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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Kleintierärztin ist jetzt online.

Guten Tag, welches Medikament ( Namen, Hersteller) gebe ich

Kundenfrage

Guten Tag,
welches Medikament ( Namen, Hersteller) gebe ich meinen Hunden nach zu kurzer Behandlung der juckenden Hautreizung? Die brennenden ,kahlen Stellen nehmen zu. Unter Pyodermie fand ich keine hilfreiche Medikamentierungsempfehlung.
Unsere Golden Retriever, beide ein Jahr und einen Monat alt, wiegen 26,bzw. 27 Kilo.
Mit freundlichem Gruß
Hans Georg Krah
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

hat Ihr Tierarzt Ihnen eine Ursache für die Hautveränderungen genannt bzw. was wurde untersucht?

Ich nehme an, dass Ihr Tierarzt dem Hund ein Kortisonpräprat oder eventuell auch ein Antibiotikum gegeben hat. Da die Stellen aber immer wieder auftreten würde ich vor der erneuten Medikamentengabe erst einmal eine genaue Diagnose finden.

Für die Veränderungen kommen verschiedene Ursachen in Betracht. Bei so jungen Hunden und immer wieder an anderen Stellen auftretenden Hautveränderungen würde ich als erstes an Milben (Demodex, Sarkoptes) denken. Diese lassen sich leider nur über Hautgeschabsel nachweisen. Hierzu muss an mindestens 7 betroffenen Hautstellen so tief geschabt werden, bis leichte kapilläre Blutungen auftreten. In den so angefertigten Ausstrichen kann man dann die Milben nachweisen. Die Behandlung von Milben ist sehr erfolgreich aber langwierig. Häufig ist eine Behandlung über mehrere Wochen bis Monate notwendig. Gute Erfahrungen habe ich hier mit oral verabreichtem Ivermetin (Ivomec) gemacht.

Auch eine Allergie kommt aus Auslöser für die Hautveränderungen in Frage. Hier hilft zumindest kurzfristig ein Kortisonpräparat. Eine Dauerlösung ist dies aber nicht. Haben Sie vielleicht in letzter Zeit bzw. vor Auftreten der Symptome das Futter gewechselt? Eine Allergie kann man über einen Allergietest nachweisen für den man lediglich ein wenig Blut benötigt.

Auch eine bakterielle Infektion der Haut oder ein Pilz wäre denkbar. Hierzu wäre es sinnvoll einen Abstrich im Labor untersuchen zu lassen.

Aufgrund des Alters Ihrer Hunde würde ich jedoch zuerst einen Milbenbefall ausschließen lassen.

Alles Gute für Ihre Hunde
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Habe die weiteren Informationen wohl an falscher Stelle eingegeben. Also:

Die Erstbehandlung war eine Antibiootikumgabe nach Aussage des Arztes.

Es wird unserer Einschätzung nach wohl Demodex sein, da die Milben sich bei den offenen Stellen durch Behandlung mit Microorganismen vertreiben lassen und die Wunden heilen und auch Fell nachwächst, jedoch die Ursache nicht behoben wird, da immer neue Stellen aufbrechen.

Die Hunde werden mit Pansen ernährt, bekommen einmal in der Woche Rindfleisch/Knochen und täglich einen Löffel gemahlenes und eingeweichtes Demeter-Getreide mit Obst und einem Löffel kaltgepresstem Öl.

Zweimal gab ich die erweiternden Infos weiter, der Klick auf dem Experten antworten blieb erfolgloc!!

Ich versuche ein letztes Mal den Kontakt wahren.

Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

vielleicht liegt hier ein kurzfristiges Problem bei Justanswer vor, jetzt habe ich Ihre Antwort aber erhalten ;-)

So wie Sie es beschreiben würde ich auch am ehesten an Milben denken. Man kann auch auf Antikörper im Blut testen, allerdings gibt dies keine Aussage darüber, ob der Hund aktuell infiziert ist oder die Erkrankung bereits durchgemacht hat.

Ich würde Ihnen empfehlen ein Hautgeschabsel machen zu lassen. Man kann den Hund dann gezielt behandeln und hat dann meist auch nach kurzer Zeit Ruhe vor dem endlosen Juckreiz.