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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Guten Tag, ich schreibe hier aus Südfrankreich, habe eine 9

Kundenfrage

Guten Tag, ich schreibe hier aus Südfrankreich, habe eine 9 Jahre alte Shar-Pei Hündin, die leider Übergewicht und Arthrose hat. Bei der letzten Blutuntersuchung wurde festgestellt, dass sie 3 x so hohe Leberwerte hat als normal. Der TA hat Antibiotika und Kortison für 8 und 10 Tage verordnet, ausserdem Diät. Alle anderen Werte sind optimal. Kann mir nur nicht erklären, was Antibiotika und Kortison bei einer Lebererkrankung helfen soll? Wie ist Ihre Meinung? Würde mich so sehr über eine Antwort freuen. Liebe Grüsse von Inge Sternberg
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

Lebererkrankungen haben insbesondere folgende Ursachen:
- erblich
- Belastungen durch Giftstoffe
- nachlassende Widerstandskraft im Alter (9 Jahre ist noch nicht wirklich alt)
- Infektionen; hatte Ihr Hund Fieber?
- Herzerkrankung (Rückstau des Blutes vom Herz in die Leber, ("Rechtsherzinsuffiziens"), Herzuntersuchung sinnvoll
- Lebertumor (evtl. Ultraschall der Leber)

Hunde mit Lebererkrankungen sind
-oft: müde, fressen schlechter oder appetitlos, haben viel Durst.
-manchmal Erbrechen, Durchfall, Fieber, Abmagerung,
-eher selten Gelbsucht (gelbliche Schleimhäute), in fortgeschrittnenen Fällen Wasser im Bauch.

Im Blut sind folgende Werte bzgl. der Leber wichtig: Normalwerte (laborabhängig!)
AST (GOT): < 76U/l
ALT (GPT): <80U7l
alkalische Phosphatase: <141 U7l
gamma-GT: <11 U/l
GLDH : < 9,6 u/l
Bilirubin: < 0,5 mg/dl

Wissen Sie welche Leberwerte 3x so hoch wie normal waren?

Leberwerte können durch Lebererkrankungen selbst erhöht sein, aber auch durch viele außerhalb der Leber liegende Erkrankungen (z.B. Magen-Darm-Erkrankung, Herzerkrankung, Diabetes, Schilddrüsen- und Nebennierenrindenerkankung...)

Sinnvoll wäre es daher, eine Herzuntersuchung, eine weiterführende Blutuntersuchung (Geriatrieprofil, erfasst u.a. Entzündungen und alle wichtigen Organe) sowie eine Ultraschalluntersuchung der Leber durchführen lassen, um möglichst die Ursache für die veränderten Leberwerte zu finden.

Wichtig wäre auch , daß Ihr Hund vom Allgemeinbefinden in Ordnung ist (Appetit, Durst und Munterkeit normal). Wie geht es ihm denn?

Antibiotikum macht nur Sinn bei nachgewiesener bakterieller Infektion (im Blut oft Leukozyten erhöht). Cortison ist bei Lebererkrankungen zwiespältig, kann evtl. bei schlechtem Appetit sinnvoll sein.

Unterstützend könnten Sie für die Leber
- Chelidonium D6 3 x 1 geben (5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette nüchtern, evtl. mit Spritze mit Wasser ins Maul geben
- Legavit (enthält auch Mariendistel, selectavet, Tierarzt, ebenso wie Silymarin oder Legaphyton) geben

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

Tierarzt - Homöopathie und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hier in Frankreich zählen wohl andere Werte, der Leberwert, der hier angezeigt wurde heisst: Phosphases alc.Ul/l, der liegt bei 623, normal wäre 23-212. Können Sie damit etwas anfangen? Die Hündin hat zwar einen dicken Bauch, aber sonst keinerlei Beschwerden, frisst überdimensional gut, Stuhlgang, alles sonst ok. Was soll ich machen? Gruss Inge Sternberg, werde mir die homöopathischen Medikamente besorgen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

ja, benötige ich, auf meine letzten durchgegebenen Leberwerte, noch keine Antwort. Bitte lassen Sie es mich wissen.

Gruss Inge Sternberg

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

ja, habe immer noch keine Antwort, habe nur täglich eine Stunde im Internet, da hier keine flatrate. Bitte antworten Sie dringend!

Gruss Inge Sternberg

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

war beim Mittagessen (bin nicht durrchgehend am PC).

Der Wert ist vermutlich die alkalische Phophatase.

Dieser Wert ist nicht nur bei Lebererkrankungen erhöht (incl.l Gallengangsprobleme), sondern auch bei allgemeinen Infektionen mit Septikämie, Hungern, Cushing (zu viel Cortison im Körper, starker Durst) und auch bei Knochenerkrankung.

Der Wert alleine ist nicht beweisend , daß ein Leberproblem vorliegt.

Insbesondere folgende Möglichkeiten kommen für den dicken Bauch in Frage:
-Gas- und Kotansammlungen, wie oft setzte Ihre Hund vor dem jetzigen Durchfall seinen Kot ab, Blähungen?
-Bauchhöhlenerguss , oft bei Nieren, Leber, Herzproblemen; sehr selten auch infektiös, dann meist hohes Fieber (weit über 39°)
-gefüllte Blase, setzt Ihr Hund Urin normal ab ?
-Organvergrößerung durch
--Entzündung oder
--Tumor, dann meist deutlicher Gewichtsverlust in letzter Zeit, (wenn der Hodentumor wirklich gutartig war, ist eine Metastase von dort so gut wie ausgeschlossen)

Um Organvergrößerung und Bauchhöhlenergüsse ausschließen zu können, ist eine tierärztliche Untersuchung erforderlich (Abtasten, Röntgen und/oder Ultraschall)

Freundliche Grüße & danke für´s Akzeptieren,

Udo Kind

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Danke, all das trifft nicht zu:

Mein Hund setzt normal den Kot ab, keine Durchfälle

Weder Fieber, Herz ok, Nierenwerte ok, Hund setzt normal Urin ab, wurde alles überprüft. Keinerlei Gewichtsverlust, im Gegenteil, hat ständig enormen Appetit, koche Reis mit Huhn für sie. Hoden hat die Hündin nicht, ist putzmunter, nur die Arthrose macht beim Laufen zu schaffen.

Abgetastet wurde sie, ohne Befund.

Warum ist der Leberwert denn nicht beweisend, wenn kein Leberproblem vorliegt? Sie hat auch keine Blähungen. Natürlich müsste man einen Ultraschall machen, aber sie ist sehr dick und da finde ich den Bauch normal, nur die Leberwerte haben mich beunruhigt, die müssen ja von etwas kommen gelle? Wir haben alle anderen Werte durch Blutuntersuchung testen lassen, alle waren im normalen Bereich. Was kann es sonst noch sein? Danke für Ihre Hilfe. Ihre Inge Sternberg.

PS. Der Hund war noch niemals krank und ist jetzt auch putzmunter bis auf die Arthrose, dann will sie nicht viel laufen.

Liebe Grüsse von Inge Sternberg

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

die anderen Möglichkeiten für Eerhöhung der alkalischen Phosphatase habe ich Ihnen ja genannt. Wenn noch weiterer Leberwerte erhöht sind (ALT,AST, GLDH..., siehe erste Antwort), wäre die Sache klatrer. Nur von einem einzigen Laborwert ist der Rückschluss auf sicher ein bestimmtes Organ nur sehr selten möglich. Ein Leberschaden kann aber auf jeden Fall vorliegen, aber um dies sicher zu sagen, sind weitere Leberwerte und Ultraschall/Röntgen erforderlich.

Freundliche Grüße,

Udo Kind

PS: sorry für den Hoden, diesen Textpassus habe ich fälschlich aus einer anderen früheren Antwort mit rauskopiert...