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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12819
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Ich bin sehr beunruhigt was das Infektionsrisiko meiner 6

Kundenfrage

Ich bin sehr beunruhigt was das Infektionsrisiko meiner 6 Jahre alten Tochter über den Hund ihres Vaters mit dem Fuchsbandwurm betrifft. Über die Entwurmung des Hundes (kanadischer Schäferhund im Zwinger lebend) habe ich keine Kontrolle, da wir getrennt leben. Er entwurmt an sich 1x im Jahr. Ich impfe meiner Tochter vor jedem Besuch ein sich vor dem Essen bzw. wenn sie mit dem Hund draußen war ,gründlich die Hände zu waschen . Ob das allerdings immer so klappt weiß ich nicht. Wie hoch ist denn nun das Infektionsrisko?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

die Infektionsgefahr wird insbesondere durch Dauerkontakt hervorgerufen.

Eine 4-malige Entwurmung des Hundes mit einem Mittel, das auch Praziquantel enthält (wirkt am Besten gegen Bandwürmer; z.B. Drontal plus), wäre aber sinnvoll.

Vielleicht können Sie den Vater ja überreden.

Weitere Infos zum Fuchsbandwurm finden Sie hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Fuchsbandwurm

Es ist gut, daß Sioe Ihrem Sohn die die allgemeinen Hygienemaßnahmen beim Umgang mit Haustieren nahe legen (Hände waschen nach Kontakt etc., gute Info: http://www.hygiene-educ.com/de/profs/animaux/sci_data/prevention.htm).

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

PS: Hier finden Sie eine Aufsrtellung über parasitäre Zoonosen:

...

Parasitär bedingte Zoonosen
Von den durch Protozoen verursachten Zoonosen sind Kryptosporidiose, Giardiose und Toxoplasmose zu nennen. Kryptosporidien und Giardien können auch durch Hund und Katze übertragen werden und insbesondere bei Kindern zu wässrigen Durchfällen mit Krämpfen führen. Toxoplasma gondii, übertragen durch Katzen, spielt in erster Linie eine Rolle als Erreger der pränatalen Toxoplasmose. Wenn eine Frau ihre Erstinfektion während der Schwangerschaft durchmacht und unbehandelt bleibt, kann es bei Infektion zu Beginn der Schwangerschaft zu einem Abortus, bei der Infektion zu einem späteren Zeitpunkt zu Erkrankungen und Schädigungen des Ungeborenen kommen.

Unter den von Helminthen (Eingeweidewürmer) verursachten Infektionen und Infestationen haben die Echinokokkose und die Toxokarose für den Menschen Bedeutung. Sie sind durch Hunde übertragbar. Während von Echinococcus multilocularis, dem Erreger der alveolären Echinokokkose, in erster Linie Füchse und nur selten auch Hunde und Katzen befallen werden, ist bei Echinococcus granulosus, dem Erreger der zystischen Echinokokkose, der Hund Hauptüberträger. Nach Kontakt mit infizierten Tieren kann es zur Aufnahme von Bandwurmeiern kommen, die langsam zu Zysten in der Leber, häufig auch in der Lunge, selten in anderen Organen heranwachsen können. Toxokarose entwickelt der Mensch nach oraler Aufnahme der Spulwurmeier, auch hier kommen Hund und Katze als mögliche Überträger von Toxocara-Arten (T. canis, T. cati) in Betracht. Die Toxokarose verläuft in vielen Fällen symptomlos, doch kann es auch zu verschiedenen klinischen Manifestationen (z.B. Befall des Auges, Larva migrans visceralis-Syndrom mit einer von Sitz und Zahl der Larven abhängigen Symptomatik) kommen.

Pilzbedingten Zoonosen
Als wichtigste pilzbedingte Zoonosen sind Mikrosporie ( Microsporum canis) und Trichophytie (Trichophyton sp) zu nennen. Die Übertragung von Mikrosporum canis geschieht in erster Linie durch engen Kontakt mit an der Mykose erkrankten Hunden oder Katzen - teilweise auch durch sypmtomlose Tiere. Als Wirte von Trichophyton sp. kommen neben Hund und Katze auch Maus, Hamster, Meerschweinchen und Kaninchen in Frage. Beide Mykosen betreffen in erster Linie Kinder bei denen es im Bereich der Kopfhaut zu Herden mit Haarausfall, an anderen Körperstellen zu Herden mit zum Teil nässender Krusten- oder Schuppenbildung kommen kann.

Zusammenfassung
Es gibt eine Reihe von potentiell gefährlichen Zoonosen. Voraussetzung für eine tatsächliche Infektion gesunder Menschen ist allerdings das Vorhandensein bzw. die Übertragung einer relevanten Keimmenge, die insbesondere bei symptomlosen Tieren eher die Ausnahme ist. Zu kranken bzw. krankheitsverdächtigen fremden Tieren sollte sicherheitshalber jeglicher Kontakt vermieden werden. Bei eigenen Tieren ist schon im Zweifelsfall der Tierarzt zu Rate zu ziehen. Die Gefahr einer Infektion, die von einem gesunden, gepflegten, entwurmten und geimpften Tier durch einfachen Kontakt (also nicht nach Biss oder Kratzen) ausgeht, ist sehr gering. Daher kommt der regelmäßigen Pflege und tierärztlichen Kontrolle, den Impfungen, den Maßnahmen gegen Ekto- und Endoparasitenbefall sowie gegen Pilzbefall größte Wichtigkeit zu.

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer, Dipl.ECVPH
Fachtierarzt für Kleintiere
Dorfstraße 19
A-2471 Pachfurth
[email protected]; www.winkelmayer.at/tierarzt/


Verwendete Literatur:
Christoph Aspöck: "Der Stellenwert der Hygiene beim Einsatz von Tieren zu therapeutischen Zwecken" in einem Festband der Zeitschrift Denisia im Biologiezentrum Linz (Band 13, 2004) Heimtierhaltung - Chancen und Risiken für die Gesundheit. Gesundheitsberichterstattung des Bundes, herausgegeben vom Robert-Koch-Institut Berlin gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt (Heft 19, Dezember 2003)
Erkrankung Infektionsweg
von über auf
zystische Echinococcosis (Hundebandwurm) Hund, Wolf und andere Hundeartigen direkter Tierkontakt (Fell, Speichel) Mensch
alveoläre Echinococcosis (Fuchsbandwurm) Fuchs, Hund, Katze direkter Tierkontakt (Fell, Speichel), Waldbeeren Mensch
Hundespulwurm-Toxocariasis Hund, Wolf und Fuchs direkter Tierkontakt (Fell, Kot in Sandkästen) Mensch
Katzenspulwurm-Toxocariasis Katze direkter Tierkontakt (Fell, Kot in Sandkästen) Mensch
Humane granulozytäre Ehrlichiose Reh, Fuchs u.a. Wildtiere Zecken Mensch
Borreliose (Lyme-Borreliose) Hund, Pferd Zecken Mensch
Toxoplasmose Katze direkter Tierkontakt, Kot Mensch
Leishmaniose Hund Sandmücken Mensch
Tollwut Hund, Katze, Fuchs Tierbiss Mensch
Leptospirose Hund (auch Ratten und Mäuse) Kontakt mit Kot oder Urin (verschmutztes Wasser, Staub, feuchte Erde) Mensch
Katzenpocken Katze Kontaktinfektion, kleine Haut- oder Schleimhaut-verletzungen, Auge Mensch
Papageienkrankheit Sittich, Papagei, Taube und Säugetiere direkter Tierkontakt, Lunge Mensch
Katzenkratzkrankheit Katze direkter Tierkontakt, Kratzer, Biss Mensch
Quelle: QualiMedic; Ihr Arzt im Internet

Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Das ist das was ich auch schon wußte, wie hoch sind
denn nun die Befallsraten der Hund in Deutschland. Ist warscheinlich regional unterschiedlich, wie leben an der Landesgrenze Hessen/Thüringen. Eine Tierärztin hat uns sogar empfohlen nur zu entwurmen wenn mann die Würmer sieht. Es wäre alles nur Panikmache der Pharmaindustrie. Was halten sie davon?
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

in einem Haushalt mit Kindern würde ich auf jeden Fall entwurmen. Detailierte Aussagen zu Ihrem Wohngebiet könnten Sie evtl. vom zuständigen Veterinäramt Ihrer Region erhalten. Insgesamt gibt es nicht sehr viele neue Infektionsfälle von Menschen pro Jahr, solche statistischen Aussagen haben aber immer nur begrenzten Wert. Auch wegen der anderen Wurminfektionen würde ich regelmäßig entwurmen. Die heutigen Wurmmittel sind in der Regel auch alle gut verträglich.

Eine repräsentative Studie, wieviele Hund betroffen sind gibt es nicht, da in der Regel besonders die gewissenhaft entwurmenden Tierbesitzer auch mal eine Kotprobe untersuchen lassen, von Streunerhunden so etwas aber nicht in repräsentativer Zahl gemacht wird (eine solche Untersuchung müßte dann ja von Steuergeldern finanziert werden...)

Leider kann ich Ihnen insofern nur begrenzt weiterhelfen. Ich würde aber mal beim Veterinär- und beim Gesundheitsamt Ihrer Region nachfragen.

Freundliche Grüße & danke für´s Akzeptieren,

Udo Kind

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