gehirntumor), sie erhielt 16 Bestrahlungen; aber das mit den entzündeten Schleimhäuten ist erst in letzter Zeit

 

Karl Günther Lang

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

wichtig ist, daß der Zahnstein regelmäßig entfernt wird, da sich im Zahnstein Bakterien halten, die zu schmerzhaften Entzündungen führen können.

Mögliche Ursachen sind neben Zahnstein (und Zahnwurzelentzündungen):

-Virus- und Bakterieninfektionen . Falls die Entzündung sehr stark ist, kann man (am Besten nach Absrich und Antibiogramm, Resistenztes) gegen die bakterielle Komponente beseitigen.

- Organerkrankungen, insbesondere Nierenprobleme, Diabetes und Schilddrüsenunterfunktion (Diagnose aller Erkrankungen mit 1 Blutuntersuchung, "Geriatrieprofil"))

- Immunstörungen, auch teilweise über Blutunersuchung diagnostizierbar (manchmal gut durch Cortison beeinflussbar), z.B. das eosinophile Granulom, eine entzündliche Erkrankung, bei der bestimmte Zellen, die sogenannten eosinophilen Granulozyten überwiegen - diese Erkrankung lässt sich meist gut mit Kortison behandeln.

Aufgrund Ihrer Beschreibung würde ich am ehesten auf eine immunreaktive Ursache tippen. Um diese zu diagnostizieren muss eine Gewebeprobe des betroffenen Bereichs entnommen und histologisch untersucht werden. Hierzu ist eine kurze Narkose ausreichend, es reichen hier Proben geringer Größe.

Unterstützend können Sie Echinacea D1 3x täglich zur allgemeinen Immunstimmulierung und Kreosotum C6 2x täglich wegen der Zahnfleischentzündung geben.

Dentisept-Paste (Chlorhexdinpaste) reduziert die Bakterienbesiedelung),äußerlich auf Zahn/Zahnfleisch-Übergang schmieren. Damit läßt sich die Zahnsteinbildung verzögern und die Entzündung zu Mindest etwas reduzieren.

Auch spezielle "Zahnsteintrockenfutter" (z.B. Dental von royal canin) können etwas helfen

 

Freundliche Grüße & danke für´s Akzeptieren,

 

Udo Kind

 

PS: Novalgin weitergeben (einmalig bis zu 50 mg/kg möglich)

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