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Kleintierärztin
Kleintierärztin, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 3376
Erfahrung:  Tierärztin seit 2004, derzeit tätig in Kleintierklinik, Blutegeltherapeutin
47154271
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Hunde hier ein
Kleintierärztin ist jetzt online.

Guten Abend,unser Hund ein Sheltie von 14 Jahren hatte am

Kundenfrage

Guten Abend, unser Hund ein Sheltie von 14 Jahren hatte am 13.06 einen schweren Epileptischen Anfall (so sagte der Arzt). Es begann gegen 01:00 Uhr Nachts er stand auf und lief vom schlafzimmer ins Bad mit sehr einer sehr schwankenden bewegung als wäre er betrunken. Er viel im Bad auf die Fliesen und fing stark an zu zittern, speichel trat aus, urin und kot konnte er nicht mehr halten. Wir haben uns den Hund geschnappt und sind so schnell wie möglich zum Notdienst. Der Arzt sagte uns es wäre ein Epileptischer Anfall. Was uns jedoch sehr ungewöhnlich vorkamm er spritze ihm unmengen Valium aber keine besserung das zittern hörte immer nur für wenige minuten auf. Nach zwei stunden hatten wir beschlossen unseren Hund zu erlösen weil es nur noch schlimmer wurde er find an laut zu schreien und zu jaulen. Können Sie uns sagen warum der Anfall so lange gedauert hat und kein ende fand? War es ein anfall? Hätte unser Hund danach noch normal Leben können oder hätte er irgendwelche schäden davon gehabt? MfG M.L.

Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

es tut mir sehr leid, was mit Ihrem Hund passiert ist. Epileptiforme Anfälle kommen bei älteren Hunden meist als Folge einer Tumorerkrankung vor, hier kommen neben Hirntumoren auch Tumormetastasen in Frage. Auch eine Unterzuckerung oder eine Nierenerkrankung können zu solchen epiliptiformen Anfällen führen. Eine klassische "Epilepsie" kommt bei so alten Hunden normalerweise nicht vor, diese tritt schon in jüngeren Jahren auf.

Was ich mir bei Ihrem Hund auch vorstellen könnte ist, dass er eigentlich an einer Herzinsuffizienz gelitten hat. Dies kommt bei älteren Hunden häufig vor. Das Herz muss pro Minute eine bestimmte Menge sauerstoffreiches Blut durch den Körper pumpen, damit alle Organe ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Wenn das Herz nun aus irgendwelchen Gründen (Herzklappenfehler, Abbau der Muskulatur, etc.) nicht mehr in der Lage ist dieses Herzminutenvolumen zu erreichen kommt es zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff und der Hund versucht dies mit hecheln auszugleichen und möchte sich häufig nicht bewegen bzw. wirkt matt. Gerade bei Aufregung kommt es dann häufig zu husten. Herzinsuffizienzen sind gerade bei älteren Hunden weit verbreitet, aber in der Regel gut behandelbar. Weitere Symptome für eine Herzinsuffizienz können beispielsweise häufigeres Husten (insbes. nach Anstrengung), nächtliche Unruhe oder auch starke Abgeschlagenheit nach Spaziergängen sein. Es müssen aber nicht alle Symptome auftreten.

In Folge einer Herzinsuffizienz kommt es zu einer Sauerstoffunterversorgung unter anderem des Gehirns, was zu Krämpfen führen kann.

Ist einmal eine Röntgenaufnahme vom Brustkorb gemacht worden?

Das Blut im Stuhl könnte auch von einem blutenden Tumor stammen, dies würde zu der leider häufigsten Ursache für solche Krämpfe (siehe oben) passen.

Der Zustand, in dem sich Ihr Hund befunden hat, nennt man Status epilepticus. Dieser Zustand ist häufig nur schwer zu durchbrechen, Diazepam (Valium) hilft hier häufig nur kurz oder unzureichend, häufig kann man diesen Zustand nur durch die Gabe von Epilepsiemedikamenten (Phenobarbital) durchbrechen - je nach Ursache der Krämpfe kann es aber leider passieren, dass der Zustand nicht zu durchbrechen ist.

Ich kann Ihnen leider nicht sagen, was die Ursache für die Krämpfe war, denke aber, dass eine Herzinsuffizienz oder ein Tumor wahrscheinlich waren. Beides wäre in diesem Stadium nicht oder nur kurzfristig behandelbar, ich denke daher nicht, dass man dem Hund mit einer Behandlung einen Gefallen getan hätte.

Ich hoffe ich konnte Ihnen ein wenig weiterhelfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ja das haben wir uns auch schon gedacht, nach dem wir Ihm die Wasser und Herztabletten gaben ging es Ihm besser der Husten wurde weniger und er war nicht mehr so müde. Wir leiden sehr darunter das er nicht mehr bei uns ist 14 Jahre ist eine lange zeit. Wir machen uns nur furchtbare vorwürfe vielleicht voreilig gehandelt zu haben. Er war wieder total Fit. Hat er von dem Anfall etwas mit bekommen, schmerzen etc. er hat so laut geschrieben das hat uns alle in Panik versetzt der Hund ist alles für uns gewesen wie ein Kind.

Nein es wurden keine Röntgenaufnahmen gemacht, dafür hätten wir Ihn in Nakose legen lassen müssen weil er so Angst vorm Arzt hatte und immer wieder aufgesprungen wäre. Das wollten wir nicht riskieren vor allem da der Arzt immer sagte das der Hund soweit gesund ist und wir es erst mit Tabletten versuchen sollen :(

Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

ich kann Ihre Gewissensbisse gut verstehen, denke aber, dass Sie im Sinne des Hundes richtig gehandelt haben. Von dem eigentlichen Krampf bekommen die Tiere nicht allzu viel mit, schlimmer ist so weit man weiß die Phase vor dem Krampf und auch danach, da dies zu Angstzuständen etc. führt. Schmerzen im eigentlichen Sinn haben die Tiere weniger, es liegt aber eine starke Panik aufgrund des unkontrollierten Zustandes vor.

Es ist schwer zu sagen, ob eine frühere Diagnose der Herzinsuffizienz dem Tier noch ein längeres Leben ermöglicht hättet, die Prognose ist natürlich immer besser, je früher man die Erkrankung erkennt, da man diese dann medikamentös recht gut behandeln kann. Wenn es aufgrund der Herzinsuffizienz zu einer Wassereinlagerung in die Lunge gekommen ist (daher dann auch die Entwässerung) wird die Prognose immer schlechter.

Ich denke nicht, dass Sie voreilig gehandelt haben. Ein Tumor ist wie gesagt nach wie vor recht wahrscheinlich.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ok ich danke Ihnen.

Schönen Abend noch.

 

Mit freundlichen Grüßen

M.Lechner

Experte:  Kleintierärztin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

haben Sie noch eine Frage? Wenn Ihnen meine Antwort weitergeholfen hat würde ich mich übers Akzeptieren meiner Antwort freuen.

Weiterhin alles Gute

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