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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe eine kleine Mischlingshündin, beige-farben.

Kundenfrage

Guten Tag, ich habe eine kleine Mischlingshündin, beige-farben. Vor einiger Zeit begann sich das Fell an der linken Hinterpfote zu verfärben und die Krallen begannen schwarz zu werden.Es wueden sämtlich Tests auf Pilzbefall gemacht, Blut untersucht-keinerlei Befunde.
Es wurden zwar Staphilokokken festgestellt, die aber mit einem Antibiothikum behandelt wurden. Mittlerweile verfärben sich auch die anderen Pfötchen samt Krallen bis hoch zur Wolfskralle. Können sie mir eventuell helfen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

die Verfärbung könnte daran liegen, daß die Hündin vermutlich viel an den Pfoten leckt. Der Speichel verfärbt das helle Fell dunkel.
Ein Parasitenbefall sollte ebenfalls kontrolliert werden.

Unabhängig von der Ursache unterscheiden sich Haarverfärbungen aufgrund äußerer Faktoren deutlich von Haarverfärbungen systemischer (von innen heraus, durch in den Körper aufgenommene Substanzen)Ursache, durch eine sofortige Verfärbung der Haare in ihrer gesamten Länge. Ferner sind sie je nach Ursache nur auf bestimmte Bezirke begrenzt. Bei systemisch bedingten Veränderungen, wird der entsprechende Stoff bereits im Haarfollikel durch die pigmentbildenden Zellen eingelagert. Wird die Substanz während der gesamten mehrwöchigen Wachstumsphase des Haares eingelagert, so ist das Haar von der Haarspitze bis zur Haarwurzel entsprechend "durchgefärbt". Bei nur kurzer Aufnahme der Substanz äußert sich die Verfärbung lediglich als deutliches Farbband im Bereich des Haarschaftes.
Biotinmangel, der sich in einer braunen Hautverfärbung, Hyperkeratose (übermäßige Hautverhornung), Haarausfall, Hautentzündungen und eingetrockneten Sekreten um Nase, Augen, Maul und Lippen äußert, ist selten, da der Biotinbedarf normalerweise durch Eigensynthese im Darm (Hund u. Katze)und zusätzlich über die Nahrung gedeckt wird. Bei Zufütterung großer Mengen rohen Eiklars, das Biotin im Verdauungstrakt bindet, kann es jedoch zu entsprechenden Mangelerscheinungen kommen. Auch eine Überversorgung an Carotin (Pro Vitamin A) hat Einfluss auf die Pigmentierung. Carotin ist in Mohrrüben und verschiedenen Gemüsen enthalten, wird den kommerziellen Futtermitteln aber normalerweise nicht zugesetzt.

Sie sehen Fellverfärbungen können viele Gründe haben, angefangen von harmlosen Ursachen bis hin zu ernstzunehmenden Erkrankungen.

 

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren, indem Sie auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken.
Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen.
Vielen Dank XXXXX XXXXX !

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke


Tierarzt-mobil und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Leider konnten Sie mir nicht helfen.Alle von Ihnen augeführten Gründe liegen nicht vor.Sie leckt nicht, hat keine Parasiten etc.Auch geht aus Ihrer Antwort nicht hervor, warum die Krallen an den befallenen Pfötchen schwarz werden!
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
es sind nur Möglichkeiten von mir aufgezeigt worden, was als Ursache vorliegen konnte ; mehr kann man - ohne den Hund - zu sehen nicht leisten !
Bei einer Dunkelfärbung der Krallen wäre ein Pilzbefall der erste Gedanke. Das ist nicht so leicht auszuschließen, da man ohne einen Abstrich zu nehmen schlecht eine Pilzkultur anlegen kann. Selbst bei Nagelpilzbefall kann man dabei nur einen vernünftigen Abstrich machen, wenn man abgebrochene Krallen hat, die ja nicht vorliegen.
Wie ist denn eine ernährungsbedingte Verfärbung ausgeschlossen worden ? Das hatten Sie gar nicht erwähnt.
Und sind die Staphylokokken denn komplett beseitigt worden ?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich weiß, daß es für Sie schwierig ist, ohne den Hund zu sehen, eine Diagnose zu stellen! Es sind sämtliche Untersuchungen gemacht worden, Abstriche eingeschickt, keinerlei Pilze, Staphilokokken behandelt.Da sie eine ehemalige Straßenhündin ist, koche ich selbst, da ich sie an Hundefutter nicht gewöhnt kriege.Trotzdem danke für Ihre Bemühungen, war ein Versuch von mir, der Kleinen zu helfen!
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
ich hätte Ihnen da sehr gerne neue Ideen geliefert - aber es scheint wirklich ein recht schwieriger Fall zu sein.
Es gibt tatsächlich nicht viel mehr Möglichkeiten.
Manchmal ist das Barfen eine Lösung für hartnäöckige Hautprobleme. Es ist zwar nur ein lokales Problem, aber probieren würde ich es trotzdem.

Alles Gute !

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke