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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Meine H ndin hat seit Dienstag, den 24.05.2011 an der Innenseite

Kundenfrage

Meine Hündin hat seit Dienstag, den 24.05.2011 an der Innenseite eines Ohres eine große
Beule, welche nicht hart ist, sondern weich wie eine gefüllte Blase.

Ich war gestern mit ihr bei der Tierärztin und sie sagte mir, dass dies ein sog. Blutohr ist.
Dies würde entstehen, wenn ein Hund sich schüttelt und ein Ohr dabei irgendwo anschlägt.

Sie müßte diese Blase aufstechen und das Blut herausdrücken und dann das Ohr
an dieser Stelle zusammendrücken mit Verbandmaterial und den Verband um den Kopf wickeln, damit das Ohr wieder zu einem Stehohrt wird.
Mit diesem Verband müßte sie dann einige Tage herumlaufen.

Ansosten bliebe es künftig hängen, so wie es im Moment ist. Ist das so korrekt?
Meine Hündin hat normal kerzengerade Stehohren. Herzlichen Dank! Hannelore Schütz
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

Ihr Tierärztin hat Recht. Ein Othämatom ist ein Bluterguss zwischen Knorpelschicht und Haut, der durch Schütteln des Ohres oder ein stumpfes Trauma mit Platzen eines kleinen Gefäßes entstanden ist.

Meist liegt eine Entzündung des Ohres vor, die tierärztlich abgeklärt und behandelt werden sollte. In seltenen Fällen können auch Gerinnungsstörungen oder Autoimmunstörungen mitbeteiligt sein.

 

Am wichtigsten ist die Behandlung der Ursache, die zum Ohrschütteln führt (oft Ohrentzündung, manchmal aber auch Schütteln nach Schwimmen oder ähnlichem).

 

Das Othämatom kann man punktieren und das Blut absaugen und dann versuchen, das erneute Aufschlagen des Ohres mit einem Kopf-Ohrverband und Halskrause zu unterbinden. Dies ist aber nicht immer von Erfolg gekrönt das Hämatom füllt sich wieder neu. Es gibt auch verschiedene operative Verfahren, bei denen das Othämatom gespalten wird und die Haut dann auf den Knorpel festgenäht wird.

 

Wenn man das Othämatom belässt (die oft zu Grunde liegende Ohrentzündung muß aber in jedem Fall behandelt weden! ), wird der Bluterguß in 4-6 Wochen resorbiert, das Ohr schrumpelt dabei aber oft stark ein ("Blumenkohlohr"), manchmal kann sich ein Othämatom auch selbst entzünden (dann heiß und rot). Bei Stehohren entsteht unbehandelt oft ein Knickohr.

 

Unterstützend (aber keinesfalls eine tierärztliche Behandlung ersetzend), könnten Sie noch Folgendes tun:

-Homöopathisch könnte man die Resorbtion durch die Gabe von 3x tgl. Arnika D6 , Bellis perennis D6 und Hamamelis D6 (zu Pulver vermischen, davon 3x täglich 1 Messerspitze) unterstützen, außerdem - flas man keinen Verband macht - 3x täglich das Othämatom mit Traumeel-Salbe einschmieren. Das Einschrumpeln kann man dadurch aber leider nicht verhindern.

 

Ob das Othämatom operiert wird oder ein Punktieren ausreicht, sollten Sie bitte mit Ihrer Tierärztin besprechen, eine Kontrolle der Ohren sollte baldmöglichst erfolgen.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

Udo Kind

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