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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
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Kleintierärztin ist jetzt online.

mein kleiner pinscher, 5 jahre alt, er hat ein ganz gro es

Kundenfrage

mein kleiner pinscher, 5 jahre alt, er hat ein ganz großes problem mit seinen pfoten. ab märz bis ende september, hat er immer das gleiche problem, er leckt an seinen pfoten dauerhaft, sie sind total offen. nach jedem gassigehen reinige ich seine pfoten, danach muß ich den trichter aufsetzen. in meiner verzweiflung habe ich verschiedene crems ausprobiert, auch vom tierarzt verordnete, es wird nicht besser. jede berührung tut ihm auch weh, es stimmt mich total traurig, was soll ich tun?

Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

da die Probleme Ihres Hundes immer in den Sommermonaten auftreten würde ich zunächst an eine Allergie denken.

Bei den Allergien unterscheidet man zwischen Allergien gegen inhalative Allergene (Gräser, Milben, alles was kreucht und fleucht) und Futtermittel. Da die Probleme Ihres Hundes in den Sommermonaten auftreten ist eine Allergie gegen Gräser oder ähnliches wahrscheinlich.

Allergien kann man über einen Allergietest diagnostizieren, für den man lediglich etwas Blut benötigt - mit Blutentnahme kostet dies ca. 80 - 100 Euro. Sollte der Hund als allergisch getestet werden kann man in einem zweiten Schritt untersuchen lassen, gegen was der Hund genau allergisch ist.

Es gibt auch die Möglichkeit dem Hund für 1 - 2 Wochen ein Kortisonpräparat zu verabreichen. Im Fall von Allergien verbessern sich die Symptome meist schlagartig, während sie bei Milben oder Pilzbefall gleich bleiben oder sich sogar nach einiger Zeit verschlechtern.

Alternativ kommen Herbstgrasmilben als Ursache in Frage. Diese erkennen Sie als winzige gelbe Pünktchen auf der Haut bzw. im Fell der Pfoten.

versuchen Sie einem Befall mit Grasmilben möglichst gut vorzubeugen. Sollten Sie einen Garten haben sollten Sie das Gras möglichst häufig mähen, da die Larven an den Grasspitzen sitzen. Den Rasenschnitt sollten Sie außerhalb des Gartens entsorgen. Versuchen Sie hohes Gras und Wiesen mit viel Tierbestand zu meiden.

Auf homöopathischer Ebene kann man es mit dem Einpudern der Pfoten mit Schwefelblütenpulver versuchen. Es gibt auch homöopathische Präparate die der Tierarzt spritzen kann, hier eignen sich z.B. Alleosal und Dermisal. Globuli sind mir in diesem Zusammenhang keine bekannt.

Wenn es zu Milben gekommen ist, gibt es leider kein richtiges Antiparasitikum. Sie sollten aber auf jeden Fall ein Spot on Präparat (Frontline, etc) anwenden, da es eine gewisse Wirkung gegen Grasmilben hat. Auch Shampoos mit antiparasitischen Wirkstoffen schaffen eine gewisse Linderung. Bei starkem Befall können Sie die Stellen mit 70% igem Alkohol (Ethanol, Isopropanol) abreiben bzw. die Pfoten darin baden und ein juckreizstillendes Medikament (Fenistil,..) auf die betroffenen Stellen auftragen. Dies aber bitte nur, wenn keine wunden Stellen vorhanden sind.

Es gibt antiparasitäre Sprays, welche in der Apotheke erhältlich sind, allerdings darf der Hund diese nicht ablecken, weshalb sie für Hunde nicht wirklich geeignet sind.

Alles Gute für Ihren Hund

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

meine frage,

wie verhalte ich mich mit dem gassigehen? ich versuche schon einen gebrauchten buggy zu organisieren, er will ja mit den 4 anderen hunden immer mit, durch den ewigen trichter ist er ja schon ein totaler außenseiter.

soll er mit seinen schmerzen gassi gehen?

SOLL ICH IHN VERBINDEN ? (beim gassigehen)

1-2 wochen kortisonbehandlung , was können diese tage so lange sein ohne ein resultat.

gibt es diese grasmilben schon ab märz? wir befinden uns überwiegend im wald, dort wächst allerdings auch gras.

 

Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

sollte es sich um eine Allergie handeln bessern sich die Symptome nach einer Kortisongabe innerhalb weniger Tage. Man sollte dies nur nicht unbedingt länger als 2 Wochen geben, damit keine negativen Nebenwirkungen auftreten. Es ist im Grunde nur ein Hinweis auf eine Allergie,wenn die Symptome sich bessern.

Haben Sie es schon einmal mit Pfotenschuhen versucht? Diese können Sie einfach über die Pfoten ziehen wenn Sie spazieren gehen oder der Hund sich an den Pfoten lecken will.

Die Herbstgrasmilben kommen teilweise auch schon im März vor, wenn die Außentemperaturen mild sind.

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