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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Hallo,meinem Yorki Susi ist am 19.10.2011 in einer Not-OP

Kundenfrage

Hallo,meinem Yorki Susi ist am 19.10.2011 in einer Not-OP die Gebärmuter sowie die eierstöcke entfern worden. Sie ist seit Frühjahr diesen Jahres Dibetikerin.Die Blutzuckerwerte schwanken heftig. Morgen werde ich wieder ein Blutzuckerprfil erstellen, da ich am Montag wieder einen termin beim Ta habe. Jetzt habe ich gelesen, dass u.U. eine Dosisreduzierung von Canininsulin gegeben ist, da hier eine Gegenregulation des Körpers vorliegne kann. Sie bekommt 2 x täglich 1,2 ml das enstspricht 4,8 Einheiten pro Tag. Sie wiegt 4,5 kg. Mir hat eine sehr liebe Bekannte, die beim einem TA arbeitet den Ratschlag gegeben Weizenkleie unter das Futter zu mischen. Ist dies richtig. Für eine Antwort wäre ich Ihnen sher dakbar. Liebe Grüsse Susi mit Angelika
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

normal ist ein Blutzucker zwischen 70 und 120mg/dl. Der Blutzucker ist sehr stressabhängig. Deshalb sind Werte beim Tierarzt oft erhöht. Auch wenn Ihr Hund sich schnell aufregt sind stärkere Schwankungen im Blutzucker möglich. Hier ist der Fruktosaminwert sehr aussagekräftig, da er den Blutzucker der letzten 3 Wochen repräsentiert. Wie hoch sind denn die aktuellen Zuckerwerte, wie schwer ist Ihr Hund? Wurde auch schon auf Cushing (zu viel Cortison im Körper) und Schilddrüsenhormon T4 untersucht?

Eine Blutzuckermessung durch den Besitzer ist sehr sinnvoll. So werden stressfreie bzw. stressarme Werte gewonnen, außerdem läßt sich im Idealfall ein Tagesprofil eines normalen Tages erstellen. Darauf basieren dann die Empfehlungen für die Insulindosierung.
Auch um die Zeiten einer möglichen gefährlichen Unterzuckerung besser einschätzen zu können, ist die Besitzermessung sehr sinnvoll. Es ist gut, daß Sie vor dem Tierarztbesuch am Montag ein Tagesprofil erstellen.

Normal sind Blutzuckerwerte zwischen 70 und 120 mg/dl. Im Urin ist Zucker nur bei Blutzuckerwerten, die höher als 160 mg/dl liegen nachweisbar. Wenn man keinen Zucker im Urin mehr nachweisen kann, ist dies oft schon ein großer Erfolg der Insulingabe, denn dann liegt der Blutzucker unter 160mg/dl.

Das Präparat "caninsulin" (intervet) wird in den meisten Fällen 1x täglich gespritzt. Es gibt aber einzelne Hunde, die 2x gespritzt werden müssen, da sie ansonsten nicht einstellbar sind. Dese Entscheidung besprechen Sie bitte noch einmal mit Ihrem Tierarzt vor Ort (vielleicht mit dem Hinweis der Aufregung von Mensch und Hund und der Schwierigkeiten bei der Injektion...). .

Von intervet (caninsulin-Hersteller) gibt es auch eine Broschüre für Hundebesitzer, in der alles recht gut beschrieben ist. Evtl. kann Ihr Tierarzt Ihnen eine Broschüre geben. Ob man den gleichen Text auch im Internet runterladen kann, weiß ich nicht, da ich immer die Broschüre mitgebe (bitte ggf. unter http://www.intervet.de/, Tierhalterbroschüre "Aktiv leben mit Diabetes mellitus" nachsehen)

Mehr als gewohnt würde ich nicht füttern. Falls Sie caninsulin verwenden wird das Futter meist auf 2 Mahlzeiten am Tag verteilt, da das caninsulin eine frühwirkende und eine spat am Nachmittag wirkende Komponente enthält (2. Fütterung etwa 8 Stunden Abstand von der Injektion und der 1. Fütterung).
Evtl. könnten Sie eine kleine Menge Futter auch vor der Injektion, die am Morgen stattfindet ,geben, um zu sehen, ob Ihr Hund Hunger hat. Wenn Sie nämlich Insulin gespritzt haben und der Hund frißt dann nichts, ist die Gefahr einer gefährlichen Unterzuckerung sehr hoch.
Allgemein sollten Sie immer Traubenzucker dabei haben, um es Ihrem Hund bei Symptomen eine Unterzuckers (z.B. torkelnder Gang ) geben zu können.

Weizenkleie (1 gestr. Tl / Tag) kann man zur Stabiliesierung versuchen, ist aber leider auch nur ein Versuch

Zum Stressabbau (falls Ihr Hund allgemein "gestresst ist) können folgende Medikamente helfen:
- Zylkene (Intervet, Tierarzt) zunächst für 2 Monate geben, bei Bedarf länger
-das homöopathische Mittel Argentum nitricum D12 2x täglich geben
-Bachblüten-Rescue-Tropfen 3-4 x täglich sowie unmittelbar vor Eintritt eines erregenden Ereignisses

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind


Hallo,