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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Meine Hunde (12 J. und 17 Monate) leiden unter regelmäßigem

Kundenfrage

Meine Hunde (12 J. und 17 Monate) leiden unter regelmäßigem Erbrechen, begleitet von Bauchquitschen und starken Bauchschmerzen. Sie fressen dann Gras und verweigern die Futteraufnahme. Eine Behandlung gegen Giardien wurde erfolgreich abgeschlossen, bei Blutuntersuchungen wurden keine dramatischen Ergebnisse bekannt. Beide haben leicht erhöhte Creatinin-Werte und der alte Hund hat eine Anämie. Wurmkuren habe ich bereits diverse Male gegeben. Ich füttere z.Zt. HappyDog Neuseeland, Lamm und Reis. Sie bekommen keine Extras mehr zu fressen nur ausschlieslich ihr Trockenfutter. Aber die Beschwerden treten immer wieder in ca. 2 wöchigen Abständen auf. Mal etwas länger, mal etwas kürzerer Abstand. Wenn sie Buscopan Compositum bekommen klingen die Beschwerden innerhalb einer Stunde ab und alles ist wieder gut. Appetit ist wieder da. Was könnte das sein? Ich dachte schon an Helicobacter pylori. Passen die Symptome? Wie kann ich das abklären? MfG Nicole
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend,

es erscheint mir unwahrscheinlich, daß zwei unterschiedlich alte Hunde die gleiche Erkrankung haben, die unter Umständen auf eine nicht-übertragbare Ursache zurückgehen.
Es ist zumindest sehr unwahrscheinlich, daß beide Hunde die gleiche Futtermittelunverträglichkeit aufweisen.
Da bereits ein Giardienproblem vorlag, und diese Erreger obendrein häufig schwer nachweisbar sind, würde ich diese Ursache nicht komplett ausschließen.
Interessant ist, dass bei den meisten Individuen die Giardien nach kurzer Zeit von selbst wieder verschwinden. Es gibt jedoch verschiedentlich Patienten (Hunde und Menschen), welche diese Parasiten nicht zu eliminieren vermögen. Hier scheinen verschiedene ungünstige Faktoren gleichzeitig einzuwirken um die Abwehrmöglichkeiten des Darmes abzuschwächen. Obwohl es Medikamente gegen die Giardien gibt, hilft bei diesen Patienten die Therapie oftmals nur kurzfristig und die Erreger treten schon bald wieder auf. Da es aber wichtig ist, gerade bei diesen Patienten die Ausscheidung der Parasiten möglichst gering zu halten, müssen sie regelmässig behandelt werden.

Das Buscopan hilft jeweils gegen die schlimmsten Beschwerden - die Blähungen - aber nciht ursächlich, weshalb der Kreislauf jedes Mal auf's neue beginnt.
Die erhöhten Creatininwerte würde ich auf die immer wiederkehrenden Durchfälle zurückführen, die Anämie bei dem älteren Hund könnte mit Parasitenbefall zusammenhängen.

Eine Helicobacterinfektion halte ich für relativ unwahrscheinlich, zumal die Symptome bei zwei Hunden in stark unterschiedlichem Alter auftreten.

Eine Lösung könnte evtl. das Barfen (Frischfleichfütterung) bringen, was bei vielen Unverträglichkeiten oder Verdauungsstörungen sehr gute Effekte zeigt.

Ich würde trotz aller bisherigen Kontrollen nochmals eine Sammelkotprobe von mehreren Tagen auf Giardien untersuchen lassen, da mir hierin die Ursache zu leigen scheint.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren, indem Sie auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken.
Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen.
Vielen Dank im Voraus !

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke

Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn Sie keine Fragen mehr haben, bitte ich fairerweise zu akzeptieren, damit ich aus dem von Ihnen gezahlten Vorschuss für meine Arbeit bezahlt werde.
Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung .
Mit freundlichen Grüßen,
Christiane Jahnke

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