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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Hallo, unser Sch ferhund wird im Mai 12 Jahre und hat Herzinsufiziens

Beantwortete Frage:

Hallo, unser Schäferhund wird im Mai 12 Jahre und hat Herzinsufiziens und zegit am Halsschaft Wassereinlagerungen und gurgelt in der NAcht extrem.

Vorraussichtlich Wasser in der Lunge dies hört sich sehr schlimm an, vor allem in der Ruhestellung. Er bekommt Herztabletten sowie Sschmerztabletten für die Hinterlaufversteifung und Entwässerungstabletten.
Was sollen wir weiter tun oder einschläfern lassen?

Grüsse Ursula
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

welche Herztabletten erhält Ihr Hund denn? Einen ACE-Hemmer oder schon Vetmedin?

Als Diuretikum: Dimazon? In welcher Dosierung?

 

Am Besten wäre, wenn Sie (noch einmal?) einen Ultraschall (evtl. reicht auch eine Röntgenaufnahme) von Herz und Lunge Ihres Hundes machen lassen, um den Zustand der Lunge und des Herzens festzustellen. Das Abhören mittels Stethoskop liefert schon erste Anhaltspunkte.

 

Je nach Befund müßte

-täglich das Diuretikum Spironolacton (Prilactone) als Tabletten gegeben werden, die Furosemiddosierung erhöht werden (Dimazon)

-statt ACE-Hemmer: Vetmedin oder noch ein anderes Herzmedikament (z.B. Lanitop) gegeben werden

Diese Medikamente können nur über einen Tierarzt nach tierärztlicher Untersuchung (am besten Tierklinik) bezogen werden.

 

Unterstützend könnten Sie Crataeguslösung (DHU), 3x täglich 0,75 ml und Cralonin (Heel) 3x täglich 10 Tropfen geben; bei Wasser in der Lunge ist zusätzlich die Gabe von Apocynum D6 3x tägl. 1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli -unabhängig vom Fressen gegeben- sinnvoll.

 

Wenn schon alle therapeutischen Möglichkeiten ausgeschöpft wären (kann aber nur konkrete Untersuchung vor Ort klären) und der Zustand nicht mehr verbesserbar wäre, wäre eine Euthanasie sicher vernünftig, da Ihr Hund im derzeitigen Zustand sicher leidet.

Wenn entwässernde Injektionen keinen Erfolg mehr bringen und spätestens wenn er sein Futter verweigert, sollten Sie Ihren Hund erlösen.

 

Evtl. könnte man eine kurzfristige Besserung (und Appetitsteigerung) auch noch durch die Gabe von Cortison versuchen (Injektion oder Tabletten). Damit lassen sich manchmal noch ein paar schöne Tage/Wochen erreichen. Ob man dies noch versuchen will oder nicht, ist immer eine subjektive Entscheidung.

 

Sprechen Sie bitte mit Ihrem Tierarzt, ob er noch Chancen auf Besserung sieht. Falls eine wirksame Therapie bei Ihrem Hund wirklich nicht mehr möglich sein sollte, sollte er eingeschläfert werden, um ihm unnötiges Leiden zu ersparen (ist auch bei einem Hausbesuch möglich).

Das bewährteste Euthanasiemittel ist Pentobarbital (z.B. "Release", WDT), dieses muss intravenös gegeben werden (meist nach vorheriger Sedierung).

Damit geht es völlig schmerzfrei, da es sich im Grunde um eine hoch überdosierte Narkose handelt. Vielleicht ist es dann ein kleiner Trost, dass Ihr Hund immerhin schon 85 "Menschen-Jahre" alt ist.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

Udo Kind

 

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