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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Kleintierärztin ist jetzt online.

Meine 7 Jahre alte Hovawarthondin hat mittlere HD D2 und bereits

Kundenfrage

Meine 7 Jahre alte Hovawarthondin hat mittlere HD D2 und bereits im Alter von 16 Monaten waren deutliche arthrotische Veränderungen zu erkennen. Bislang war sie immer ein agiler Hund, ausgesprochen bewegungsfreudig und aktiv. Die li Hintehand ist die mit der schlechteren Hüfte, hier waren auch immer mal wieder Lahmheiten zu sehen bzw. Schonhaltungen.
Seit drei Tagen scheint die rechte Seite ( bislang unauffällig) stark betroffen zu sein. Die hündin belastet nach dem Spaziergang ( 30 Minuten ) das re Bein nicht mehr voll und in der Hüfte ist im Schritt ein Klacken zu hören, wenn sie sitzt entlastet sie die re Hüfte. Beim Treppenlaufen hat sie einen deutlich veränderten Bewegungsablauf, So könnte ich noch diverse Dinge aufzählen. Es muss sehr schmerzhaft sein, sie hat auch ein paar Mal aufgejault - vermutlich beim Strecken der Hüfte - Was kann ich tun bzw was raten sie))
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

wann sind das letzte Mal Röntgenaufnahmen von der Hüfte angefertigt worden? Falls dies schon länger zurückliegt würde ich Ihnen empfehlen noch einmal Röntgenaufnahmen anfertigen zu lassen. Es kann dadurch das Ausmaß der Erkrankung beurteilt werden.

Bei leichten bis mittleren Arthrosen kann man sehr gut mit Cartrophen arbeiten. Dies ist ein Präparat, welches bei Arthrosen eingesetzt wird und sich positiv auf die Bildung von Gelenkschmiere (Synovia), etc. auswirkt. Vielleicht besprechen Sie dies einmal mit dem behandelnden Tierarzt. Hier ein Link über das Präparat Cartrophen:

http://www.albrecht.eu/pdf/produkte_dc/Cartrophen_TI.pdf

Eine weitere Möglichkeit um die Schmerzhaftigkeit zu lindern, da dies vermutlich auch immer wieder durch entzündliche Vorgänge bedingt ist wäre es Blutegel an das betroffene Gelenk anzusetzen. Blutegel geben mit dem "Speichel" schmerzlindernde und entzündungshemmende Substanzen ab, zudem wirkt der "Speichel" blutverdünnend, wodruch die Durchblutung am Gelenk verbessert wird. Ich könnte mir vorstellen, dass man bei Ihrem Hund hiermit sehr gute Erfolge erzielen kann. Einen Blutegeltherapeuten in Iherer Nähe finden Sie unter www.blutegel.de oder einfach mal googeln.

Da die Hündin erst 7 Jahre alt ist wäre Sie mir für die dauerhafte Gabe von Schmerzmitteln noch deutlilch zu jung. Es gibt auch noch die Möglichkeit der Goldakupunktur. Hierbei werden kleine Goldimplantate an relevante Akupunkturpunkte gesetzt, nur dass diese verbleiben und so dauerhaft wirken.

Des weiteren würde ich IHnen empfehlen den Hund einer Tierphysiotherapeutin vorzustellen, da die Probleme Ihres Hundes auch zu Fehlbelastungen und Verspannungen führen, welche man mit gezielen Übungen lösen und auch vermeiden kann.

Bevor therapeutische VErsuche unternommen werden sollten jedoch zunächst akutelle Röntgenaufnahmen angefertigt werden.

Alles Gute für Ihren Hund
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

haben Sie noch eine Frage? Wenn Ihnen meine Antwort weitergeholfen hat würde ich mich übers Akzeptieren meiner Antwort freuen.