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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
61271470
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Tierarzt-mobil ist jetzt online.

Hallo, unser 10 Monate alter Golden Retriever R de hat heute

Kundenfrage

Hallo,

unser 10 Monate alter Golden Retriever Rüde hat heute morgen meinen Mann gebissen.

Mein Mann hat mir den Vorfall wie folgt geschildert. Unser Hund hat eine Waffeleistüte gefunden und wollte diese fressen. Mein Mann hat es gesehen und ist zu ihm und hat es mit AUS versucht, aber er hat sie nicht los gelassen. Dann hat mein Mann ihm das Maul aufgemacht und ist mit der Hand rein und hat die Waffel rausgenommen und der Hund hat in dem Moment zugebissen...

Wir haben sonst keine wirklichen Probleme mit ihm und er ist unser Sonnenschein und macht uns sehr viel Freude, aber da wir keine erfahrenen Hundebesitzer sind, sondern das unser erster Hund ist, bin ich sehr unsicher.

Ich würde ja denken, er hat seine Beute verteidigt und so seinen Unmut geäussert, aber es gibt ja im Internet viele "Experten" die in Foren tolle Ratschläge geben....

In der Hoffnung auf eine Antwort,

RB
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

das sind so die Probleme, mit denen man sich als "Hundeanfänger" leider erst vertraut machen muß.
Zunächst einmal : das Ignorieren bringt nur für den ersten Moment direkt nach dem Ereignis etwas. Alles, was später geschieht kann der Hund gar nicht mehr mit seinem Fehlverhalten verknüpfen.
Die Verteidigung einer Beute sollte bei einem gut sozialisierten Hund innerhalb seines Rudels - und zudem gegenüber einem Ranghöheren - absolut tabu sein.
Dieses Problem können Sie aber nicht in der Situation selbst lösen. Es ist aber für ein harmonisches Zusammenleben absolut wichtig die Rangfolge festzulegen.
Der Hund darf im Sinne der Rangfolge nie an erster Stelle kommen (Durch-die-Tür-gehen, Fütterung, Sich-etwas-nehmen). Sie müssen jeden Tag kleine Übungen machen, bei welchem der Hund das auf spielerische Art lernen kann:
z.B. mit einem Lieblingsspielzeug spielen, es auch apportieren lassen, und es gegen Leckerchen "tauschen". So kann der Hund lernen, daß es sich lohnt etwas herzugeben. Außerdem sollte er von der Straße auch nur etwas auf Kommando nehmen (auch das braucht seine Zeit). Wichtig ist auch das Spiel von Ihrer Seite aus zu beenden, nicht darauf warten, daß der Hund das Interesse verliert.
Grundsätzlich muß der Hund einfach lernen, daß es sich gar nicht lohnt seinen Besitzer zu beissen.(z.B. bei der Eistüte hätte er gelernt haben können, daß es früher immer etwas viel tolleres gab als die Eistüte - seine Lieblingsleckerchen. Nach und nach muß man dann natürlich die Leckerchen zugunsten von Lob abbauen. Er würde auch lernen, daß Beissen Konsequenzen hat - nämlich Sanktionen, die aber sofort erfolgen müssen; z.B. als kurze Unterordnungsübung) Auf diese Art muß der Hund nichts vor Ihnen verteidigen - Sie stehen ja dann ohnehin über ihm - und da lohnt es sich nicht (weil er im Rudel derb zurecht gewiesen werden würde, würde er versuchen den Ranghöheren anzugreifen).
Man muß sich nur immer wieder klar machen, daß der Hund ein Rudeltier ist - und wie ein Rudel funktioniert. Es gibt eine Hierarchie - aber die gibt es nicht umsonst, die muß man sich erarbeiten.
Am einfachsten sind Hunde zu erziehen, die gerne Leckerchen nehmen oder ein absolutes Lieblingsspielzeug haben. Sie brauchen dann fast nie eine negative Rückmeldung, sondern fast immer nur Bestätigung für positives Verhalten.
Sie sollten grundsätzlich die Übungen (2-3xtgl. für 10 Minuten ist absolut ausreichend, länger kann der Hund sich nicht konzentrieren) mit einem positiven Ergebnis abschließen. Manchen Sie als letztes eine Übung, die der Hund nicht beherrscht, ist es sinnvoll ihn zum Abschluß etwas ganz einfaches machen zu lassen, wofür Sie ihn loben können. Somit ist das Training für den Hund etwas Positives.
Der Hund hat heute nicht wirklich gebissen - er wollte es meiner Meinung nach sogar vermeiden, aber es wichtig, daß Sie einfach jeden Tag mit ihm üben.
Gute Übungen sind es z.B. auch, wenn Sie ihm in die Ohren sehen, die Zähne kontrollieren, oder Fiebermessen. Alles das sollte ein Hund zulassen (das macht es überdies später auch dem Tierarzt leichter...)

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren, indem Sie auf das grüne Feld „Akzeptieren“ klicken.

Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen.

Vielen Dank XXXXX XXXXX !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke



Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.

Die angesprochenen übungen machen wir fast täglich... in die Ohren gucken, Zähne putzen, Spielzeug hergeben, Essen wegnehmen... alles das ist überhaupt kein Problem mit ihm. Aber immer mache ich diese Sachen mit ihm.

Mir ist leider noch nicht ganz klar, warum er gebissen hat. Können Sie darauf noch einmal genauer eingehen?
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
wichtig ist, daß der Hund bei jedem Familienmitglied die gleiche Akzeptanz zeigt.
Gebissen hat er, weil er unterdessen geschlechtsreif ist, und seine Kräfte am ehesten an einem männlichen Familienmitglied misst.
Es ist offensichtlich nicht klar, daß Ihr Mann im Rang über dem Hund steht. Der Hund hat sich aus seiner Sicht richtig verhalten. Er hat seine Beute nicht losgelassen, weil es Ihrem Mann an dieser Stelle nicht zustand diese zu bekommen, da der Hund im Rang über ihm steht. Da Ihr Mann darauf "nicht gehört hat" hat er logischerweise gebissen. Evtl. hat er zur Warnung vorher noch etwas geknurrt. In diesem Moment darf Ihr Mann ihm eigentlich nichts wegnehmen, will er nicht gebissen werden.(Ich würde es auch nicht empfehlen, weil es nur die Stellung des Hundes bestätigt. Kurz nach einem Biß macht vermutlich niemand Übungen zur Unterordnung)
Deshalb muß das Ganze völlig losgelöst von einer solchen Situation geübt werden. Zum Beispiel durch die beschriebene "Tauschübung". Es führt dazu, daß der Hund erstens kommt, wenn man ihn ruft, und daß er das, was er hat, sogar gerne übergeben möchte, weil er ja ein Leckerchen oder ein Lob bekommt.
Es ist ein Rüde - und ein geschlechtsreifer Rüde wird immer mal wieder versuchen, besonders Ihrem Mann seinen Rang streitig zu machen. Das ist normal, nur er darf damit nicht durchkommen. Ein hoher Rang ist leider nichts statisches, sondern muß immer wieder bestätigt werden. Es gibt sehr häufig Situationen, die bereits für jemanden mit Hundeerfahrung absehbar sind - Sie als Anfänger müssen da erst etwas reinwachsen.
Übungen zur Unterordnung (wie auf dem Hundeplatz) eignen sich oft nach Fehlverhalten, um dem Hund klarzumachen, daß er nicht Sie erzieht, sondern umgekehrt.
Zudem ist es wichtig stets zuerst durch die Tür zu gehen (es spricht z.B. auch nichts dagegen, daß der Hund erst "Sitz" macht, und nur auf Kommando durch die Tür geht), den Hund als letztes zu füttern (z.B. auch erst nach dem Kommando "Nimm") und ihm sein Spielzeug auch mal gezielt wegzunehmen, ohne groß etwas dazu zu sagen. Knurrt der Hund dann, sollten Sie nicht insistieren, sonst beißt er wieder.
Beim Futter sollte es irgendwann genauso laufen - Sie können ihm auch mal etwas wieder wegnehmen, ohne daß er sich dazu äußert. Sagt er nichts, ist das Lob aber ganz wichtig !! (das wird meist vergessen, und man versucht eine zu strenge Erziehung)
Ich denke, daß Sie mit dem Apportieren den meisten Erfolg haben werden, weil viele brauchbare Elemente darin enthalten sind. Wichtig ist, daß Sie beide mit dem Hund üben. Versuchen Sie ihn und sich nicht zu überfordern - auch das passiert sehr leicht, wenn man alles auf einmal erreichen möchte. Erziehung ist leider immer ein langwieriger Prozeß und nicht bei jedem Hund irgendwann abgeschlossen.
Was heute passiert ist, ist sehr unangenehm, aber Sie sollten es als einen "Warnschuß" werten - mehr ist es nicht. Wenn Sie jetzt genügend Geduld aufbringen, wird so eine Situation erst gar nicht wieder aufkommen. Man kann häufig versuchen Situationen zu umgehen, wenn man vorher weiß, daß der Hund nicht hören wird, oder sogar droht.
Bevor Sie keine weitergehenden Übungen gemacht haben, würde ich dem Hund auch nicht versuchen etwas wegzunehmen.

Ich hoffe Sie behalten die Geduld - es ist nicht immer leicht, aber kaum etwas ist unmöglich !
Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wenn Sie keine Fragen mehr haben, bitte ich zu akzeptieren, damit ich aus dem von Ihnen gezahlten Vorschuss für meine Arbeit bezahlt werde.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung .

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke

Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie noch zusätzliche Fragen ? Wenn nicht bitte akzeptieren ! Vielen Dank XXXXX XXXXX
Ich glaube ich habe Ihnen durchaus umfangreich geantwortet.

Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung: 20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
Tierarzt-mobil und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo - vielen Dank XXXXX XXXXX Antworten...

Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg, denn die beschriebenen Dinge machen wir bereits, werden aber versuchen, sie wieder regelmässiger zu üben.

Danke XXXXX XXXXX Weg und nun klicke ich sofort auf akzeptieren...

Experte:  Tierarzt-mobil hat geantwortet vor 5 Jahren.
danke und alles Gute !

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