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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

In unserem Stall läuft ein Hund frei herum. Dieser Hund, der

Kundenfrage

In unserem Stall läuft ein Hund frei herum. Dieser Hund, der austherapiert sei (hat auch verschleimung, kriegt Erstickungsnfälle und kotzt dabei Eiterklumpen aus, die er überall im Stall - auch auf dem Futter ablässt ) - er habe lt. der Besitzerin multirestistente Keime - ich vermute MRSA. Nun haben die anderen Pferde-und Hundebesitzer Angst, dass diese Keime auf die anderen Hunde und Pferde oder auch Menschen/Kinder übertragen werden könnten. Ist dies zutreffend?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

bei den MRSA-Keimen handelt es sich in der Regel um Staphylococcus aureus. Dieser Keim ist nicht zwangsläufig pathogen, kann aber bei immungeschwächten Lebewesen (Mensch und Tier) eine Erkrankung hervorrufen.
Insofern wäre der Keim - gerade über eitrigen Auswurf sowohl auf Menschen, wie auf Pferde übertragbar. Man kann keineswegs sagen, daß keine Gefahr besteht.
Die Hauptübertragungswege geschehen über Nasensekret, welches mit Keimen beladen ist. Wenn dies also auf Futter gerät, können Pferde erkranken.
Meistens wird zwar nicht unbedingt etwas passieren, aber da man nicht den jeweiligen Immunstatuts von Tier und Mensch kennt, besteht immer eine Ansteckungsgefahr. Außerdem ist so eine Ansteckungsquelle vermeidbar.
Das Problem ist, daß Antibiotikaresistenzen bestehen, was eine Behandlung deutlich erschwert.
Aus tiermedizinischer Sicht ist es daher nicht sinnvoll diesen Hund ausgerechnet in einem Stall - wo meist auch viel Publikumsverkehr herrscht - (durch Menschen und andere Tiere) frei herumlaufen und die Keime überall verteilen zu lassen.
Er muß ja auch nicht unbedingt dort frei herumlaufen (das sollte die Besitzerin einsehen, es wäre sonst sehr rücksichtslos anderen gegenüber), sondern kann es ja den Rest des Tages tun.

Ob der Hund austherapiert ist steht noch auf einem anderen Blatt. Da er Erstickungsanfälle bekommt, sollte man zumindest etwas zur Schleimlösung geben.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren, indem Sie auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken.

Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen.

Vielen Dank im Voraus !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke


Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung .

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke