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know-it-vet
know-it-vet, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 946
Erfahrung:  Fachtierarzt für Kleintierkrankheiten, ausserdem Teilgebiet Chirurgie, über 20 Jahre Berufserfahrung in Klinik und Praxis
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know-it-vet ist jetzt online.

mein 6 jahre alter zwergdackel hat zwischen den schulterbl ttern

Kundenfrage

mein 6 jahre alter zwergdackel hat zwischen den schulterblättern ein kinderfaust-großes mastozytom.mäßig. laut biopsie mäßig granuliert und nicht klassifziertl.

seit ca. einem monat, wo wir es bemerkt haben, ist es etwa um 10% größer geworden.´
ich gebe derzeit 2xtäglich 6 tropfen MMS ins futter, habe jetzt aber gehört, man solle besser stündlich, dafür aber weniger geben und nach ca. 8 stunden pro tag damit aufhören.

mastivet oder paladia wurden mir als alternative genannt, jedoch schrecken mich die angeführten nebenwirkungen ab, so dass ich lieber mit MMS vorgehen würde.

bitte um hinweise und ratschläge [email protected]

schönen dank!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  PferdeDoktor hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag. Sie wissen sicher, dass Mastocytome gutartige Hauthypeplasien sind. So wie die Biopsie zur Diagnose entnommen wurde, könnte mann auch noch mehr, und zwar aus dem jetzt noch esunden, entfernen. Sprechen Sie Ihren TA an. Alle "CHEMOTHERAPEUTIKA" haben leider Nebenwirkungen. Wägen Sie mit dem TA ab, was und wieviel gegeben werden sollich befütchte aber, dass Sie( Ihr Hund ) nicht drum herum kommt. Viel Erfolg, wie immer Sie entsxcheiden werden.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

sehr geehrter herr dr. weiss,

 

dass sie ein schnell wachsendes mastozytom als gutartig bezeichnen, ist wohl ein tippfehler bzw. irrtum, sonst würden sie ja nicht von chemotherapeutika sprechen?

 

eine entfernung des tumors ist nach meinung zweier ärzte nicht möglich. es ist hart wie ein knochen und sitzt kinderfaustgroß zwischen den schulterblättern.

 

haben sie erfahrung in der behandlung mit dem von mir bisher angewendeten MMS bzw. mit den zuvor erwähnten präparaten?

 

e.bardodej

 

 

 

 

 

Experte:  PferdeDoktor hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Abend. Klar doch ! Eindeutig Tippfehler. Danke XXXXX XXXXX! Erfahrung habe ich leider keine. Es gilt einen , eventuell auch HumanONKOLOGEN zu finden, weil das Problem auch bei Menschen vorkommt, der eine passende Zusammensetzung des Chemotherapeutikums erstellt. Es ist aber auch eine Frage des Preises ! Bedenken Sie das.

Wie auch immer Sie entscheiden, viel Erfolg.

Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Besitzer,

Mastozytome sind , speziell wenn multipel , definitiv prognostisch sehr ungünstig.

Die Pathomechanismen sind mir vertraut.

Wenn sie noch informationen wollen, melden sie sich nochmal

allerding sollte ich auchwissen was sie unter MMS verstehen.

Mfg

Dr. G. Bauer

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo

 

vermutlich ist Miracle mineral supplement gemeint (?)

http://www.zeitenschrift.com/magazin/62_mms_kann_bei_krebs_helfen.ihtml

 

Habe selbst aber keinerlei Erfahrung mit diesem Präparat.

 

Freundliche Grüße,

 

Udo Kind

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

sehr geehrte experten,

 

da ich zum ersten mal diesen just-answer service nutze bin ich nicht sicher, ob dieser dialog allen antwortenden einsichtig ist, aber ich gehe mal davon aus.

 

über die problematik eines mastozytoms bin ich prinzipiell aufgeklärt. die bisherigen antworten haben dies bestätigt.

 

ich möchte daher meine bisherige fragestellung konkretisieren:

.

falls chemo:

soll ich paladia oder mastivet zur behandlung verwenden und welche nebenwirkungen treten ihrer erfahrung nach auf und wie gut sind die erfolgschancen?

 

welcher veterinär hat erfahrung mit MMS ? (www.jimhumblemms.de)

wer hat aktiviertes MMS bereits intravenös oder in den tumor direkt verabreicht?

 

für ihre antworten im voraus vielen dank!

erwin bardodej

 

 

Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Bardodej,

 

was ich Ihnen jetzt leider sagen muss, wird sie tief enttäuschen und bekümmern, sie werden sich vermutlich über mich ärgern und diese Antwort ablehnen.

 

Es ist leider so, dass dieser Tumor eine wirklich miserable Prognose hat. Je mehr Knoten auftreten, je grösser und wie in ihrem Fall, je entdifferenzierter, desto bösartiger sind diese.

 

Was immer sie tun, wird wenig Effekt haben.

 

MMS habe ich mir angesehen - ich halte das für Scharlatenerie. Sie können es geben, oder auch lassen - aber bitte nicht in den Tumor spritzen. Es könnte zu einer Granulozyten-Depletion führen. Diese wiederum wird dann vermutlich binnen 1-2 Tagen zum Verbluten des Hundes führen, da diese Granulozyten eine heparinartige Substanz enthalten.

 

Sie sollten generell ein Corticoid geben. Die verhindert sowohl das Tumorwachstum als auch die Granulozyten-Depletion.

 

Die Prognose bei einsatz von

Paladium ist ebenfalls nicht berauschend.

Guter Effekt bei rund 8 %

Geht so bei rund 30 %

in fast allen Fällen ist allerdings keine Heilung möglich sondern lediglich eine Verzögerung des Tumorwachstums um einige Wochen.

Einen Link zum Selberlesen über Studienergebnisse habe ich angefügt.

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?tak/06000000/00060121.01?inhalt_c.htm

 

Fortsetzung folgt

Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 6 Jahren.

auch für Mastivet gibt es Studien, die sehen im Ergebnis nicht anders aus. Auch hier ist die Beeinflussbarkeit des Tumors nicht überragend. Die Uni-Zürich hat hierfür allerdings keine Daten mit einer neutralen Bewertung des Medikaments hinterlegt.

Daher hier die allgemeine Information des Herstellers.

Man kann dieses Medikament nicht eben als Nierenfreundlich bezeichnen.

http://www.pharmazie.com/graphic/A/77/8-90177.pdf

 

Ich halte MMS für völlig wirkungslos,

meine Versuche mit NeyDil, Tarantula und etlichen anderen Immunstimulantien haben immer nur relative oder kurze Erfolge gebracht.

 

Am effektivsten war bislang immer noch Prednison oder Prednisolon. Hier halten sich die Nebenwirkungen auch in grenzen. Allerdings er

zielt man damit bei grossen Knoten nur eine Verkleinerung und leider kein Verschwinden des tumors.

 

 

Im Prizip ist die Operation das Mittel der Wahl. Wenn allerdings der Tumor inoperabel ist oder mehrfach auftritt steht einem dieses Mittel nicht mehr zur Verfügung. Sie sollten auf alle Fälle nochmal die Operationsfähigkeit prüfen lassen.

 

Ich weiss, ich kann Ihnen hier nicht helfen , ich kann Sie lediglich informieren.

Ich bin auch traurig, dass es keine guten Möglichkeiten gibt. Ich habe mir sschon an manchen netten und lieben Hunden von netten Besitzern wirklich "die Zähne ausgebissen" und war danach auch sehr traurig, dass kein gescheiter Effekt zu erzielen ist.

 

Vermutlich sind sie nun ärgerlich auf mich. Es ändert aber nichts daran, dass ich Ihnen hier nicht zum Munde reden will, sondern ich will sie vielmehr korrekt informieren. Davon haben Sie letztlich mehr, denn sie müssen ja auch Entscheidungen treffen.

 

Auch wenn ich keine besseren Neuigkeiten habe

bitte ich dennoch um Akzeptanz der Antwort

Liebe Grüsse Dr. G. Bauer

 

 

 

Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 6 Jahren.

Haben Sie noch eine Frage ?

Ansonsten würde ich Sie bitten, die Antwort zu akzeptieren. Es wäre sonst nicht fair von Ihnen.

Lieben Gruss

Dr. G. Bauer