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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Guten Abend! ich habe eine Frage was das invasive Adenokarzinom

Kundenfrage

Guten Abend!
ich habe eine Frage was das invasive Adenokarzinom der mamma mit zentraler Nekrose betrifft.
Unsere Hündin , ca 8 Jahre alt, (wir haben sie vor 5 Jahre aus Tierheim geholt, deswegen wissen wir nicht genau wie alt sie ist) hat diese Diagnose am 16.06.2010 bekommen. Anschliessend wurde die Extirpation eines erbsen grosses Tumor durchgeführt.
Jetzt wurden neuen Tumoren festgestellt, in gleiche Grösse und wir können uns nicht entscheiden erneut für eine neue Operation... aus der human Medizin weiss ich selber das manchmal solche Operationen das Ende näher kommen lassen...Unsere Süse ist putzmunter, verhält sich total normal und DAS macht uns zu schaffen was die Op-Entscheidung betrifft. Wir wollen nicht dass sie dannach einen langen Leidensweg hat, so wie mann aus der Humanmedizin kennt.
Ich weiss nicht ob sie uns richtig verstehen können: wir wollen das es ihr gut geht, das sie spass an Leben hat, aber wir wünschen ihr nicht eine Zeit mit immer kommende Operationen und anderen Massnahmen die eigentlich die Freude am Leben rauben!!!
für Ihre Hilfe bedanken wir uns ganz herzlich in vorraus!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,

 

Ihre Bedenken bzgl einer nochmaligen Operation kann ich gut verstehen.

 

Andererseits ist Ihre Hündin mit 8 Jahren noch jung und bei einem Adenokarzinom handelt es sich um einen bösartigen Tumor. Diese sollten möglichst operiert werden, damit keine Metastasen entstehen.

Ich würde noch mal zu einer OP raten (evtl. Entfernung der ganzen Milchleiste, wenn es viele kleine neue Knoten sind), außer Ihr Hund wäre nicht mehr operationsfähig oder es lägen Metastasen in der Lunge vor (bitte Lunge röntgen lassen). .Vor einer möglichen OP wäre die Erstellung eines "Geriatrischen Profils" (=Blutuntersuchung, die alle wichtigen Organe sowie das Blutbild erfasst) und eine Herzuntersuchung (zu Mindest Abhören) sinnvoll. Wichtig ist (insbesondere bei bösartigen Knoten) auch die Kontrolle der zum Gesäuge benachbarten Lymphknoten sowie bei bösartigen Knoten vor einer OP die Kontrolle der Lunge auf Metastasen.

Bösartige Knoten wachsen leider oft infiltrativ (in andere Gewebe hinein) und schnell (Haut platzt oft über den Knoten auf), dies würde für Ihren Hund auch Leid und langwierige Behandlungen (oder die Entscheidung zur Euthanasie) bedeuten.

 

Erbsengroß ist nicht sehr groß, wachsen die Knoten in schnellem Tempo? (dann auf jeden Fall operieren!) oder bleiben Sie in etwa gleich? (dann braucht man nicht unbedingt sofort operieren).

 

Unterstützend (aber keinesfalls einen Tierarztbesuch ersetzend) können Sie Folgendes tun:

-Conium D6 3xtäglich 1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli (direkt ins Maul oder mit etwas Wasser mit einer Spritze geben), v.a. bei gutartigen Knoten

-Tarantula D6 ist ein lohnenswerter Versuch bei bösartigen Knoten, das Wachstum ein wenig zu bremsen.

 

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

Udo Kind

 

 

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