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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

mein hund zuckt im gesamten r ckenbereich, wenn er in ruhe

Kundenfrage

mein hund zuckt im gesamten rückenbereich, wenn er in ruhe ist, so stark, dass sich der ganze hund bewegt. ihn scheint es nicht zu stören. zusätzlich hat er probleme, seine zunge zu kontrollieren, wenn er länger in einer position lag, d.h. wenn er dann den kopf hebt, um z.b. die hand abzulecken, leckt er zu der seite raus, auf der er lag. dies gibt sich erst nach ca. 2 min.
muss ich damit zum neurologen, kann das was schlimmeres sein?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

eine neurologische Untersuchung wäre sicher sinnvoll. Wie alt ist Ihr Hund denn jetzt?

 

Prüfen Sie bitte Folgendes:

- rektal die Temperatur (normal 38°-39°)

- die Schleimhautfarbe (sollte rosa sein wie bei uns)

- die Beweglichkeit (ist er sonst normal munter, kann sich normal bewegen)

- insbesondere Beweglichkeit des Kopfes, kann er den Kopf normal beim Fressen senken?

 

Bitte kontrollieren Sie auch einige Reflexe:

- Lid- und Hornhautreflex: Annäherung oder leichte Berührung führ zu sofortigem Schließen des Auges

- Pupillarreflex: Licht führt zu beidseitig gleichem Verengen der Pupillen, Dunkelheit zu Vergrößerung

- Patellarreflex (Reaktion auf Schlag auf Kniescheibensehne, normale Reaktion: Bein schnellt nach vorn)

- Analsphinkterreflex (Reaktion auf Berührung des Afters, normal: Verschluss des After)

-Fähigkeit des Schwanzbewegens (kann Ihr Hund den Schwanz normal bewegen?)

- Korrekkturreflex: im Stehe: Pfoten der Hinterbeine beugen (Oberseite der Pfote zum Boden) Normal: Hund nimmt sofort wieder normale Stellung ein

--Zwischenzehenreflex: festes Kneifen der Zwischenzehenhaut: Normal: soll zu Anziehen des Beines führen

--Fußungsreflex (falls vom Gewicht her möglich): Hund hängend (Kopf oben) mit Hinterbeinen, Fußrückenseite gegen Tischkante führen, Normal: Hund soll sofort mit dem Fuß versuchen auf den Tisch zu treten

 

Wenn Sie bei diesen Prüfungen normale Reaktionen haben, dürfte es wahrscheinlich keine schweren neurologischen Probleme geben. Bei Auffälligkeiten bitte baldmöglichst tierärztliche Untersuchung. Dann könnte es z.B. Probleme an einer Bandscheibe oder im Gehirn geben. Auch Stoffwechselstörungen (z.B. Unterzuckerung) oder Infektionen wären als Ursache möglich.

 

Zittern kommt außerdem insbesondere vor bei:

-Erregung, Angst, Erschöpfung, Kälte; bei manchen Hunden (v.a. Terriern) liegt eine hohe Grunderregung vor, sodaß das Zittern immer wieder mal auch ohne ersichtlichen Grund auftritt

-Mineralstoffwechselerkrankungen: insbesondere Kaliummangel/ -überschuß, Calciumüberschuß,

-Vergiftungen (selten)z.B. Schneckenkorn, Giftpflanzen, Insektizide, Haushaltsmittel)

-Schmerzen, Wirbelsäulenerkrankungen (dann würde Ihr Hund aber nicht in der Regel normal laufen)

-Gehirnerkrankungen (dann normalerweise viele weitere Veränderungen)

-Sauerstoffmangel durch Herzfehler oder zu wenig rote Blutkörperchen (dann würden bläulich-blasse Schleimhäute, Kurzatmigkeit, schnelle Erschöpfung etc. auffallen)

 

Bitte lassen Sie eine Blutuntersuchung anfertigen (Geriatrisches Profil, Blutuntersuchung, die alle Organe, den Mineralstatus sowie Blutbild umfasst) und eine vollständige neurologische Untersuchung durchführen (u.a. Reflexprüfung).

 

Unterstützend können Sie folgendes tun (ersetzt aber keinesfalls einen Tierarztbesuch!):

-als homöopathische Mittel Cuprum D6 und Zincum D6 je 1x täglich geben. (5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette nüchtern mit Spritze mit etwas Wasser ins Maul geben), außerdem Hypericum D6 3x tgl. (Nervenfunktion stärkend)

- im Anfall (besonders starkes Zucken): Belladonna D6 alle 2 Minuten sowie alle 10 Minuten (bis wieder alles normal) 5 Bachblüten Rescue-Tropfen (angstreduzierend).

-B-Vitamine (als Tabletten oder Tropfen, z.B. Vitamin- B- Komplex -ratiopharm (1Tabl. / 25 kg) oder VMP-Tabletten vom Tierarzt)

 

Evtl. könnte man auch einfach mal Karsivan geben (intervet, Tierarzt), ein Mittel, das die Gehirndurchblutung, die allgemeine Durchblutung und die Nervenfunktion bei (älteren) Hunden verbessert.

 

Ich hoffe, dass ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

Udo Kind

 

Tierarzt - Homöopathie und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen dank für die schnelle antwort! der hund ist 4,5 Jahre. die symptomatik ist nicht neu und auch nicht extrem akut, sondern existiert schon länger, es konnte nur keiner bisher etwas genaues dazu sagen.
es ist auch wirklich mehr zucken als zittern. -als wenn man selber muskelzucken z.b. am augenlid hat, nur großflächig und stärker.
temperatur, schleimhaut, etc. sind normal, alle reflexe wurden nicht geprüft, aber die geprüften waren auch ok..
er hat jetzt noch (für ihn) starken haarausfall, was doch eigentlich für stoffwechsel sprechen würde, oder? Letztes geriartirisches Blutbild war im Mai, Leberwerte waren erhöht, aber niemand wußte wieso.
Nach aussage von 2 tas hat der hund ausserdem eine schilddrüsen-unterfunktion, bekommt deswegen seit ca. 1 jahr forthyron. die anderen symptome traten aber schon deutlich früher auf.
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

Folgende Ursachen kommen für Haarausfall u.a. in Frage:

 

1. Haarausfall mit Juckreiz:

-Hautparasiten (v.a. Milben, seltener Läuse, Haarlinge (man sieht viele kleine "Schuppen"); Diagnose durch Hautgeschabsel (mikroskopische Untersuchung von ein wenig mit Skalpell abgeschabter oberer Hautschicht) oder "diagnostische Therapie" z. B. mit stronghold (pfizer) oder advocate (Bayer), wirken gegen Milben

-bakterielle (dann meist stark riechende, manchmal eitrige) Hautentzündungen (oft Antibiose erforderlich),

-Allergie (z.B. Hausstaubmilben...) es gibt Bluttests zur Diagnose, evtl. spätere Hyposensibilisierung durch Injektionen, relativ teuer

-Futtermittelallergie (Diagnose meist durch Fütterungsversuch, Wirkung einer Diät merkt man oft erst nach bis zu 8-10 Wochen, Aussagewert der Blutuntersuchung Nutridex umstritten),

- Autoimmunerkrankungen (sehr selten)

-Hautpilz (Abstrich, meist kein starker Juckreiz, aber falls sekundär Bakterien dazukommen schon)

 

2. Haarausfall ohne oder mit nur wenig Juckreiz

-hormonellen Ursachen

. --(Schilddrüsenerkrankung (sowohl Über- als auch Unterfunktion)

- -- Diabetes mellitus (erhöhter Durst).

- Stoffwechsel- oder Organkrankheiten (entsprechende weitere Symptome, z.B. erhöhter Durst, evtl. noch mal Blutuntersuchung machen lassen, auch ob Schilddrüsenwert T4 ok, ), dabei werden auch die wichtigsten Mineralien mituntersucht

 

- Mangel z.B. an essentiellen Fettsäuren, Sinnvoll ist in diesem Fall die Zugabe von Leinöl oder Lachsöl (gibt es in Kapseln in der Drogerie) zum Futter. Bei der Fütterung von kommerziellem Hundefutter kommt es nur selten zu anderen Mangelerscheinungen wie z.B. Vitamin A oder E bzw. Biotin oder Zink.

 

- starke Verwurmung, wann war die letzte Entwurmung?

 

- Dermatomykose (Pilzerkrankung), meist bestimmte Bereiche stärker betroffen (kann aber auch mal diffus sein), oft Schuppen, roter Randbereich, Diagnose durch Abstrich und Pilzkultur

 

Als erstes würde ich insbesondere bei vorliegendem Juckreiz baldmöglichst zunächst auf Hautparasiten untersuchen bzw. behandeln lassen. Falls eher wenig Juckreiz vorliegt, würde ich auf jeden Fall bei einer Blutuntersuchung auch die Schilddrüsenwerte nachkontrollieren, bei der Haut sollte man auf Pilzerkrankungen (Schuppen, roter Rand?) und hier insbesondere auch auf Mallassezien untersuchen.

In manchen Fällen liegen auch psychische (Mit-)Ursachen, (Hund relativ oft im "Stress"?) oder auch - sehr selten - chronische Vergiftungen (z.B. Schwermetalle, sehr unwahrscheinlich) vor.

 

Unterstützend könnten folgende Maßnahmen helfen:

-Shampoonieren der Haut mit veterinärmedizinischen Shampoos:

z.B. Malacep, falls Mallassezien mitbeteiligt sind

-Phytotherapie: falls irgendwo auffällige Stellen: Zur Reizlinderung eignet sich Cuticare-Hautbalsam (cp-pharma),

-Homöopathisch könnte man den Hautstoffwechsel durch die Gabe von 2x tgl. Sulfur D6 unterstützen, Silicea D6 3x 1Tablette ist oft gut bei Haarausfall (1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli direkt ins Maul oder mit Spritze mit etwas Wasser eingeben), die genaue Mittelwahl richtet sich aber nach einer kompletten homöopathischen Anamnese.

 

-bei Juckreiz: Futterumstellung: zur Senkung der Reizschwelle, evtl. liegt bei Ihrem Hund eine den Haarausfall untersützende Flutterallergie vor (v.a. falls Juckreiz vorliegt); Selbst kochen: bisher nicht verwendete Komponenten, gut ist oft auch das Futter zd-ultra allergen-free der Firma Hills) müssen 8-10 Wochen konsequent (absolut nichts anderes füttern!)durchgeführt werden

-Zur Unterstützung des Hautstoffwechsels außerdem ein Vitamin B-haltiges Vitaminpräparat (z.B. VMP-Tabletten, Pfizer; falls Diät versucht wird, wäre Viamin-B-Komplex-ratiopharm besser) für 4 Wochen (was ich Ihnen ja auch schon wegen dem Zucken empfohlen habe)

- essentielle Fettsäuren (z.B. Viacutan, Boehringer, Tierarzt) , auch Omega-3-Kapseln vom aldi wären möglich.

 

Falls Ihr Hund gestresst wirkt, wären Bachblüten-Rescue-Tropfen 4x täglich 4 Tropfen mit Wasser hilfreich, außerdem könnte man ein beruhigendes DAP-Halsband (Pheromonpräparat) sowie zylkene (enthält beruhigende Stoffe aus Milch) einsetzen

 

Freundliche Grüße & danke für´s Akzeptieren und den Bonus,

 

 

Udo Kind

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen dank! freundliche grüße aus hamburg!
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.
Freundliche Grüße zurück & schönes Wochenende!